***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Aradia Öl

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 3, 2010
Veröffentlicht in: Hexenkunst- Handwerk eines Hexers. Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Öl wird verwendet um zu reinigen und zu segnen, durch das Öl Aradias können negative Energien vertrieben werden und Positive angezogen werden. Das Öl wird verwendet ums ich selbst zu salben und zu segnen, besonders vor Ritualen, auch um die eigenen magischen Kräfte zu stärken und den Zugang zu der Intuition zu vertiefen. Auch um die Werkzeuge der Hexenkunst zu salben, oder auch Talismane und Amulette. Und natürlich um die mächtige Aradia zu ehren.

Mandelöl, rote Geranie, Eisenkraut, Zitronenverbene, Rosmarin, Lavendel, Bergamotte, Orange, Weihrauch und Guggul

 

Die Werkzeuge der Hexenkunst- Der Hexenbesen

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 2, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Bensozia, Hekate, Hexe, Hexenbesen, Hexenkönigin, Hexenkunst, Holda, Ritualwerkzeuge, Werkzeuge der Hexen. Hinterlasse einen Kommentar

Der Hexenbesen

In der Traditionellen Hexenkunst wird der Besen für verschiedene Dinge verwendet. Zum einen wird mit ihm der Hexenkreis gezogen, jener Schwellenort zwischen den Welten. Denn genau für diesen Schwellenzustand ist der Besen ein Symbol. Der Besen symbolisiert die Hecke, die Grenze zwischen den Welten. Und auch den Weltenbaum.

Er ist aus Materialien hergestellt, die von der Hexe aus der Hecke entnommen wurden. Die Hölzer aus denen der Hexenbesen gebunden wird, spielen eine symbolische Rolle, je nachdem was der Besen bewirken soll, wählt die Hexe andere Holzarten. Der Besen symbolisiert auch den häuslichen Segen, mit ihm wird das Heim nicht nur physisch gereinigt, sondern auch spirituell. Mit dem Hexenbesen werden unerwünschte Energien und Geister aus dem Haus verbannt und an andere Orte geschickt. Das Heim wird mit dem Hexenbesen auch gesegnet und Hexen wirken mit ihm schützende Zauber um das Heim. Die Astrale „Spiegelung“ des Besens wird in Trance reisen benutzt um die Trance zu erleichtern und der Besen dient als eine Waffe in der anderen Welt. Der Besen kann auch zu einem Aufenthaltsort für die Geister werden, vor allem für die guten Geister des Heims. Viele traditionelle Hexen haben verschiedene Besen- beispielsweise einen den sie in den Ritualen verwenden und für die Trance, einen anderen mit dem sie das Heim reinigen und segnen und wieder einen anderen der vor der Eingangstür des Hauses steht- um das Böse fernzuhalten.

Mit dem Hexenbesen wird in Ritualen auch oft die Kraft der Hexe aus ihrem Körper geleitet und dorthin geleitet, wo diese wirken soll. Auch bei der Beschwörung von Geistwesen, kann der Besen ähnlich verwendet werden, wie der Zauberstab der zeremoniellen Magie.

Der Hexenbesen wird auch oft als ein Symbol verwendet um die Hexenkönigin zu verkörpern, die Beschützerin von Herd und Heim, Bringerin von Überfluss und Segen und gleichzeitig auch die ekstatische Göttin die nachts mit den Geistern umherzieht- Hekate, Holda, Bensozia.

Die Gottheiten der Hexenkunst: Aradia

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 2, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Aradia, Diana, große Mutter, Hekate, Herodias, Hexe, Hexengeschichte, Hexenkunst, italienische Hexen, Leland, Luzifer, Maddalena, Wicca. 3 Kommentare
Aradia Aradia Aradia,
Tochter der Hexenkönigin Hekate,
Tochter des gehörnten Luzifers,
Tochter von Erde und Himmel,
Tochter von Sonne und Mond,
aus der Vereinigung aus Dunkelheit
und Licht bist du ins Sein getreten,
Ahnin, Urahnin, erste aller Hexen,
zu Fleisch geworden um die Hexenkunst zu lehren,
nach dem Tode deines Fleisches aufgestiegen,
im Namen der Hexenkönigin,
unsterblicher Geist geworden,
Schutzpatronin von uns Hexen.
Sei hier Aradia,
öffne uns die Tore zwischen den Welten,
lehre uns deine Weisheiten,
sei ein Quell für Macht und Schutz
und die Segnungen der dunklen Mutter.

Der Name Aradia wird in Wicca und auch in der modernen Hexenkunst als einer der Namen für die große Göttin verwendet. Doch in ihrem ursprünglichen Mythos ist sie eine halbgöttliche Gestalt, eine Mittlerin zwischen ihrer Mutter- der Hexenkönigin und eine Lehrmeisterin und Schutzpatronin der Hexen.

In meinen Riten und meiner Verbindung zu ihr, habe ich sie so erlebt und wahrgenommen. Sie ist keine Göttin, sie ist eher vergleichbar mit einem halbgöttlichen Wesen, einem Daimon- einem Vermittler zwischen Gottheiten und Menschen. Ich habe sie als einen sehr mächtigen Geist wahrgenommen, sie kann uns Hexen Schutz spenden, bei unseren Riten, sie kann eine Lehrerin sein, vor allem eine Führerin auf den verschlungenen Pfaden zwischen den Welten. Wenn sie angerufen wird, stärkt sie die Zauber der Hexen und verstärkt die Verbindung zu der dunklen Mutter, der Lichtbringerin und Königin der Hexen, auch die Verbindung zu dem gehörnten lichtbringenden Gott verstärkt sie ungemein (natürlich kann man sich mit diesen Gottheiten auch ohne sie verbinden, doch durch den „Einfluss“ Aradias wird dies leichter). Sie erscheint mir mit meiner inneren Wahrnehmung als ein helles Licht, das den Hexenkreis erfüllt und in der Mitte verweilt, oder auch als schemenhafte schöne und mysteriöse Frauengestalt.

