***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Kräuter und Experimente mit Gottformen

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 13, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: erschaffung von Gottformen, Hecate, Hekate, Hekate Tempel, Hexenkunst, Kräutermagie, zeremonielle Magie. Hinterlasse einen Kommentar

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Am Wochenende habe ich einen Teil meiner Kräuterernte aus dem Hexengarten verarbeitet. Die Kräuter habe ich in meinem Tempelraum getrocknet. Ich habe die Blätter von Grüner Minze, Spearmint, Melisse und Zitronenverbene von den Stielen getrennt, zerkleinert und in große Gläser umgefüllt. Hauptsächlich für Tee, aber auch für magische Zwecke. Die ganze Küche hat herrlich nach Kräutern geduftet.

Ich habe aus den Stielen der Minze ein Pulver gemahlen um es in Räucherungen zu verwenden- oder in Pulvern. Aus einigen der Minzstiele und aus den Stielen der Zitronenverbene habe ich Räucherbündel gebunden. Normalerweise mache ich das sonst mit den frischen Kräutern- es ist ein Versuch ob sie sich auch so räuchern lassen. Die Räucherbündel und das Pulver habe ich an meinem Hekate Schrein im Tempelraum gesegnet.

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 Am Wochenende war ich allgemein recht fleißig im Tempelraum. Ich habe jeden Tag daran gearbeitet den Tempelraum wieder mit Kraft zu erfüllen und Hekates Macht in dem Raum zu verankern. Ich hab dabei wieder mehr auf Techniken aus der zeremoniellen Magie zurück gegriffen (die durchaus teilweise in der griechisch-römischen Spätantike ihre Wurzeln haben). Während ich in den letzten Jahren mehr aus der Symbolik der Traditionellen Hexerei geschöpft hatte- war es eine nette Abwechslung. Für die Erschaffung eines permanenten heiligen Raumes eignen sich die zeremoniellen Techniken für mich besser- als die der Traditionellen Hexerei (die für mich eher einen Zugang zur Unterwelt öffnen). Und es hat mich überrascht das diese Techniken noch so in mir verankert waren- obwohl ich über viele Jahre einen ganz anderen Zugang mit anderen Techniken und anderer Symbolik verwendet hatte.

Ich muss dazu allerdings sagen das ich nicht die christlich-jüdischen Einflüsse der zeremoniellen Magie verwende (wie das Anrufen der Erzengel, oder die Verwendung von den Namen Jahwes). Ich ziehe meinen Symbolismus eher aus Hekate und habe dies auch schon in der Vergangenheit gemacht. Heute fällt mir dies allerdings weitaus leichter, da ich mehr über die Magie und Theurgie der Spätantike weiß und Hekate dort eine wichtige Rolle spielte.

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Auf diesem Blog habe ich etwas über das erschaffen von Gottformen gelesen. Diese Technik war mir nicht unbekannt- und es ist mir nicht fremd mir mentale Bilder der Gottheiten (und Geister) zu erschaffen aber ich hatte noch nicht versucht diese mentalen Bilder mit Kraft zu nähren und physischer werden zu lassen (jedenfalls nicht wenn ich mich mit Gottheiten verbunden habe, bei Geistwesen durchaus). Für die persönliche Praxis habe ich die Kraft der Gottheiten meist in eine Statue invoziert, oder sie den Raum (oder den Kreis) allgemein ausfüllen lassen.

Die Beschreibung der Autorin hat in mir eine Resonanz ausgelöst und ich habe angefangen mit ihrer Methode zu arbeiten. Statt der Intonation der Vokale habe ich die Ephesische Formel intoniert um mein mentales Bild der Göttin mit Kraft zu nähren und es aus dem mentalen Bereich in den astralen zu bringen- und es stofflicher werden zu lassen.

Ich hatte keine große Erwartungshaltung, aber in den Schwaden des Räucherwerkes konnte ich die Umrisse der Göttin wie eine Luftspiegelung erkennen und ich konnte ihre Präsenz im Tempelraum sehr stark spüren.

Ich werde weiterhin mit dieser Technik arbeiten und sehen wie sie sich mit der Zeit weiter entwickelt.

Neu-Weihe des Tempelraums, Pappelknospen und Salböl…

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 10, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hecate, Hekate, Hekate Göttin, Kräutermagie, magische Öle, Pappeln. 2 Kommentare

 

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In den letzten Tagen wurde der Tempelraum von meinem Mann neu gestrichen.

Als wir unser Haus vor fast vier Jahren gekauft haben, wurde aus einem ehemaligen Kinderzimmer der Ritualraum gemacht- aus diesem ist mit der Zeit der Tempelraum geworden. Es ist der größte Raum in userem Haus und über die Jahre haven wir viele Gruppenrituale mit meinem früheren Zirkel dort zelebriert, als auch offene Gruppenrituale. Die renovierung des Raums war inzwischen dringend nötig. Wie gesagt waren die Wände alle grün, jetzt sind sie weiß. Nach und nach werde ich noch Symbole, Muster und Bilder an die Wände bringen.

 

Mittwoch habe ich den Tempelraum dann wieder energetisch gereinigt, mit Weihrauch, gesegneten Wasser (in das ich Rosensalz, Lavendelblüten und Zitronengras gegeben habe) und habe einen Stängel Zitronengras verwendet um das Weihwasser zu versprenkeln. Der Tempelraum wurde neu gesegnet, die Wächter, Elemente und Geister wurden wieder eingeladen, die Pforten zwischen den Welten wieder geöffnet und der Raum wurde erneut Hekate geweiht. Die Göttin hat den Raum mit ihrer Präsenz wieder in Besitz genommen.

Und bis zum Vollmond werde ich jeden Tag symbolische Handlungen durchführen um die Energie des Tempelraums wieder herzustellen und die Kraft der Göttin dort zu erden, damit er ein heiliger Raum der Göttin wird.

