***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Lammas, die erste Ernte

Veröffentlicht von hekatetempel am August 2, 2011
Veröffentlicht in: heidnische Spriritualität. Schlagwort: Erntefest, Hexenfest, Hexensabbat, Lammas, Lughnasad, Sabbat, Schnitterfest. Hinterlasse einen Kommentar

Lammas ist einer der vier großen Hexensabbate, dieses Fest kennzeichnet den Anfang der Erntezeit und somit das hereinbrechen des Herbstes. Die Erntezeit beginnt mit Lammas, findet ihren Höhepunkt zu Herbst Tagundnachtgleiche und endet schließlich mit Samhain/Halloween.

Viele Hexen feiern dieses Fest zum 1. oder 2. August, manche auch zu Vollmond im August. Doch ebenso wie die anderen großen Hexensabbate ist dieses Fest nicht an einen bestimmten Tag gebunden, sondern ist der Beginn einer Phase, ein Schwellenzeitpunkt.

Von Ort zu Ort kann dies verschieden sein, Lammas beginnt, wenn die ersten Getreidefelder abgeerntet werden.

Zu Lammas ernten wir auch die ersten Dinge, die wir seit dem Frühjahr in unserem Leben gesät haben, so ist Lammas für viele Menschen eine Zeit der Veränderungen und Umbrüche, wir beginnen zu Ernten was wir gesät haben. Doch noch fahren wir erst die erste Ernte ein, noch haben wir die Chance unsere Ernte zu segnen, auch die Stürme zu stillen, die unser Leben erschüttern, oder die Wogen zu glätten. Doch auch um dankbar zu sein für die Lektionen die wir bisher gelernt haben und für all das Gute zu danken, das unser Leben bereichert.

Lammas ist ein guter Zeitpunkt sich selbst oder andere zu segnen, die erste Bilanz des Jahres zu ziehen und sich zu orientieren, wohin das eigene Leben steuert, was man noch in den nächsten Monaten verändern will.

Die Hexenkönigin erscheint zu diesem Fest, als die nährende Mutter, geschmückt mit Mohnblüten, Eibenbeeren und Kornähren. Die rotgegkleidete feurige Göttin, die an den Wegkreuzungen wacht und uns hilft, dabei die richtigen Wege zu wählen. Der gehörnte Meister opfert sich selbst, um das Leben zu nähren, durch sein Blut wächst alles zu reifer Frucht, doch gleichzeitig vergeht mit ihm, von jetzt an langsam die Natur, der Herbst bricht an, durch seinen Tod. Er beginnt sich zu verändern und wird mehr und mehr, ein Teil der Unterwelt, bis er ab Samhain der Herr des Schattenreichs ist.

 

 

Fleißige Hexlein

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 12, 2011
Veröffentlicht in: Erfahrungen, Inspirationen und Gedanken. Hinterlasse einen Kommentar

Am Sonntag habe ich mich mit einer befreundeten Hexe getroffen, wir haben erst einen kleinen Spaziergang über den Todtenberg gemacht. Wir wollten mal nachsehen, ob die ersten Mirabellen reif sind. Auf dem Todtenberg wachsen viele Mirabellenbäume wild. Wir haben schon ein paar Mirabellen ernten können, doch der Großteil der Früchte ist noch nicht reif. Bei unserem Spaziergang haben wir dann noch etwas Eisenkraut und Johanniskraut gesammelt und wir haben eine schöne große Krähenfeder gefunden. Die Bauern waren damit beschäftigt, die ersten Getreidefelder abzuernten, somit beginnt die Erntezeit dieses Jahr recht früh.

Später haben wir dann unsere Sauerkirsche größtenteils abgeerntet. Die Kirsche hing dieses Jahr so voller Früchte, ebenso unsere Süßkirsche und der Apfelbaum.