Wer versucht den Ursprung dieser Halbgöttin zu finden, wird ihren Namen in keiner der Mythologie der Antike finden. Die erste schriftliche Erwähnung ihres Namens erschien in dem Buch Aradia die Lehre der Hexen- im Jahre 1899. Das Buch beschreibt die Lehren und Glaubensvorstellungen italienischer Hexen, ein Teil der Inhalte des Buches wurde ihm von einer damaligen Hexe namens Maddalena übergeben, andere Teile hat er selbst in Italien zusammengetragen. Das Buch ist sehr umstritten, viele vermuten, dass der Autor sich die Informationen selbst ausgedacht hat- und die Lehren der Hexen somit kein überliefertes Material waren, sondern Fantasy. Andere halten das Material für echt. Auch wenn die Authentizität des Materials nicht bestätigt wurde- so hat Aradia die Lehre der Hexen die Hexenkunst, wie wir sie heute kennen stark beeinflusst. Und auf der praktischen Ebene, wirkt das Material und Hexen können leicht einen Zugang zu der Gestalt der Aradia bekommen. Ich selbst halte das Material, das von Maddalena stammt als authentisch- denn es unterscheidet sich stark von dem Material, dass der Autor selbst zusammengetragen hat. Vor allem die Darstellung der Göttin Diana- in dem Material der Hexe Maddalena, ist sie die Königin der Hexen, der Geister und Herrin über die Erde den Himmel und die Unterwelt- sie ähnelt stark der Göttin Hekate und in der Spätantike sind Hekate und Diana einen starken Synkretismus miteinander eingegangen, so dass Diana die Züge der Hekate als Hexenkönigin übernahm und die Namen der Göttinnen austauschbar wurden. Im Gegensatz ist die Diana in dem Material des Autors ganz klar die jungfräuliche Jägerin- also die Diana-Artemis der klassisch römisch-griechischen Mythologie- während die Hexenkönigin in dem Material der Maddalena ganz klar Diana-Hekate verkörpert. Auch Parallelen zu der Hekate aus den chaldäischen Orakeln fallen mir auf- sowohl Diana (in dem Aradia Buch) als auch Hekate (in den chaldäischen Orakeln) werden als die kosmischen großen Göttinnen beschrieben- die Schöpferinnen des Kosmos. In dem Buch Aradia die Lehren der Hexen ist Aradia die Tochter der Diana und des Luzifers, die Tochter des Mondes und der Sonne. Luzifer ist hier nicht der christlich-satanische Luzifer, sondern ein Licht und Sonnengott. Er ist das Licht der Göttin, ihre andere Hälfte. Auch dies spiegelt sich in den chaldäischen Orakeln wieder- Hekate und Apollon sind dort die wichtigsten Gottheiten. Aradia wird auf die Erde geschickt um den Menschen Hexenkunst zu lehren, sie wird die erste Hexe und nach ihrem Tod wird sie durch ihre Mutter erhoben und zu einem halbgöttlichen Wesen gemacht. Sie wird zu einer Schutzpatronin der Hexen, die sie und ihre Mutter anrufen und Unterstützung in ihren Zaubereien zu erhalten.

Der Name Aradia taucht wie gesagt erstmals Ende des 19. Jahrhunderts auf. Es wird vermutet, dass er in dem Namen Herodias wurzelt- diesen trug die Hexenkönigin im Mittelalter. Auch eine Ableitung von Erodiade ist möglich- ebenfalls einer der Namen der mittelalterlichen Hexenkönigin. Auch Arada und Irodeasa sind als Namensgeberin dieser Gestalt möglich- Arada und Irodeasa wurden in Serbien bis ins 17. Jahrhunderts als Schutzpatroninnen der Hexen verehrt, angeblich waren sie Hexen die vermutlich im 13. Jahrhundert lebten und Hexerei lehrten. (Ginzburg Hexensabbat).

Die Legende von Aradia: (Frei nach Leland)

Einst gab es eine Zeit der Dunkelheit und der Verzweiflung, das alte Wissen war in den Brunnen der Vergangenheit versunken, Elend und Schmerz erfüllten dieses Zeitalter. Die wenigen Reichen unterdrückten die vielen Armen, versklavten sie und beuteten sie aus. Der Schmerz der Menschen war unbeschreiblich und das Leid erfüllte die Welt. Eine alte Göttin erhörte den Schmerz der Menschen, ihre Gebete nach Schutz und Hilfe, die von den Heiligen und dem Gott des neuen Glaubens nicht erhört wurden. Die dunkle Mutter, die Jungfrau aus der einst das erste Licht entsprang und aus der Vereinigung von ihr und ihrem Licht einst der Kosmos geboren wurde, hörte die Schreie und spürte das Leid. Sie schickte ihre Tochter Aradia auf die Erde, ein Geist erschaffen aus der Vereinigung von Dunkelheit und Licht. Sie wurde zu Fleisch und Blut, ein Mensch unter Menschen und doch von dem göttlichen Geist ihrer Mutter erfüllt. Sie wurde die erste Hexe (im Zeitalter des Christentums) und lehrte den Menschen (wieder) den Kult ihrer Mutter. Die Art und Weise die Göttin und Königin aller Hexereien zu verehren. Aradia lehrte ihnen im Namen ihrer Mutter das Wissen um Kräuter, das Wissen um die Geister und wie Hexen sie beschwören zu vermögen, sie lehrte die Kunst der Wahrsagung und die Kunst der Zauberei. Mit ihrem Wissen und Können sollten die Hexen sich von ihren Unterdrückern befreien, sie sollten gegen das Leid und das Unrecht kämpfen, Hexen wurden zu den Feinden der neuen Weltordnung- sie segneten und verfluchten im Namen der Hexenkönigin und trafen sich im Geiste zu ihren Sabbaten, flogen durch die Nacht mit ihrer Göttin erhielten von ihr ihr Wissen und ihre Fertigkeiten. Aradia starb, so wie alles in der Welt des Fleisches sterben muss. Doch ihr Geist ging nicht verloren, ihre Mutter machte sie zu einer Halbgöttin, einer Schutzpatronin der Hexen. Hexen ehrten ihren Namen, riefen sie an in ihren Riten, beschworen ihren Schutz und ihre Macht. Und auch heute noch ist ihr Name den Hexen bekannt.

Kontakt zu Aradia:

Es ist nicht schwer den Kontakt zu ihr herzustellen. Rufe sie an in einem Kreis, bring ihr Opfergaben um die Verbindung zu ihr zu stärken. Wein, Traubensaft, Milch, Räucherwerk und halbmondförmige Kuchen. Achte dabei auf deine inneren Eindrücke und Wahrnehmungen. Begegne ihr in der Trance und bitte sie darum dich zu führen. Du kannst sie anrufen um deine Riten zu schützen, dir Kraft zu bringen und um das Tor zu öffnen, zu der Hexenkögnigin und dem Gehörnten. Sie ist ein mächtiger Geist, sie kann dich schützen, deine Zaubereien verstärken und die Kraft geben.

Symbole:

Ein Strauß aus Eisenkraut, mit einer roten Schnur gebunden und mit 3,9,7 oder 13 Knoten verschnürt.

Krähen, Glühwürmchen, schwarze Katzen, Eulen und Kröten sind mir ihr verbunden.

Die Werkzeuge der Hexenkunst können die Verbindung zu ihr verstärken, der Kessel, der Besen und der gegabelte Stab.

Als Räucherwerk passen Eisenkraut, Zitronenverbene, Bergamotte, Weihrauch, Guggul und Styrax zu ihr.