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Donnerstag war es sehr stürmisch, als ich über den Todtenberg spazieren war, um den Kreuzweg-Schrein zu besuchen, habe ich gesehen das große Äste einer Pappel auf dem Boden lagen. Der Sturm hat sie abgebrochen. So konnte ich viele Pappelknospen ernten.

Pappeln sind für mich sehr besondere Bäume, ich liebe es dem wispern ihrer Blätter im Wind zu lauschen, mag ihre ausladende fast majestetische Kraft und ihre imposante Größe.

Pappeln waren in der griechischen Antike Bäume der Unterwelt und wurden daher mit Hekate in Verbindung gebracht. Pappelknospen waren bestandteile in Flugsalben und in magischen Räucherungen. Und auch ich verwende ihre Knospen zum Räuchern oder um sie in Ölmischungen oder Pulver zu geben.

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 Am Nachmittag habe ich ein Salböl hergestellt. Ich reagiere allergisch auf Zusätze in vielen Hygieneartikeln und auch in Parfums. Daher stelle ich für mich selbst Ölmischungen her- die ich wie ein Parfum benutze. Manchmal wähle ich diese nach einem bestimmten Zweck aus- um meine Ausstrahlung zu verändern oder durch den Duft subtil anders auf andere zu wirken. Das Öl das ich mir heute angemischt habe, habe ich für den Duft gemacht- aber auch um positive Einflüsse allgemein anzuziehen und um mich eine positive Aura allgemein zu erzeugen.

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Ich habe Zimt, Kardamon, Galangal, Zitronengras, Patchuliblätter, Lorbeerblätter und Vanille pulverisiert. Diese dann in süßes Mandelöl gegeben und das Öl in einem Wasserbad erhitzt damit sich die Duftstoffe und Wirkstoffe aus den Kräutern lösen.

In das abgekühlte Öl habe ich dann noch einige Tropfen ätherisches Orangenöl und Patchuliöl gegeben. Ich habe das Öl dann in meinem Tempelraum auf Hekates schrein gesegnet und mit Kraft aufgeladen.

Auch die Pappelknospen habe ich auf ihren Schrein gelegt und die Göttin darum gebeten die Knospen zu segnen und mit Kraft zu erfüllen, damit ich sie nach dem Trocknen verwenden kann.

Erste Blüten für die Göttin…

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 7, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hecate Altar, Hecate Schrein, Hecate Statue, Hekate Altar, Hekate Schrein, Hekate Statue. Hinterlasse einen Kommentar

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Der Winter ist bisher sehr mild hier (worüber ich mich sehr freue). Heute sind es über 10 Grad draussen. Immer mehr von den früh-blühenden Büschen beginnen schon ihre Blüten zu öffnen. Ich habe einen Spaziergang gemacht und Blüten gesammelt. So konnte ich heute die Statue der Göttin, in meinem Herdschrein, mit den ersten Blüten dieses Jahres schmücken.

Zauber, Gebete und Religion

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 7, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Gebete, Heidentum, heidnische Religion, Hekate, Hekate Göttin, Magie, Religion, Zauber. Ein Kommentar

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Heute Morgen habe ich eine rote Kerze mit Rosengeranienöl gesalbt (das ich dieses Jahr selbst hergestellt habe). Ich habe firsche Patchouliblätter, Jasminblätter und Rosengeranienblätter gepflückt (die Pflanzen stehen zur Überwinterung in der Küche). Und diese in einem Kerzenglas um die gesalbte Kerze drapiert.

Die Kerze habe ich in meinem Herdschrein entzündet und Hekate in ihren Erscheinungsformen als Kourotrophos (Nährerin), Phosphoros (Lichtbringerin) und Soteria (Erlöserin) angerufen. Ich habe sie darum gebeten mein Heim und Leben mit Harmonie, Kraft und Gleichgewicht zu erfüllen. Ich habe die Geister der Kräuter um ihren Segen gebeten und meine ätherische Kraft in die Flamme der Kerze geleitet, zusammen mit meinen Emotionen und meinem Willen. Und die Kraft/Energie der Kräuter habe ich mit meinem Willen ebenfalls in den Zauber hineingewebt. Ich habe erneut den Kräuterhonig (den ich im März angesetzt hatte) geräuchert als Opfergabe für die Göttin (und auch auf direkter Räucherkohle duftete er sehr angenehm).

Oft können magische Handlungen und religiöse Handlungen Hand in Hand gehen, manchmal sind die Übergänge fließend. Und in seiner ursprünglichen Bedeutung hat das Wort Religion etwas sehr mystisches und magisches- Religio bedeutet zurückbinden- sich mit etwas verbinden, durch diese Verbindung das Göttliche direkt zu erfahren. Die Religionen der Antike waren nicht Religionen des reinen Glaubens, sondern waren sehr mystisch. Es ging darum das Göttliche (die Göttinnen und Götter) direkt zu erfahren, ihre Kraft zu spüren. Sie waren erreichbar und erfahrbar für die Menschen. Opfergaben und symbolische Handlungen gehörten zu der Ausübung der Religion, sie schafften eine Brücke zwischen den Welten. Gebete waren nicht nur ein herunterleihern von auswendig gelernten und vorgeschriebenen Psalmen- sondern eine Zwiesprache mit den Göttlichen. Eine Interaktion- die Aufnahme einer Verbindung. Es ging nicht darum an die Gottheiten zu glauben, sondern sie zu erfahren. Heute sehnen sich viele Menschen nach spiritueller und religiöser Erfahrung, nach mystischen Erlebnissen. Und auch heute können die alten Göttinnen und Götter durch Opfergaben (wie Räucherwerk, Blumen, Kerzen, Speisen), Statuen und Bildnisse, Gebete, Anrufungen, symbolische Handlungen und Rituale erreicht werden. Auch heute können die alten Götter erfahren und erlebt werden. Ihre Religion ist lebendig- wenn man sich auf die alte Bedeutung des Wortes zurück besinnt. Religion verbindet- wenn sie praktiziert/ ausgelebt wird, die Menschen mit dem Göttlichen. Damals- wie heute. Und dadurch ist Religion in diesem Sinne etwas magisches, denn der direkte Kontakt zu dem Göttlichen transformiert und verwandelt einen, erzeugt Veränderung- und dies ist Magie.

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Gebet an Hekate Soteira:

Hekate Soteria- Retterin, Erlöserin, Befreierin.

Himmlische Herrscherin, empyreische Königin,

strahlende bringerin des Lichts.

Hüterin des heiligen Feuers.

Bring mir dein Licht der Wahrheit, des Glaubens und der Liebe.

Spende Hoffnung, Kraft und Zuversicht.

Erfülle mein Heim/Leben mit deinem Licht,

erhelle die Dunkelheit,

mach aus Dunkelheit- Licht,

aus Chaos- Harmonie,

aus Negativen- Positives.

Io Hekate,

Io Soteira Io Soteira Io Soteria

Wachsender Mond, Zauberbeutel und Zeichen

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 5, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hekate Anrufung, Hekate Magie, Hekate Ritual, Hekate Zauber, Hexenmagie, Zauberbeutel. 3 Kommentare

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Zu Noumenia in diesem Monat habe ich nicht nur die Kerzen an meinem Herdschrein aufgeladen, sondern auch einen kleinen Rosenquarz. Ich habe ihn mit der Kraft der neuen Mondsichel erfüllt, Hekate-Phosphoros (die Lichtbringerin) um ihren Segen und ihre Führung für mein Anliegen gebeten (das ich hier nicht genau bezeichnen werde). Und den Rosenquarz dann auf dem Herdschrein liegen lassen- in Anwesenheit der Göttin. Am Samstag habe ich verschiedene Kräuter zusammen mit dem Stein, in ein weißes Beutelchen gegeben und dieses mit rotem Bindfaden verschnürt. Die Geister der Kräuter habe ich um ihren Segen gebeten für mein Anliegen und den Zauberbeutel dann mit meiner ätherischen Kraft aufgeladen.

Heute nach Einbruch der Dunkelheit habe ich einen Spaziergang gemacht. Der Mond schien wunderbar hell, die Sterne leuchteten hoch am Firmament- und obwohl es Kalt war lag Magie in der Luft. Ich habe den Beutel in das Licht des Mondes gehalten, habe das Zauberbeutelchen erneut mit der Kraft des Mondes erfüllt und Hekate-Phosphoros erneut um ihren Segen gebeten, ich habe den Beutel mit der Kraft der Sterne gesegnet und ihn an mein Herz gehalten um ihn erneut mit meiner eigenen ätherischen Kraft zu laden- und meinen Emotionen. Dann bin ich auf Hekates Wegkreuzung gegangen, habe auf dem Kreuzweg die Göttin darum gebeten den Zauber zu stärken und ihn dann für einige Momente auf den Schrein der Göttin niedergelegt (ein Schrein aus Steinen um den ich mich dort kümmere) um das Ritual zu besiegeln.

Ich habe den Kreuzweg verlassen ohne mich umzudrehen, den weißen Zauberbeutel in meiner Hand. Auf meinem Rückweg haben Hunde in der Ferne gebellt- ein Zeichen das die Göttin mir wohlgesonnen ist und mein Anliegen erhört hat. Der Zauberbeutel liegt jetzt in meinem Herdschrein, zu füßen der Göttin (im Herdschrein steht eine Statue von ihr).

Der Zauber vereint verschiedene Elemente- zum einen aus der materiellen Ebene (den Quarz, die Kräuter die mit dem Anliegen zusammen hängen, der Beutel aus weißem Stoff), zusammen schaffen sie eine Art von Sympathie Magie. Zum anderen kommt der Einfluss aus der ätherischen Ebene dazu, die Kraft der Sterne und des Mondes, meine eigene ätherische Lebenskraft- zusammen mit meinen Emotionen und meinem Willen sind diese der Treibstoff des Zaubers. Die Anrufungen der Göttin und die Gebete an sie- erfüllen den Zauber auch mit der Kraft der göttlichen Ebene. Es ist möglich Magie mit nur einer dieser Ebenen zu wirken (solange Emotionen und Willenskraft als Antrieb dienen) doch für mich ist es am wirkungsvollsten alle drei Ebenen zu vereinen.

Deipnon, Neujahr und Noumenia

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 4, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Covenant of Hekate, Deipnon, Hekate, Hekate Göttin, Neuer Mond, Neumond, Noumenia, spirituelles Leben. Ein Kommentar

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Die letzten Monate waren voller Veränderungen- manchmal sind diese nicht einfach, besonders wenn die Veränderungen mit Emotionen zu tun haben.

Auch wenn ich diese Veränderungen zum Teil selbst verursacht hatte, haben sie mein Leben wie ich es kenne- und liebe, ins wanken gebracht. Mit Samhain/Halloween hat für mich das spirituelle Jahr bereits begonnen gehabt, Dinge haben sich nach den Umbrüchen neu geordnet, sind etwas zum Sacken gekommen. Ich habe während der dunklen Zeit zwischen Halloween und der Sonnenwende neue Kraft gesammelt- und jetzt wo die Tage wieder heller werden, will ich mit neuer Kraft und Zuversicht auf meine neuen Ziele hinarbeiten. Jetzt wo das weltliche neue Jahr angebrochen ist, fühle ich das die Dinge sich neu ordnen, wieder brechen Veränderungen an- und ich hoffe dieses mal werden sie sanfter verlaufen und nicht so unerwartet und drastisch.

Während des Deipnon Festes habe ich mich voll und ganz auf das Reinigen konzentriert- ich habe reinigendes Räucherwerk hergestellt. Damit das Heim und mich selbst gereinigt, ich habe ein langes Reinigungsbad genommen, um Erneuerung und Kraft gebeten. Habe bei dem Deipnon Ritual negatives Verbannt und Hekate darum gebeten meine Dunkelheit zu erhellen mit ihrem Licht. Nachts bin ich wie zu jedem Deipnon durch die Dunkelheit gewandert, um Hekate und ihren Geisterschwarm die Opfergaben auf den Kreuzweg zu bringen.