Besondere Symbole die mit ihr verbunden sind, sind ein Beutel aus rotem Stoff (mit Salz und Kräutern gefüllt) und ein gefundener Lochstein.

All diese Hilfsmittel können dir helfen die Verbindung zu ihr verstärken.

Die Werkzeuge der Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 1, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Athame, Elementarwaffen, Hexenbesen, Hexenkessel, Hexenwerkzeuge, Kessel, magische Werkzeuge. Hinterlasse einen Kommentar

 

Einführung:

Wie stellt man sich Hexen vor? Welche Tiere, Gegenstände und Symbole ordnet man ihnen zu? Der Kessel– welche Hexe die etwas auf sich hält, kommt ohne ihn zurecht? Der Hexenbesen– mit ihm hebt sie sich in die luftigen Höhen. Kräuter– jede Hexe die etwas von ihrem Handwerk versteht, kennt sich mit Kräutern aus, vor allem mit den typischen Hexenkräutern, von denen man lieber nichts isst. Hexentiere. Die schwarze Katze– wenn sie den Weg kreuzt bringt sie entweder Unglück oder Glück. Die Kröte– Schönheit unter warziger Haut und ihre Sekrete sind so nützlich für die Flugsalben. Nicht zu vergessen der Hexenhut, Lumpen und Kopftücher sind Out, die archetypische Hexe von heute trägt einen schwarzen spitzen Hut.

Hier möchte ich die Werkzeuge der traditionellen Hexenkunst etwas beleuchten. In der modernen Hexenkunst und im Wicca werden oft die Elementarwaffen der zeremoniellen Magie als Werkzeuge benutzt: Der Stab, das Athame, das Pantakel und der Kelch, die Werkzeuge für die Elemente Feuer, Luft, Erde und Wasser. In der traditionellen Hexerei spielen diese Werkzeuge keine Rolle.

Die großen Werkzeuge der traditionellen Hexenkunst sind der Besen, der Kessel und der gegabelte Stab.

Dazu kommen Hilfsmittel die sehr individuell sind, Werkzeuge die der Hexe dabei helfen in die Trance zu kommen, beispielsweise Rasseln, Trommeln (durch die Geräusche) oder auch Steine, Flammen, Kristallkugeln (durch das Vertiefen des Blicks in diese Hilfsmittel) auch die berüchtigte Flugsalbe. Dann Hilfsmittel die der Hexe dabei helfen die Alltagspersönlichkeit hinter sich zu lassen (Masken, Schmuck, Roben, Kleidung, Kopfbedeckungen), Hilfsmittel die der Hexe ermöglichen Verbindung zu ihren Geistern aufzubauen (Knochen, Tierschädel, Darstellungen von Tieren) oder ihr helfen andere Geistwesen zu rufen oder zu verbannen (Stäbe und Messer), Hilfsmittel der Divination und auch die Zauberwerkzeuge (Pulver, Tränke, Räucherwerk, Schnüre, Kerzen etc..). Doch all diese sind sehr individuell und jede Hexe nutzt andere Hilfsmittel.

traditionelle Hexenkunst vs Wicca

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 1, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexe, Hexengeschichte, Hexenkunst, Hexerei, Magie, moderne Hexenkunst, moderne Hexerei, traditionelle Hexenkunst, traditionelle Hexerei, Wicca. Hinterlasse einen Kommentar

In diesem Artikel möchte ich die Unterschiede zwischen traditioneller Hexerei und Wicca aufzeigen. Betonen möchte ich, dass ich hier in diesem Artikel auch die duch Wicca beeinflusste moderne Hexerei mit einbeziehe- wenn ich hier von Wicca schreibe, meine ich damit nicht nur die initiatorische Hexentradition, sondern auch die verschiedenen Strömungen der Hexerei, welche durch Wicca geprägt wurden. Ich möchte auch nicht Wicca oder andere Formen der Hexerei herabsetzen- sondern nur die Unterschiede aufzeigen.

Definition der Hexe:

In Wicca wird die Hexe als eine Priesterin oder ein Priester gesehen, jeder Mensch der in Wicca (traditionell) eingeweiht wird, wird zu einem Priester der Gottheiten der Tradition. In der traditionellen Hexerei, wird die Hexe als ein Vermittler zwischen den Welten gedeutet- ähnlich eines Schamanen.

Werkzeuge:

In Wicca werden die Werkzeuge der zeremoniellen Magie verwendet, das Athame, der Stab, der Kelch und das Pentakel. Der Besen und der Kessel werden nur selten verwendet und ihnen wird meist nicht die gleiche symbolische Bedeutung beigemessen, wie den zeremoniellen Werkzeugen. Wichtig ist auch das Buch der Schatten (im traditionellen Sinn, die Sammlung der Riten der Tradition, im moderneren Sinne eine Art Tagebuch der Hexe).In der traditionellen Hexerei gehören zu den wichtigen Arbeitswerkzeugen der Besen, der Kessel, der gegabelte Wanderstab und Werkzeuge die den Zugang in die Trance erleichtern (Trommeln, Rasseln, Spiegel, Kristallkugeln, besondere Steine etc.). Die Aufzeichnungen der Hexe werden als Grimoire bezeichnet, haben meist eher den Charakter eines Kochbuchs und werden nicht so stark auf eine besondere Ebene erhoben, wie das Schattenbuch in Wicca.

Moralvorstellungen:

In Wicca wird destruktive  und manipulative Magie verurteilt, die meisten modernen Hexen folgen der Richtlinie: Schadet es keinem, tu was du willst. Auch das Gesetz der dreifachen Wiederkehr wird als eine moralische Richtlinie gesehen- es wird geglaubt, dass alle Zauber Konsequenzen für die Hexe haben- positive Magie führt zu positiven Konsequenzen, negative Zauberei zu Negativen. Auch eine westliche Definition des Karmas findet oft Glauben in der modernen Hexerei und wird mit dem Dreiergesetz vermengt. In der traditionellen Hexerei gibt es keine moralischen Richtlinien für die Hexen, jede Hexe folgt ihrem eigenen Gewissen und ihren eigenen Regeln. Viele traditionelle Hexen praktizieren durchaus destruktive Zauber, wenn die Umstände es erfordern und aus Sicht vieler traditionellen Hexen gehören auch Flüche und Schadenzauber in das Repertoire einer fähigen Hexe. Destruktive Magie ist in der traditionellen Hexenkunst weniger tabuisiert als in der Modernen.