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Als gestern der neue Mond wiedergeboren wurde, habe ich mich auch darauf konzentriert mich selbst zu erneuern, ich habe die Kraft des neuen Mondes in mich hinein gezogen, habe Hekate und die anderen Gottheiten unseres Heimes (Hestia, Zeus Ktesios, Dionysos und Bast) verehrt und beopfert. Und auch die Geister des Heimes. Noumenia (der neue Mond) feiere ich immer an meinem Herdschrein im Wohnzimmer. Ich habe das Heim gesegnet, Kräuterhonig geräuchert- den ich vor einigen Monaten als Opfergabe angesetzt hatte. Und das Ergebnis hat mich begeistert. Ich habe Kerzen geweiht und mit der Kraft des neuen Mondes aufgeladen und werde sie während dieses Mondzyklus abbrennen um Licht, Intuition und Harmonie heraufzubeschwören.

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Alles ist immer im Fluss, Tod und Wiedergeburt hängen immer stark zusammen. An Schwellenzeiten wird dies immer spürbar- und manchmal ist es Ratsam inne zu halten, auf den Kreuzwegen des Schicksals eine Rast zu machen, zu sich selbst zurück zu finden, sich auf seine Intuition zu besinnen- bevor man auf der Wegkreuzung einen der Pfade einschlägt- und damit eine Reise der Veränderung in Gang setzt. Dies hat mich der letzte Jahreszyklus gelehrt.

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Meine Ziele für das neue Jahr? Daran zu arbeiten das die Veränderungen die im letzten Jahreszyklus begonnen haben- Segen bringen. Offen zu sein für das Neue- dabei das Jetzt ausschöpfen und aus dem Vergangenen zu lernen. Im letzten Jahr habe ich 33 Kg abgenommen. Und jetzt nachdem ich einige Wochen pausiert habe (und das neue Gewicht halten konnte) will ich nochmal 5-8 Kg abnehmen.

Im spirituellen Bereich wird das neue Jahr auch Veränderungen mit sich bringen- ich arbeite darauf hin ein Torchbearer im Covenant of Hekate zu werden- und ein Sanctuary des Covenants zu „eröffnen“. In den nächsten Tagen wird der Ritual-/Tempelraum renoviert. Ich möchte mich wieder mehr auf meine spirituellen Wurzeln besinnen und auf die Verbindung zum Land- altes und neues Verbinden. Und dies könnte das Motto allgemein für dieses Jahr sein.

Hekates Schwarm und Holdas Wilde Jagd- die Zeit der dunklen Göttinnen

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 1, 2014
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Deipnon, dunkle Göttin, Göttin der Magie, Hekate, Hexengöttin, Holda, Neujahr, Neujahr Magie, Neujahr Orakel, Neumond, Perchta, Rauhnächte, Schwarzmond, Silvester, Silvester Orakel, Wilde Jagd. Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist Schwarzmond und die Göttin Hekate wandert wie in jeder Nacht des schwarzen Mondes über die Kreuzwege, Friedhöfe und die dunklen Wälder- mit ihrem Schwarm der Geister. Doch zu diesem Schwarzmond findet nicht nur der Übergang von neuem und altem Mondzyklus statt, sondern auch das “profane” Neujahr. Wie ich schon öfter erwähnt habe, war der Schwarzmond in früheren Zeiten eine Zeit zwischen den Zeiten, ein Schwellenzeitpunkt. Eine Zeit ausserhalb der Zeit- zwischen altem- und neuem Monat (der Monat begann mit der ersten schmalen Mondsichel und endete mit dem Schwarzmond). Eine ähnliche Symbolik hat auch das Neujahrsfest heute- es ist eine Schwellenzeit. Eine Zeit zwischen den Zeiten- zwischen altem Jahr und neuem Jahr.

Sowohl der Schwarzmond als auch Silvester/Neujahr sind mit der Befragung von Orakeln verbunden, um zu erhellen was die neuen Zyklen mit sich bringen. In die Zeit des heutigen Neujahres fällt auch die Phase der Rauhnächte- ebenfalls eine Schwellenzeit. In der Zeit der grössten Dunkelheit wird das Licht wiedergeboren und die Wilde Jagd schwärmt in den 12 Nächten ab Heiligabend (oder früher ab der Wintersonnenwende) umher- im Gefolge von Göttinnen (oder heute eher Sagengestalten im Volksglauben) wie Holda und Percht(a).

Die Wilde Jagd von Holda/Perchta hat viel mit dem Schwarm von Hekate gemeinsam, ebenso wie Hekate, werden Holda und Perchta von den Geistern der Toten begleitet. In den Rauhnächten folgen die Geister der Toten und der Ungeborenen- den Göttinnen, Holda und Perchta führen diese Geister an und führen sie über die Erde. Die Rauhnächte haben eine ähnliche Symbolik wie der Schwarzmond in der griechischen Antike- ebenso wie in dieser Zeit des dunklen Mondes, herrschen während der Rauhnächte die Kräfte der Unterwelt, der Geister und der Nacht- ebenso wie zu Schwarzmond haben sie um die Wintersonnenwende (und den Rauhnächten danach) die grösste Macht. Und ebenso wie nach dem Schwarzmond das Licht des neuen Mondes wiedergeboren wird, wird in der Zeit der Rauhnächte das Licht der Sonne wiedergeboren.