Kreise:

In beiden Erscheinungsformen der Hexenkunst werden Kreise gezogen um eine rituelle Struktur zu schaffen und die Teilnehmer des Ritus zu schützen. In Wicca und der modernen Hexerei ist das ziehen der magischen Kreise aus der zeremoniellen Magie entlehnt. Der Kreis soll für die Hexe einen heiligen Raum schaffen, Schutz bringen, einen Treffpunkt zwischen den  Welten schaffen und die angerufenen Energien zusammenhalten. Auch in der traditionellen Hexerei werden Kreise gezogen, auch wenn einige Traditionen dies als das errichten des Kompass bezeichnen. Die Technik dabei ist allerdings anders. Der Schwerpunkt dieser Art des Kreisziehens liegt nicht auf dem Schutz oder dem Schaffen eines heiligen Raumes, sondern auf das erschaffen eines Schwellenortes. Der Hexenkreis bringt die Hexe näher an die Unterwelt heran und schafft ein Tor in diese. Die Hexenkreise werden meist gegen den Lauf der Sonne gezogen, der magisch e Kreis hingegen im Lauf der Sonne.

Kontakt zu Geistern:

In Wicca und der modernen Hexerei spielt dies eine untergeordnete Rolle, vieles wird eher psychologisch gedeutet oder es werden Energien und Kräfte angerufen. In der traditionellen Hexenkunst ist der Kontakt zu Geistwesen essentiell. Vor allem zu den Ahnen und Familaren.

Hexenmacht:

In Wicca und der modernen Hexerei findet die Hexe ihre Macht in ihrem Inneren, bei Zaubern und Ritualen zapft sie diese Kräfte an und benutzt ihre Innere Kraft um die gewünschten Veränderungen in Gang zu setzen. Auch in der traditionellen Hexenkunst sucht die Hexe nach der Macht in ihrem Inneren und der Macht ihres Geistes, doch wichtiger ist die Fähigkeit Verbindungen aufzubauen zu Mächten, die nicht im Inneren der Hexe wurzeln. Traditionelle Hexen verbinden sich mit der Kraft des Ortes in dem sie leben, mit der Macht bestimmter Kraftorte, der Kraft von Geistern und der Natur. Traditionelle Hexen nutzen nicht nur ihre Innere Macht um gewünschte Veränderungen in Gang zu setzen, sondern nutzen dabei auch die Macht ihrer Verbündeten und ihrer Umgebung. In Beiden Formen der Hexenkunst wird zusätzlich auch die Macht der Gottheiten angerufen und um Unterstützung gebeten.

Zirkel und Coven:

In Wicca sind die Hexen meist in Coven organisiert. In der modernen Hexenkunst gibt es viele ungebundene Hexen, sie praktizieren alleine ohne an Coven gebunden zu sein. In der traditionellen Hexerei arbeiten die Hexen meist alleine. Wenn sie sich in Zirkel zusammenschließen, sind diese meist weniger strukturiert wie die Wicca Coven und auch pragmatischer.

Familare:

In Wicca und der modernen Hexerei werden Familare oft als Haustiere gedeutet. In der traditionellen Hexenkunst sind dies keine Tiere- sondern Hilfsgeister in Tiergestalt. Sie sind wichtige Schutzgeister der Hexe.

Gottheiten:

In Wicca wird das Göttliche als EINE Göttin und EIN Gott gesehen, diese zwei Gottheiten wurden aus dieser Sichtweise in den verschiedensten Kulturen verehrt und jede Göttin und jeder Gott sind nur verschiedene Facetten der EINEN Göttin und des EINEN Gottes. In der traditionellen Hexenkunst wird das Göttliche eher polytheistisch gesehen. Jede Gottheit ist ein eigenständiges Wesen mit eigenem Charakter. Es gibt eine Vielzahl von eigenständigen Gottheiten. Oft wird auch geglaubt oder durch Verbindungen erfahren, dass einige Gottheiten unter verschiedenen Namen in verschiedenen Kulturen und Zeiten verehrt wurden. Beispielsweise die zwei Gottheiten der Hexerei- die Hexenkönigin und der gehörnte Meister haben im Laufe der Zeit und in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen und Titel erhalten, doch hinter diesen wirken und offenbaren sich die selben Gottheiten.

Handwerk und Religion:

Die moderne Hexerei sieht sich selbst als eine Religion, so ist der spirituelle Teil der Hexenkunst dort stark hervorgehoben, der handwerkliche Teil spielt oft eine untergeordnete Rolle. Man wird zu einer Hexe, wenn man dies selbst beschließt und an die große Göttin und den gehörnten Gott glaubt. Im traditionellen Wicca wird man zu einer Hexe, wenn man in einen Coven eingeweiht wird. In der traditionellen Hexenkunst sind spiritueller Pfad und Handwerk ausgeglichen und jede Hexe entscheidet selbst, welchem Pfad sie sich intensiver widmet. Aus dieser Sichtweise wird man Hexe, wenn man sich der Hexerei widmet, diese lebt und praktiziert, Erfahrungen sammelt und durch diese verändert wird. Oder wenn einen die Gottheiten und Geister der Hexerei zu einer Hexe machen (und dadurch den Erfahrungsweg in Gang setzen) ähnlich wie Schamanen erst durch die Geister zu Schamanen werden.

Magie im Alltag- oder Witchcraft to go

Veröffentlicht von hekatetempel am November 11, 2010
Veröffentlicht in: Hexenkunst- Handwerk eines Hexers. Schlagwort: Hexe, Hexensabbat, Hexerei, Magie. 4 Kommentare

Magie muss in den Alltag eingewoben werden, Hexerei muss gelebt
werden, jeden Tag. Nicht nur an den Wochenenden und freien Tagen,
sonst wird es nicht zu einer lebendigen Kunst oder einer
transformierenden Praxis, sondern bleibt ein nettes Hobby, dem man
nachgeht, wenn man Zeit findet.
Und Zeit ist etwas das viele Menschen heute nicht haben.
Obwohl wir heute weitaus mehr Freizeit haben, als die Menschen
früherer Zeiten!
In der zeremoniellen Magie ist es ganz normal, dass die Magier/innen
angehalten werden jeden Tag gewisse Übungen und Praktiken
durchzuführen. Zum einen um nicht einzurosten, zum anderen damit sich
die Fähigkeiten weiterentwickeln.
Während dies in der modernen Hexenkunst wenig getan wird.
Und kleine Übungen und Praktiken die täglich durchgeführt werden,
bringen weitaus mehr, als Übungen und Praktiken die nur ein- oder
zweimal die Woche (wenn überhaupt) gemacht werden.
Ich werde hier Möglichkeiten aufzeigen die verschiedene Bereiche der Hexerei in den Alltag einzuweben. Natürlich sind dies nur Anregungen und Inspirationen und
jeder muss seinen eigenen Weg finden seine Magie im Alltag zu
leben. Die hier vorgestellten Praktiken müssen mit der
richtigen Intention, Fokus, Hingabe und einer klaren Visualisation
durchgeführt werden. Und natürlich in einem leichten Trancezustand