Dieses Neujahrsfest ist also ein ganz besonderer Zeitpunkt des Übergangs. Die Geister schwärmen umher in der Dunkelheit, die alten Göttinnen wandern über die Erde, segnend oder strafend? Ziehen sie uns in ihren Bann, suchen wir ihre Segnungen in der Dunkelheit, in der Nacht, suchen wir ihren Schutz, nehmen wir ihre Geschenke der Erneuerung an? Ehren wir die Geister in ihren Namen und hinterlassen ihnen Speisen auf den Kreuzwegen? Bitten wir sie um Führung und Licht in der Dunkelheit, heißen wir Veränderung und Transformation willkommen? Oder fürchten wir ihre Macht, fürchten die Dunkelheit und die Nacht, fürchten unsere eigenen Schatten? In das Antlitz dieser dunklen Göttinnen zu blicken- bedeutet auch gleichzeitig unseren Schatten zu sehen- sehen wir die heilende und erneuernde Dunkelheit- die gleichzeitig die Schöpferin des Lichtes ist? Oder Erkennen wir all das was wir fürchten hinter den dunklen Schleiern der Göttin- es liegt an jedem selbst. Und ebenso liegt es an jedem selbst ob er die Geister fürchtet, die in den Schwellenzeiten den Göttinnen folgen- fürchten wir den Tod? Fürchten wir die Geister der Vergangenheit, oder heissen wir unsere Ahnen wilkommen und suchen ihren Segen, ihren Schutz und ihre Liebe?

Schwellenzeiten sind ideale Zeitpunkte in unsere eigene Dunkelheit zu blicken, unser Leben zu betrachten, die vergangenen Entwicklungen und Entscheidungen zu reflektieren, aus diesen zu lernen, Lektionen anzunehmen, altes hinter sich zu lassen, sich zu reinigen und zu erneuern. Die eigenen Ängste, Fehler und Zweifel klar zu erkennen, sie anzumehmen. Das Vergangene in ehren zu halten- oder negatives loszulassen. Aber auch in die Zukunft zu schauen, zu orakeln, Pläne zu schmieden für die kommenden Zyklen (sei es der neue Mondzyklus oder das neue Jahr), Samen der Veränderung und des Neubeginns zu sähen, unseren Zielen und Wünschen zu folgen, herauszufinden in welche Richtung sich unser Leben im kommenden Zyklus verändern wird. Altes und Neues, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Tod, Chaos und Harmonie, Dunkelheit und Licht- all dies verschwimmt an den Schwellenzeiten, die Pforten zwischen den Welten sind offen, die Geister der Unterwelt schwärmen umher, Göttinnen wandern über die Erde- alles ist möglich. Die Göttinnen lehren auch Zauber an den uralten Kreuzwegen des Schicksals, herrschen sowohl über das Schicksal als auch über die Möglichkeiten an den Kreuzwegen einen neuen Pfad zu wählen. Übergänge und Schwellenzeiten sind erüfllt von Magie, Zauberei ist in diesen Zeiten am leichtesten.

Und es liegt an jedem selbst was er aus diesen Zeiten voller Potential macht- ob wir die alten Hüterinnen des Wandels, Wächterinnen von Geburt und Tod, Matronen von Magie und Divination und Schöpferinnen von Dunkelheit und Licht fürchten- oder ihre Segnungen suchen. Selbst wenn diese sich in ihren dunklen Wesenzügen offenbaren. Viele fürchten die Dunkelheit und die Nacht- doch in der zeit der tiefsten Finsternis wird das Licht wiedergeboren, die dunklen Göttinnen sind Lichtbringerinnen, sie bringen das Licht in die Dunkelheit, Harmonie in das Chaos- und Erneuerung. Hekate, Holda und Perchta haben nicht nur die Verbindung zu den Schwellenzeiten und den umherschwärmenden Geistern gemeinsam. Sie alle sind ambivalente Göttinnen, sie bringen Leben und Tod, können segnen und strafen, können wunderschön und strahlend sein, oder auch furchteinflössend. Sie können Schutz spenden, vor Hexen und Zaubereien schützen- sind aber auch gleichzeitig Hexenköniginnen- die das Werk der Hexen fördern. Sie herrschen über die Dunkelheit und spenden das Licht, wandern in allen Welten und haben Zugang zu allen Reichen- in ihren Händen sind die Schlüssel zu den Pforten der Unterwelt, zu den Reichen der Götter oder zu einem erfüllten Leben hier auf der Erde- und jede von ihnen kann diese Pforten öffnen- aber auch verschließen. Sie können als furchteinflössende Göttinnen erscheinen (Percht und Holda als alte Hexen-Vetteln und Hekate als dunkle Königin mit Medusa Haar und Schlangenleib) aber ebenso als strahlende- wunderschöne Jungfrauen.

Es liegt an uns welche Seite sie uns offenbaren. Ob wir sie ehren oder sie fürchten, ob sie uns Segen spenden oder vorenthalten….

 

Über Schwellen, Übergänge und Veränderungen

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 4, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Deipnon, Geister, Hekate, Hekate Magie, Hexen, Hexerei, Magie, Magier, Mondmagie, neues aus der hexenküche, Schwarzmond, Theurgen, Zauberinnen. Hinterlasse einen Kommentar

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Heute Nacht ist die Zeit des schwarzen Mondes, der Mond ist verborgen und nur das Licht der Sterne erhellt die Nacht, bis die erste schmale Mondsichel bald wieder am Horizont erscheinen wird. Der Schwarzmond ist eine Zeit der Veränderung, eine Zeit des Umbruchs und des Übergangs- ein Schwellenzeitpunkt zwischen dem alten Mondumlauf, der jetzt beendet ist. Und zwischen dem neuen Mondzyklus der erst noch beginnen wird. In den Nächten des schwarzen Mondes zieht Hekate mit ihren Geisterschwarm über die Erde, die Pforten zwischen den Welten sind offen und die Göttin führt die Geister über die Kreuzwege und Friedhöfe. Der Schwarze Mond ist ein Zeitpunkt des Todes und der Wiedergeburt, eine Zeit Dinge enden zu lassen und klar zu sehen in der Dunkelheit.

Ich habe heute das Deipnon gefeiert und die Göttin und ihre Geister beopfert, mich darauf konzentriert das Alte hinter mir zu lassen, mich zu erneuern um die Kraft zu haben, in das Neue wiedergeboren zu werden. In den letzten Monaten war es sehr still hier auf diesem Blog. Die letzten Monate (oder das ganze vergangene Jahr) waren eine Zeit der Veränderung, des Umbruchs und der Transformation. Die Dinge sind nicht mehr das, was sie vor kurzem noch waren, alles verändert und transformiert sich. Auch wenn diese Umbrüche notwendig sind, kosten sie Kraft und Zeit.

Mit Halloween/Samhain hat auch ein neuer Jahreszyklus begonnen, ich werde mich in der dunklen Zeit des Jahres auf mich selbst konzentrieren, auf meine Regeneration und die Ziele für den neuen Jahreszyklus aus den Tiefen meiner Seele heraufsteigen lassen- und diesen dann nach den Rauhnächten, beginnen zu folgen und nach ihnen zu handeln.

Ich hoffe das ich wieder mehr zum Schreiben auf diesem Blog komme- doch auch hier kann es Veränderungen geben. Zwei flammen lodern in meinem Herzen, die eine Flamme brennt für die Hexenkunst die in dem archetypischen Bild der Hexe wurzelt, mit ihrem Besen, dem spitzen Hut, dem Kessel, schwarzen Katzen, Kröten, einfachen Ritualen und Zaubereien am Herd des Heimes. Und bisher ging es auf diesem Blog stark um diesen Zugang und diesen Fokus in meinem Leben. Die andere Flamme brennt für die magischen Traditionen der griechisch-römischen Antike, mit ihren nekromantischen Praktiken, förmlicheren Ritualen, Peitschen, Dolchen, Schlüsseln, Weihrauchgefäßen, die Sagen um Medea, Kirke und die Thessalischen Hexen. Auch dieser Zugang war immer wichtig in meinem Leben, ich habe mich immer viel von dieser Seite der Hexerei inspirieren lassen und ich werde dieser Seite meiner Spiritualität hier mehr Raum einwenden. Beide Flammen brennen in meinem Herzen, mal zieht es mich mehr zu der einen Seite hin, mal zu der anderen, mal brennen sie als eine Flamme vereint. Und beide Flammen brennen in meinem Leben zu ehren der Göttin Hekate- sie vereint diese beiden Seiten in meinem Leben. Und so wird es in der Zukunft auch auf diesem Blog mehr um die Göttin der Kreuzwege gehen, die seit Jahrhunderten Hexen, Magier, Theurgen, Nekromanten und Zauberinnen inspiriert und führt auf den verschlungenen Pfaden der Magie- mit ihren vielen Kreuzwegen- zwischen den Traditionen, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Sakral und Profan, zwischen Leben und Tod, zwischen Dunkelheit und Licht.

So werden sich die Schwerpunkte auf diesem Blog vielleicht in der nächsten Zeit verschieben- und doch möchte ich die Stimmung dieses Blogs versuchen beizubehalten und ihr nur neue Tiefen geben.

 

 

Offenes Ritual: Hekates Nacht (16. November)…

Veröffentlicht von hekatetempel am November 4, 2013
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Mehr Informationen hier:

http://triformis.wordpress.com/2013/11/04/offenes-ritual-hekates-nacht-16-november/

Hekate Symposium, Glastonbury und Ritual ihrer heiligen Feuer

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 11, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Glastonbury, Hekate, Hekate Glastonbury, Hekate Symposium, Ritual ihrer heiligen Feuer. 2 Kommentare

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Die letzten zwei Wochen waren für mich wirklich hekateisch (im Englischen hat sich das Wort hekatean/hecatean durchgesetzt, um die Verbindung zu Hekate auszudrücken).

Zum Vollmond im Mai haben wir bei uns das Ritual ihrer heiligen Feuer zelebriert. Das Wetter war leider sehr schlecht also fand das Ritual nicht wie geplant draußen statt, sondern im trockenen Ritualzimmer. Alte Freundinnen kamen zu dem Ritual und auch einige Frauen, die ich bisher nicht kannte. Ich habe mich sehr gefreut sie kennengelernt zu haben und mit ihnen zusammen das Ritual ihrer heiligen Feuer zelebrieren zu dürfen. Ich glaube für alle war das Ritual sehr bewegend und die Anwesenheit und Energie der Göttin war stark spürbar. Und neben unserem eigenen heiligen Feuern (jede Teilnehmerin hat bei dem Ritus eine Kerze für sich entzündet) brannten die heiligen Flammen und Feuer der Göttin zu diesem Vollmond auch überall auf der Welt und ich konnte die Verbundenheit zu anderen Menschen fühlen, die sich an diesem Ereignis beteiligt hatten.

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Am 30. Mai kam dann ein Freund zu Besuch, den ich schon seit einiger Zeit aus dem Internet kenne und es war sehr nett ihn jetzt nach all der Zeit auch mal im real-life kennen zulernen.

Am 31. Mai sind wir dann zusammen nach Bristol geflogen und von dort mit einem Traveller-Service mit dem Auto nach Glastonbury gefahren.

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Glastonbury hat mich gleich in seinen Bann gezogen, eine kleine Stadt mit einer stark spirituellen Aura. Überall in der Stadt verteilt befinden sich Hexenläden, Esoterikgeschäfte, Kristallläden und viele alternative Geschäfte, direkt in der Innenstadt befindet sich ein Göttinnentempel und direkt neben einer Kirche gibt es eine Göttinnen-Halle.

Wir haben den Ort erkundet und haben uns dann am Abend mit einigen anderen am Tor getroffen. Dabei konnte ich auch einen anderen Freund endlich mal live kennenlernen, ich kannte ihn schon sehr lange aus dem Internet. Und habe wunderbare neue Menschen getroffen.