Eine grundlegende Praktik die man leicht in seinen Alltag einbinden
kann, ist das Erden und Zentrieren. Dabei stellst du eine Verbindung zum Himmel und der Erde her, findest dein inneres Gleichgewicht und lässt dich von der Kraft der Erde und des Himmels aufladen. Was nur wenige Augenblicke in
Anspruch nehmen muss- aber auch länger praktiziert werden kann. Erde
und zentriere dich nach dem Aufstehen, bevor du zu Bett gehst und
zwischendurch während deines Tagesablaufs um deine Batterien wieder
aufzuladen, dich auszugleichen und auch überschüssige Energien
abzubauen und negative Energien die dich umgeben zu transformieren.
Wie soll ich die Zeit finden mich dreimal täglich zu erden und zu
zentrieren???? Wenn man mit der Praktik erstmal vertraut ist und
sicher darin geworden ist, ist das ganz einfach und kann bei
alltäglichen Dingen gemacht werden. Jeder putzt sich morgens die Zähne
(hoffentlich) dabei kann man sich erden und zentrieren, jeder geht
mehrmals täglich auf die Toilette- auch dabei kann man sich erden und
zentrieren. Wieviel Zeit des Tages verbringen wir damit zu warten, sei
es an der Kasse, an Bushaltestellen, vor Haustüren, Fahrstühlen etc.
Nutz die Zeit um dich zu erden und zentrieren. Wenn man das Erden und
Zentrieren beherrscht, braucht man sich nur noch kurz auf seine Füße
und sein Kronenchakra zu konzentrieren und zapp, fließen die Energien
des Himmels und der Erde in einen hinein und füllen einen aus.

Nach dem Aufstehen:
Erde und zentriere dich am Morgen, sei es nun zwischendurch auf der
Toilette oder beim Zähneputzen oder nimm dir ein paar Minuten Zeit um
dich dem Erden und Zentrieren ganz zu widmen.
Ziehe auch einen Kreis aus Licht um dich herum, visualisiere wie er
alles Negative von dir fernhält. Jetzt gehst du gleich Energiegeladen
und geschützt in den Tag.

Duschen, Baden, Waschen:
Stell dir bei deiner Körperhygiene vor, wie du alles Negative aus
deinem Körper hin fort wäschst, beim Duschen kannst du visualisieren,
das Wasser wäre aus Licht, das Licht fließt in dich hinein, segnet und
reinigt dich.
Beim Abtrocknen kannst du visualisieren, wie du positive Energien zu
dir ziehst, aus den weiten des Kosmos, Glück, Frieden, Freude etc., die
dich wie ein Mantel einhüllen und Umgeben, auch beim Anziehen kann man
diese Symbolik benutzen.

Essen:
Nimm dir ein paar Augenblicke Zeit, dein Essen zu segnen.
Das kann schon bei der Zubereitung sein, wenn du kochst, visualisiere
ein Licht aus deinem Inneren, das durch deine Hände (und durch den
Kochlöffel etc.) in dein Essen fließt, visualisiere
dich und deine Familie (wenn du für alle kochst) als glücklich, gesund
und von innen heraus strahlend.
Auch Fertiggerichte können gesegnet werden, halte einfach deine Hände
darüber, visualisiere wie ein Licht aus deinem Inneren in die
Lebensmittel fließt und sie hell leuchten, visualisiere dich
glücklich, gesund, von innen heraus strahlend.

Auf dem Weg:
Wenn du auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder wo immer auch hin
bist, achte auf deine Umgebung, wie verändert sich die Natur, welchen
Eindruck machen die Menschen auf dich, die dir Begegnen? Wenn die
Sonne scheint, visualisiere wie ihr Licht dich ausfüllt, dir Kraft
schenkt, dich segnet, du selbst strahlst wie die Sonne (das gleiche
kannst du auch mit dem Mond und den Sternen machen).
Wenn es windig ist oder stürmt, bitte die Geister des Windes darum
dich zu segnen und zu stärken, nimm die Kraft des Windes in dich auf.
Wenn es regnet, visualisiere wie der Regen dich reinigt und dich mit
Kreativität und Inspiration segnet, danke den Geistern des Regens.
Wenn du Zeit hast, halte inne und verbinde dich mit einem Baum, einer
Pflanze oder einen Strauch, einem Bach, sei dankbar für deine
Erfahrungen und Segnungen. Achte auf die Omen der Natur um dich herum, die „Zufälle“ die sich ereignen.

Beim Putzen:
Visualisiere beim Putzen, Saubermachen, Staubsaugen, Kehren etc., wie
du alle negativen Energien aufnimmst und bannst.
Du kannst sie als einen dunklen Nebel visualisieren der von deinen
Putzutensilien angezogen wird. Nach dem Putzen solltest du diese
Energien nach draußen befördern, kipp das Wischwasser ins Klo, spüle
die Energien hin fort. Bring den aufgekehrten Staub in die Mülltonne
etc.. Auch beim Abwaschen kannst du visualisieren, wie du Negatives von
dir und deiner Familie abstreifst, banne Probleme damit.

Kerzen:
Jeder entzündet gerne Kerzen in der Wohnung, entzünde sie um Glück,
Wohlstand und Segen in dein Heim einzuladen. Wenn du die Kerze
entzündest, visualisiere wie ihr Licht sich ausbreitet und alles in
deinem Heim mit ihrem Licht einhüllt, visualisiere wie Glück, Frieden,
Heilung und andere gute Dinge in dein Heim kommen und sich zuhause fühlen.

Räucherwek und Co:
Viele entzünden Räucherwerk und Co um eine nette Atmosphäre zu
schaffen, visualisiere beim entzünden, das der Rauch dein Heim
reinigt- oder das du dieses Räucherwerk als Opfergabe für die guten
Hausgeister entzündest- bitte sie darum dieses Opfer anzunehmen und
dein Heim zu segnen.

Schlaf:
Bevor du einschläfst, suggeriere dir immer wieder, dass dein Schlaf
erholsam ist, visualisiere wie du während des schlafens von positiven
Energien aufgeladen wirst, die dich erneuern.

Magische Quickies:
Ich selbst nutze gerne magische Quickies. Also kleine Batterien wie
Öle, Pulver, Räucherwerk etc. die man einmalig herstellt und auflädt
(aber dann dabei ordentlich Energie reinpowert) und dann immer wieder
verwenden kann.
Beispielsweise kannst du dir ein schützendes Öl herstellen, dies in
einem Ritual aufladen und weihen und es dann täglich nutzen um dich zu
schützen, indem du es einfach auf deine Haut aufträgst, wie ein
Parfüm. Oder ein Öl, das dir Glück bringen soll. Es reicht dann
einfach das Öl aufzutragen und eine kurze Visualisierung um die Kraft
freizusetzen- beispielsweise das dich ein schützendes Licht einhüllt
oder ein orange farbender Schimmer dich umgibt, der dir Glück bringt.
Ähnlich können auch Pulver hergestellt werden, mit denen du dich
einstäubst, oder die in deiner Wohnung verstreut werden um positive
Energien freizusetzen, zu reinigen oder zu schützen. Oder auch
Räucherwerk.

Monotone Tätigkeiten:
Viele monotone Tätigkeiten können genutzt werden um zu meditieren,
beispielsweise Gartenarbeit, der Abwasch, die Hausarbeit, Autofahrten als Beifahrer etc..

Wahrscheinlich fallen dir noch viele andere Alltagstätigkeiten ein,
die mit Magie erfüllt werde können.

Hexerei vs zeremonielle Magie

Veröffentlicht von hekatetempel am November 6, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexe, Hexengeschichte, Hexenkunst, Hexer, Hexerei, hohe Magie, Magie, Magier, Magierinnen, niedere Magie, Wicca, zeremonielle Magie. Hinterlasse einen Kommentar

Hexe oder Magier?

In vielen Büchern und auch auf vielen Internetseiten wird zwischen den Begriffen Hexen- Hexerei und Magie- Magiern nicht unterschieden.

Doch unterscheiden sich Hexenkunst und zeremonielle Magie stark voneinander, Hexerei und zeremonielle Magie sind zwei verschiedene Wege sich mit der Magie zu verbinden, mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen. Um die Unterschiede deutlich zu machen, stelle ich hier vereinfachte Beschreibungen der zwei Wege dar.

Beide Wege wurzeln in der gleichen Quelle, haben sich aber im laufe der Zeit in unterschiedliche Richtungen entwickelt.

Zeremonielle Magie ist in der heutigen Zeit stark christlich-jüdisch geprägt, in früheren Zeiten war die zeremonielle Magie der westlichen Welt stark durch ägyptische, mesopotamisch-babylonische und griechische Einflüsse geprägt. Zeremonielle Magie ist die hohe Magie. Die Zeremonien sind stark durch strukturiert und förmlich. Vor allem Männer fühlen sich von der zeremoniellen Magie angezogen, doch es gibt auch Magierinnen unter ihnen, viele Magier und Magierinnen schließen sich in Logen zusammen. Zeremonielle Magie ist ihrer klassischen Form ein rechtshändiger Pfad, auf das Hohe und Göttliche gerichtet, in der griechisch-römischen Antike zielte die zeremonielle Magie in ihrer Philosophie und Theurgie darauf ab, den Magier aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt zu erheben- und somit von der materiellen Existenz hin zum Urgöttlichen (zurück). Dadurch ist die zeremonielle Magie stark mit „Höheren Wesen“ und Engeln verbunden die den Magier bei seinem Aufstieg Führung geben können. In ihrer heutigen Form soll die zeremonielle Magie den Magier oder die Magierin mit ihrem wahren Willen und höheren Selbst verbinden. Doch auch die zeremonielle Magie hat ihre Schattenseiten, auch die Magier verkehren mit irdischen Geistern oder beschwören Daimonen in magischen Kreisen- doch sind sie dabei außerordentlich vorsichtig und misstrauen den irdischen Wesen.

Hexerei hingegen wird oft als niedere Magie bezeichnet, verbunden mit materiellen Hilfsmitteln und irdischen Geistern und Gottheiten. Hexenkunst ist meist wenig strukturiert und organisiert, vieles ist spontan und intuitiv. Hexerei ist ein linkshändiger Pfad, auf das Materielle ausgerichtet, die Hexe muss sich nicht erst in die himmlischen Spähren begeben um sich mit dem Göttlichen verbinden zu können, Hexen erkennen das Göttliche in der Natur. Hexen gehen eine Verbindung zu dem Land ein auf dem sie Leben, zu den örtlichen Geistern und werden dadurch zu Vermittlern zwischen den Welten. Die Rituale sind einfach, vor allem spontan und individuell. Vor allem Frauen fühlen sich von der Hexenkunst angezogen, doch es gibt auch Hexer wenn auch seltener als die weiblichen Hexen. Während die zeremonielle Magie den Magier zu seinem wahren Willen und damit zu seiner Bestimmung führen soll, ist für Hexen die Hexenkunst oft ihre Bestimmung und mit ihrem wahren Willen verbunden.

Vereinfacht kannst du es dir in etwas so vorstellen:

Zeremonielle Magie wird in einem gut vorbereiteten Raum durchgeführt- oder gar in einem Tempel, die Umgebung wird sorgfältig gereinigt, brennende Kerzen erhellen den Raum, Weihrauchschwaden erfüllen die Luft. Alles ist sorgfältig geplant, die Roben sind sauber und geweiht und auch alle Werkzeuge vom Alltagsgebrauch enthoben. Die Engel und hohen Wesen werden in einem sorgfältig gezogenen Kreis angerufen, jeder Ablauf ist geplant und hat seine vorgegebenen Strukturen. Wichtige Werkzeuge sind der Stab, der Dolch, der Kelch und das Pentakel.

Eine Gruppe von Hexen trifft sich hingegen nachts auf einer Waldlichtung, mit einer Laterne oder einem Feuer, sie haben einen Kessel dabei und ein paar Opfergaben für die Geister, schaffen ein einfaches Ritual und tauchen in den Zustand zwischen den Welten hinein um sich mit den Gottheiten, dem Land oder den Ahnen zu verbinden oder ihre Zauber zu weben, ohne vorgegebene Struktur- spontan und intuitiv. Viele Magier würden bei einem Hexenritual wahrscheinlich eine Krise kriegen, da diese oft sehr fröhlich und ausgelassen sind, wenn der arbeitsreiche Teil vorüber ist. Wichtige Werkzeuge sind der Kessel, der gegabelte (Wander) Stab und der Besen.

Wie passt Wicca in diese Sichtweisen?

Wicca steht mit seinen Praktiken genau zwischen den beiden Wegen. Bruchstückhafte Hexerei wurde mit  Mythologie und Folklore verbunden, Lücken wurden mit Praktiken aus der zeremoniellen Magie gefüllt. So kommen die Ritualstrukturen und die Werkzeuge die Wicca (oder durch Wicca beeinflusste Hexen) verwenden aus der zeremoniellen Magie, auch viele Moralvorstellungen und magische Techniken. Heute versuchen viele Wicca (oder durch Wicca beeinflusste Hexen) durch schamanische Techniken andere Elemente in ihre Praktiken zu bringen.

Einführung in die traditionelle Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am November 5, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Familare, Hexe, Hexengeschichte, Hexenkunst, Hexerei, Wicca. Hinterlasse einen Kommentar

Traditionelle Hexenkunst ist ein Überbegriff, der verschiedene Strömungen und Traditionen der modernen Hexerei zusammenfasst. Vor allem jene die sich in ihren Praktiken und Ansichten von der durch Wicca beeinflussten Hexerei unterscheiden. Ich möchte hier betonen, dass ich Wicca oder die durch Wicca beeinflusste Hexenkunst hier nicht herabsetzen möchte- traditionelle Hexerei und Wicca sind einfach verschiedene Zweige der modernen Hexenkunst.