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Am 01. Juni fand dann das Hekate Symposium in Glastonbury statt, auch dort habe ich einige Leute live kennengelernt die ich bisher nur aus dem Internet kannte und durfte viele neue Bekanntschaften und Freundschaften schließen. Die Vorträge haben verschiedene Facetten der Göttin Hekate erhellt, besonders gefallen hat mir ein Vortrag über die Göttin und Zauberin Kirke/Circe. Bei den Tanzaufführungen blieb mir die Verbindung zu Hekate etwas verschlossen aber auf jeden Fall waren sie unterhaltsam.

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Und das Ritual am Ende des Abends war sehr bewegend, vor allem da Hekate in einer Trance-Besessenheit in eine Priesterin hinein gerufen wurde. Die Ausstrahlung und Stimmlage der Priesterin hat sich dabei sehr verändert und Hekates Kraft hatte diese stark überschattet.

Am 2. Juni fand dann ein Picknick in der Nähe des Tor statt, auf einem Grundstück auf dem bald ein heiliger Wald entstehen soll, mit drei Eichen für Hekate. Das Picknick war sehr familiär und in einem kleinen Kreise. Dabei konnte man sich etwas austauschen und sich besser kennen lernen.

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Nach dem Picknick haben wir uns die White Spring angesehen einst eine heilige Quelle, die irgendwann in ein Wasserbeförderungswerk eingebaut wurde. Dieses wurde dann vor einigen Jahren von Privatpersonen gekauft und jetzt ist daraus eine Art modernes Heiligtum geworden. Mit einer stark chtonischen höhlenähnlichen Atmosphäre. Verteilt in dem dunklen Heiligtum brannten Kerzen auf kleinen Schreinen, das Wasser sprudelte in ein Auffangbecken, Räucherwerk und die Klänge eines Didgeridoo erfüllten die Dunkelheit.

Der Trip nach Glastonbury hat sich für uns beide wirklich sehr gelohnt und am späten Nachmittag haben wir zwei den Tag zusammen mit zwei neuen Freunden in einem Pub ausklingen lassen.

Ich bin Hekate sehr dankbar, dass ich so viele neue Menschen kennen lernen durfte, in den letzten zwei Wochen, ich bin dankbar für die neuen Erfahrungen und Erlebnisse, dafür das alte Freundschaften eine neue Tiefe bekommen haben und neue Freundschaften geschlossen wurden. Und natürlich dafür das die Reise so problemlos verlief.

Und jetzt war auch schon wieder der Schwarzmond, an dem Hekate ihre Opfergaben an den Kreuzwegen erhält von vielen Menschen überall auf der Welt…

Wanderung, Räucherbündel und Wetterfahne…

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 28, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexen, Hexen Wetterfahne, Hexenspaziergang, Hexenwanderung, Natur, Naturverbundenheit, Ortsgeister, Räucherbündel, Räuchern, schwarze Katze. 2 Kommentare

Endlich ist das Regenwetter vorbei und die Sonne kam heute auch zurück. Ich habe heute meinen gegabelten Stab geschnappt und eine Wanderung über den Schierholzberg gemacht, von dort bin ich über den Todtenberg zurück ins Dorf gegangen. Ich habe den Wald genossen und dabei ist mir erst mal bewusst geworden, wie wenig ich dieses Jahr im Wald war.

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Wilde Minze im Wald…

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Ich habe mich mit der Lebenskraft verbunden, mich von der Kraft erfüllen lassen und meine „inneren Batterien“ wieder aufgeladen. Ich habe die Schönheit meiner Umgebung bewundert, die Berge, Wälder und Täler. Ich bin wirklich froh, dass ich hier in einer so schönen Gegend lebe.

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Felder, Berge und Wälder…

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Der Todtenberg…

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Steinhaufen am Waldrand (nicht von mir)…

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Uralte Hecken…

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Bei der Hohen Sonne (ein kleiner Kraftort) habe ich Rast gemacht, mich mit den Ortsgeistern verbunden und ihnen etwas Wasser und Kekse geopfert. Die Eiche dort trägt ein wunderbares grün und der Weißdorn blüht.

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Opferstein mit Opfergaben- für die Ortsgeister…

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Eiche und Weißdorn am Kreuzweg…

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Und daneben Schwarzdorn- alles besondere Bäume für Hexen…

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Dann ist gestern meine Wetterfahne angekommen. Ich habe sie in meinem Kräutergarten gestellt. Erstmal ist sie provisorisch auf einem Holunderstab befestigt. Ich werde bei meinen Spaziergängen jetzt nach einem längeren Stab für die Wetterfahne ausschau halten.

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Meine schwarze Katze Lady Ophelia hat mir im Garten geholfen, als ich Kräuter geerntet habe.

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Und ich habe heute meine ersten Räucherbündel aus Kräutern meines Gartens gemacht. Die Bündel sind aus Zitronengras, Lavendel, Salbei und Krauser Minze. Lemongras wird zur Reinigung verwendet- auch um Glück anzuziehen. Salbei und Lavendel werden ebenfalls zur Reinigung verwendet- auch zum Schutz. Lavendel dazu noch um Geistern zu danken. Die Räucherbündel aus Minze werden verwendet um gute Geister anzuziehen und als Opfergabe für die Geister.

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Bilder vom Hexengarten

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 25, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexengarten, Hexenkräuter, Kräutergarten, verwunschener Garten, Wildgarten. Hinterlasse einen Kommentar

Hier ein Paar Eindrücke von meinem Hexengarten:

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Basilikum, Thymian und Petersilie auf unserer Brücke (die verbindet den Garten mit der Küche)…

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Passionsblume- neben der Brücke…

 

 

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Orange, Patchouli, Euphorbia, junge Mohnpflanzen und Zimt Basilikum auf der Terrasse

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Orange, Jasminblütiger Nachtschatten (er hat den Winter drinnen überlebt) und Geißblatt…

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Ringelblumen, Schwertlilien und Maiglöckchen…

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Lavendel, Salbei, Annanas Salbei, Nachtlevkojen (selbst gezogen) Passionsfrucht (selbst gezogen, Alraunen und Ingwer (die Töpfe ohne Grün), Rosmarin und selbst gezogener Zimt Basilikum…