Traditionelle Hexerei ist heute ein spiritueller Pfad, der Spiritualität und magische Handwerkskunst miteinander vereint.

Man kann den möglichen Zugang an die traditionelle Hexenkusnt in drei Bereiche einteilen, diese sind allerdings nicht getrennt, viele traditionelle Hexen nutzen alle drei Zugänge.

Rekonstruktion (Wiederbelebung) der Hexerei- durch Quellen, Folklore und Volksbräuche, wissenschaftliche Publikationen (wobei das gelesene in die Praxis umgesetzt wird)

lebendige Hexen Traditionen (in diesen bekommt man alles vermittelt),

Zugang durch persönliche Praxis und Erfahrungen.

Traditionelle Hexerei wurzelt stark in den Volksbräuchen, Hexenvorstellungen und der Folklore Europas und kann durch die verschiedensten Einflüsse geprägt sein. Einige traditionelle Hexen orientieren sich an den Quellen der Griechen, Römer, Germanen, Kelten oder auch an den verschiedenen Epochen, beispielsweise mittelalterliche Hexerei, Hexenkunst der Renaissance oder des 19. Jahrhunderts (Cunning Folk). Dabei lassen sie sich von Quellen dieser Kulturen oder Epochen inspirieren für ihre Praktiken.

Viele traditionelle Hexen praktizieren alleine, oder in kleinen Zirkeln, welche aber weniger strukturiert sind als die Wicca Coven. Andere traditionelle Hexen sind an Traditionslinien gebunden, die ab den 1930ger  Jahren entstanden sind, beispielsweise Feri, the Clan of Tubal Cain, 1734 oder Cultus Sabbatii. Man wird Mitglied in diesen Traditionen, wenn man durch andere Mitglieder eingeweiht wird und somit in die Traditionslinie eingebunden wird. Neben den organisierten Traditionen gibt es auch Praxis gebundene Traditionen, die mit einer bestimmten Herangehensweise an die Hexerei verknüpft sind- beispielsweise Hedge Witchcraft (Hecken Hexenkunst), Kitchen Witchcraft (Küchen Hexerei) oder Hearth Witchcraft (Herd Hexenkunst) es gibt keine Einweihungen in diese Traditionen, man wird beispielsweise zu eine Hecken Hexe, wenn man Hecken Hexenkunst praktiziert und lebt. Dann gibt es noch überlieferte Traditionen der Hexenkunst, beispielsweise Hoodoo, Conjuring und Rootworking in Amerika oder Familientraditionen.

Die traditionelle Hexenkunst ist stark mit dem Land verbunden, dem Grund und Boden auf dem die Hexe lebt, dem Ort und vor allem mit den Ortsgeistern. In den verschiedenen Formen der traditionellen Hexerei wird die Hexe als ein Vermittler gesehen, zwischen den Welten. Die Hexe hat Zugang zu beiden Ebenen und hat somit eine ähnliche Bedeutung wie Schamanen in anderen Kulturen.

Dadurch ist das Zusammenarbeiten mit Geistern in der traditionellen Hexenkunst sehr wichtig, vor allem mit den persönlichen Schutzgeistern der Hexe (Familare). Durch den persönlichen Kontakt der Hexe zur Geisterwelt, wird sie verändert und transformiert, dadurch erschließt sich schließlich auch der dritte Zugang zur traditionellen Hexenkunst, durch die eigenen Erfahrungen mit den Geistern. Neben den Ortsgeistern und Familaren spielen auch die Ahnen eine wichtige Rolle.

Der Ruf der Hexen

Veröffentlicht von hekatetempel am November 2, 2010
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Bensozia, Diana, Dionysos, Familare, große Göttin, Hekate, Herodias, Hexe, Hexensabbat, Holda, Luzifer, Nocturnia, Pan, Sabazios, Sabbat. Hinterlasse einen Kommentar

Mitternacht, Dunkelheit, Nebel, Dämmerung,

ein Übergang, zwischen zwei Jahreszeiten,

die Zeit des verborgenen Mondes,

Kreuzwege, Friedhöfe, Waldlichtungen,

ein Übergang von zwei Welten

Wir durchstreifen die Nacht,
hören den Ruf der dunklen Mutter,
in Nächten wie diesen folgen wir ihr,
in Zeiten zwischen den Zeiten,
eingehüllt in den dunklen Mantel unserer Göttin,
eingehüllt in ihren schützenden Schleier,
eingehüllt in ihre Liebe und ihre Macht.
Sie ist unsere nächtliche Herrin,
die Hexenkönigin, Spinnerin und Weberin
allen Wandels, Mutter und Grab allen Seins,
dunkel und geheimnisvoll, wunderschön,
manchmal auch erschreckend,
erhebt sie sich mit ihrem Gefolge und durchfliegt
die Nacht, zusammen mit den Geistern, den Toten
den Ungeborenen und uns Hexen.
Nocturnia ruft uns, zieht uns zu sich,
erfüllt und beflügelt unsere Seelen mit ihrem Geist,
in Trance und Ekstase folgen wir ihr, verlassen unsere
Körper, erheben uns in die Lüfte, einige von uns in
Gestalt von Tieren,
andere reitend auf Besen und Stäben oder nackt im freien Flug.
Wir fliegen durch die Nacht, die Schar der Göttin,
segnend, verfluchend- alles in ihrem Namen.

Wir hören auch den Ruf des gehörnten Meisters,
den Schlag seiner gespaltenen Hufe,
Donner, Geschrei und Gebrüll von wilden Tieren,
der Herzschlag der Natur,
den Ruf des Sabbats,
das Licht zwischen seinen Hörnern weist uns den Weg,
den Weg zu ihm,
in sein Reich,
durch Tanz, Sex, Ekstase, Musik
gelangen wir zu ihm,
denn er ist der Herr über die Freude,
der Herr über den Sabbat,
Herr über alles was wild ist
und frei.
Sein Licht erfüllt uns, befreit uns,
segnet uns,
und wenn er uns beim Sabbat erscheint,
Halb Mann, halb Ziegenbock,
bekränzt mit Laub und Flechten,
tanzend oder thronend,
dann ehren wir ihn.
Sabazios
und er ehrt uns.

Ihnen weihen wir unsere Riten,
von ihnen erhalten wir unsere Macht,
sie Lehren uns Zaubereien,
durch sie vermögen wir die Schwellen
zu überqueren,
die Hecke zu durchschreiten,
sie schenken uns unsere Hilfsgeister,
Familare
in Gestalt von Katzen, Kröten, Eulen
und anderen Tieren der Nacht
oder in wundersamer Erscheinung,
spenden sie uns Schutz,
Rat und Hilfe
und sind Boten für Nocturnia und Sabazios.

In ihrem Namen tanzen und singen,
segnen, heilen oder verfluchen wir
in ihrem Namen treffen wir uns
an Zeiten ausserhalb der Zeit,
an Orten- die keine Orte sind,
ihnen widmen wir unsere Werke.

– Hexen

Ein Artikel von mir im Hexenboten

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 28, 2010
Veröffentlicht in: Erfahrungen, Inspirationen und Gedanken. Schlagwort: hexenbote. Hinterlasse einen Kommentar

In der aktuellen Ausgabe des Hexenboten wurde ein Artikel von mir veröffentlicht, über die Werkzeuge und Strukturen der modernen Hexenkunst.

Den Artikel hatte ich vor ein paar Jahren geschrieben und auf meiner damaligen Homepage veröffentlicht. Ihr könnt ihn in der aktuellen Ausgabe des Hexenboten lesen.

Der Hexenbote ist ein kostenloses Online Magazin für Hexen und Heiden.

Schaut es euch einfach mal an:

www.hexenbote.de

Aphrodisia Öl

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 25, 2010
Veröffentlicht in: Hexenkunst- Handwerk eines Hexers. Schlagwort: Conjuration, Hexe, Hexenkunst, Hoodoo, Magie, magische Öle, Talisman, Zauberei. Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe am Freitag ein Aphrodisia Öl gemacht und heute umgefüllt.

wie der Name schon sagt kann es benutzt werden um Liebe und Leidenschaft anzuziehen, beispielsweise können geweihte Kerzen mit dem Öl gesalbt werden, es kann als Parfum genutzt werden, oder als sinnliches Massageöl. Auch um Talismane zu salben, die Liebe, Leidenschaft oder  Sex in das Leben bringen sollen.

Auch um die alten Göttinnen der Liebe- und Leidenschaft zu ehren,

Aphrodite, Venus, Bast, Erzuli-Freda, Freya, Innana

Aphrodisia Öl:

Basis: Mandelöl

Vanille, Zimt, Orange, Jasmin, Patchouli, rote Chili und roter Pfeffer, Rose, Galangal, Muskatblüte

Halloween rückt näher

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 20, 2010
Veröffentlicht in: heidnische Spriritualität, Hexerei. Schlagwort: Halloween, Hexe, Hexengeschichte, Hexenkunst, Hexensabbat, Sabbat, Samhain. 2 Kommentare

Jetzt beginnt die dunkle Zeit des Jahres, die Zeit der Nebel, des fallenden Laubes, der ersten Fröste und auch die Zeit der Magie.

Halloween ist ein modernes Fest, mit heidnischen Wurzeln, es erfreut sich auch hier in Deutschland immer größerer Beliebtheit.

Für moderne Hexen ist dieser Zeitpunkt einer der großen Sabbate, auch in vielen neuheidnischen Strömungen ist Halloween ein wichtiges Fest im Jahreskreis.

Ich will die Bedeutung dieses Festes hier etwas aus der Hexensicht beleuchten.

Wie schon erwähnt ist Halloween einer der vier großen Sabbate- diese Feste sind Zeiten des Übergangs, Zeiten zwischen den Zeiten, Zeitpunkte voller Magie. In vielen Traditionen wird dieser Sabbat auf den 31. Oktober- oder auf den 1. November gelegt, einige Hexentraditionen richten dieses Fest auch nach dem Mondstand aus- beispielsweise zu Vollmond oder Neumond Ende Oktober- Anfang November. Für mich persönlich ist das Fest nicht auf ein bestimmtes Datum gebunden, sondern der Zeitpunkt dieses Festes richtet sich für mich nach den Veränderungen in der Natur. Dies kann lokal ganz unterschiedlich sein. Die Zeit dieses Sabbats beginnt für mich mit den ersten Nachtfrösten, den Nebeln, dem Fallen des Herbstlaubes. Es ist auch möglich den Zeitpunkt zu erspüren, aber es ist für mich eher eine Phase, als ein einzelner bestimmter Tag.

Dieser Sabbat leitet die dunkle Jahreszeit ein, er ist der Übergangspunkt zwischen der Erntezeit und der Zeit des Todes, der erste subtile Anbruch des Winters. In der dunklen Jahreszeit ist alles mehr nach innen gerichtet, auf das Innenleben und auch auf die Unter- oder Anderswelt. Die Grenzen zwischen den Welten, verschwimmen in dieser Jahreszeit besonders spürbar- auch für Menschen die sonst nicht gewohnt sind, die Schwellen zu überschreiten, oder wie wir Hexen es gerne ausdrücken: Die Hecke zu durchschreiten. In der modernen Mythologie um Halloween wird oft gesagt, das die Grenzen zwischen den Welten in dieser einen Nacht durchlässig sind. In Wirklichkeit sind sie das immer, nur ist dieses Fest ein besonderer Zeitpunkt, an dem es für viele einfacher ist diese Grenzen zu durchschreiten. Es ist eigentlich auch so, dass dies während der gesamten dunklen Jahreszeit so ist. Zu Halloween beginnt diese Phase, erreicht ihren Höhepunkt zu Mittwinter und endet schließlich zu Imbolc (Anfang Februar).

In der dunklen Jahreszeit ist es einfacher sich mit den Geistern zu verbinden, seien es die Geister der Verstorbenen, die Ahnen, die persönlichen Schutzgeister, oder die Geister des Landes und des Ortes. Heute in Zeiten des Stroms ist die dunkle Jahreszeit sehr entschärft, in früheren Zeiten war diese Zeit des Jahres wirklich dunkel, unheimlich und für viele Menschen auch wirklich gruselig. Dies spielt auch in das moderne Fest noch stark mit ein. Es ist sowohl als Mainstream Fest- als auch als Hexensabbat die Zeit der Geister und des Spuks. Viele moderne Hexen ehren zu dieser Zeit die Ahnen, die persönlichen Schutzgeister- und auch die Geister des Landes. Es ist auch eine Zeit den Verstorbenen zu gedenken und sich auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. Amulette werden hergestellt um das Heim zu schützen, in der dunklen Phase, Schutzzauber werden gewirkt und man beginnt es sich im Heim gemütlich zu machen. In vielen Hexentraditionen endet mit Halloween das Jahr und das neue Jahr beginnt. Die dunkle Zeit des Jahres ist auch ein guter Zeitpunkt für Divination, vor allem um herauszufinden was das neue Jahr einen bringt.

Energetisches Tief

Veröffentlicht von hekatetempel am September 17, 2010
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

In letzter Zeit hatte ich wirklich ein energetisches Tief, zum einen durch die Arbeit, zum anderen auch durch privaten Stress. Ich hatte nicht einmal die Energie E-mails zu beantworten oder zu schreiben.
Naja ich glaube ich brauchte einfach auch etwas Ruhe.

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