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Bittersüßer Nachtschatten, Lavendel, Pfefferminze, Rosengeranie, Gardenie (noch etwas kümmerlich durch den Winter drinnen), Feigenbäume…

 

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Koriander, Kürbis, Mondwinde, Karotten (alles selbst gezogen)…

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Und auf dem Dach ein Erdbeerbaum…

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Komplettansicht der Kübel…

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Katzenminzen, Orangenminze, Zitronenverbenen, Mondwinden, Sonnenblumen, Apfelminze und im Hintergrund: Schokominze, Spearmint, Blauregen

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Pflanzen die weiß blühen und herrlich nach Jasmin duften, ich vermute das es eine Levkojen Art ist (die waren schon bei uns im Garten als wir eingezogen sind und ich hab einige in mein Beet umgepflanzt)…

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Annanas Minze, Physalis, Bittersüßer Nachtschatten, Mandarinen Minze, Zitronenthymian, Lauchzwiebeln und Schnittlauch

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Ein Blick über das Beet, im Hintergrund das Wirrwar aus verschiedenen Minzen und Melisse und am Zaun hinten stehen zwei Wermut Pflanzen…

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Das Chaos hat seine eigene Ordnung…

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Im Kessel wächst Zimtbasilikum und vor den Steinen kommen die ersten Kapuzinerkressen aus der Erde…

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Blauer Eisenhut und Krause Minze

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Die blattlosen tristen Stängel sind meine Zitronenverbenen, sie scheinen den Winter drinnen dieses Jahr nicht überlebt zu haben. Ich habe sie trotzdem in die Erde umgepflanzt, so haben sie noch eine Chance doch vielleicht noch zu neuem Leben zu erwachen?

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Wirrwar aus Minzen und Melisse…

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Flieder und Pfeifenstrauch (Bauernjasmin) zwischen den Minzen und Melissen…

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Jasmin und junge Nachtlevkojen- ich habe den Jasmin stark zurück geschnitten, ich hoffe er kommt bald zu neuer Kraft, daneben Bittersüßder Nachtschatten…

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Engelstrompete. Bonsai Eibe, junge Abendblühende Tuberosen und Rosengeranie…

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Ein Blick über die Kübel auf der Terasse…

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Patchouli, Orange und Chihuhahua…

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Wilder Wein und im Hintergrund die Zypressen (aus denen ich meine Räucherbündel herstelle)…

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Die Terrasse mit dem Pavillon Gestell- wir lassen dieses jetzt wie eine Laube bewachsen, durch Wilden Wein, Geißblatt und Efeu…

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Der Vorgarten mit Fingerhut, Lavendel, Stockrosen und Minzen…

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Vorgarten- die Minzen schaffen es das Unkraut zu verdrängen…

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Efeu am Haus…

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Wirrwar

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 24, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Amulette, Fluchnetz, Hexen, Hexenleiter, Hexerei, Tarry Pratchett Hexen, Terry Pratchett Wirrwar, Traumfänger, Wirrwar. Hinterlasse einen Kommentar

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht, ein Amulett für meinen Garten zu machen. Erst dachte ich an die klassischen Hexenleitern, diese wollte ich in die Zweige des großen Kirschbaums hängen.

Doch da ich gerade mal wieder die Tiffany Weh Bücher von Terry Pratchett lese, hatte ich die Idee ein Wirrwar zu machen.

In den Büchern von Terry Pratchett ist ein Wirrwar ein besonderer Gegenstand der von den Hexen verwendet wird. Wirrwars werden aus allem möglichen hergestellt, das die Hexe gerade zur Hand hat. Zweige, Murmeln, Knochen, Federn- alles was sich in den Taschen finden lässt. Und diese Dinge werden dann wild mit Fäden zusammen verwoben- bis ein Wirrwar entsteht. Wirrwars dienen in den Büchern zum einen als eine Divinationsmethode- das Wirrwar fängt den Augenblick ein und durch das Wirrwar können die Hexen erkennen was sich gerade zuträgt und dadurch Einblicke in das erhalten- was sich ereignen kann. Dann werden Wirrwars noch verwendet um anzuzeigen ob Magie in der Nähe „verwendet“ wird und gleichzeitig auch als eine Art Amulett- um vor negativer Magie zu schützen.

Auch wenn dieses Hilfsmittel aus einem Fantasy Buch stammt- kann man ein Wirrwar durchaus auch für die eigene Magie verwenden.

ich habe heute in einem kleinen Ritual ein Wirrwar hergestellt- ich habe Dinge in das Wirrwar geknotet die ich bei uns zuhause rumliegen hatte. Das herstellen des Wirrwars war eine sehr meditative Angelegenheit und ich habe gar nicht bemerkt wie schnell die Zeit vergangen ist. Als das Wirrwar fertig war, war ich ganz fasziniert wie es sich dreht und wie die verschiedenen Dinge in dem Wirrwar hin und her schwangen. Besonders als ich es mit Kraft aufgeladen habe…

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Das Wirrwar soll Schutz über unser Haus, Grundstück und Heim bringen. Eigentlich wollte ich es in den Garten hängen, doch ich glaube es würde bei unseren Katzen nicht lange draußen überleben- daher hängt es jetzt doch in meinem Ritualzimmer (katzenfreie Zone) und ich werde doch ein paar Hexenleitern für den Garten machen.

In den Büchern muss etwas lebendiges in das Wirrwar eingewoben werden, damit es funktioniert. Dafür benutzen die Hexen meist ein frisch gelegtes Ei. Auch ich wollte ein Ei in das Wirrwar einweben (ich hatte mir extra eins von einer Freundin besorgt die Hühner hat), doch das ist gar nicht so einfach. Das Ei ist dann irgendwann doch kaputt gegangen. Also habe ich einen Aloe Vera Zweig in das Wirrwar geknotet. Ich glaube Zwiebeln oder Knoblauchknollen sind auch eine gute Möglichkeit.

 

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