Aus den Sauerkirschen haben wir Marmelade gekocht, die meine Freundin mit etwas Zimt verfeinert hat. Diese Woche werden wir nochmal die restlichen Kirschen abernten und dann wieder Marmelade kochen, dieses Mal allerdings mit Vanille vermengt.

Ausserdem haben wir uns ein Kirschessig gemacht und später am Abend habe ich noch eine Johanniskraut Tinktur angesetzt.

Herabziehen des Mondes

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 1, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Artemis, Diana, Hekate, herabziehen des Mondes, Isis, Luna, Mondgöttin, Mondmagie, Mondritual, Neumond, Schwarzmond, Selene, Vollmond. 2 Kommentare

Das herabziehen des Mondes:

Das herabziehen des Mondes wird in vielen Hexentraditionen praktiziert. In Wicca und der durch Wicca beeinflussten Hexerei versteht man darunter, dass die Hohepriesterin sich mit der Göttin verbindet und durch den Geist der Göttin erfüllt wird, je nach den Fähigkeiten der Hohepriesterin kann diese dann die Kraft der Göttin zu den anderen Hexen leiten oder die Göttin durch sie handeln und sprechen lassen.

In der antiken Hexerei Griechenlands und Roms, glaubte man die Hexen könnten den Mond vom Himmel herabziehen, damit dieser die Zauber der Hexen stärkt. Dies konnten die Hexen nur mit Hilfe der Göttin Hekate. Das herabziehen des Mondes war wahrscheinlich eine Praktik um die Hexe zu ermächtigen- ihre Kraft zu stärken.

Medea spricht in Ovids Metamorphosen:
„Oh Nacht, vertrauteste Bewahrerin der Mysterien und all ihr goldenen Sterne, die ihr mit dem Mond dem Feuer des Tages folgt. Und du, dreigestaltige Hekate, du weißt was mich bewegt, komm zu mir mit murmelnden Spruch und kunstvollem Zauber. Und auch du Erde, du gibst uns Hexen unsere mächtigen Kräuter. Und all ihr Geister der Lüfte, der Winde, der Berge, Flüsse und Seen und all ihr Götter der Wälder und der Nacht, hört mich!
Durch euch vermag ich es den Lauf der Flüsse zu ändern, wenn ich es will, fließen sie von ihren Mündungen hin, zu ihren Quellen und durch meinen Zauber zähme ich die stürmische See, oder peitsche sie auf, wenn sie ruhig ist, ich vertreibe die Wolken oder bringe die Wolken über die Erde, ich beruhige die Winde oder schüre sie zu toben, auch breche ich den Giftvipern ihre Fänge durch meine Beschwörungen, auch bringe ich schwere Felsen dazu sich zu bewegen, mächtige Eichen entzwurzel ich aus der Erde, selbst die Wälder. Ich lasse die Berge erzittern und die Erde beben und die Geister der Toten rufe ich aus ihren Gräbern. Und dich Luna ziehe ich vom Himmel herab!“

Auch der traditionellen Hexerei wird das herabziehen des Mondes praktiziert um die Kräfte der Hexe zu stärken und zu steigern. Dies geschieht durch Meditationen, Rituale, den Aufenthalt an besonderen Plätzen oder durch nächtliche Spaziergänge.

Übung um den Mond herabzuziehen:

Bereite dich je nach deiner Tradition auf das Ritual vor. Geh in eine leichte Trance. Oder führe die magische Formel aus.

Sieh den Mond an (oder stell ihn dir vor, falls du drinnen arbeitest oder der Himmel bewölkt ist) stell dir bildlich vor, wie das Licht des Mondes durch deinen Kopf in deinen Körper fließt.

Das Licht des Mondes füllt dich aus und verbindet sich mit deinem inneren Feuer.

Du leuchtest wie der Mond.

Das Licht des Mondes stärkt dich und deine Kräfte.

Lade dich durch das Licht des Mondes auf.

Wenn du glaubst es ist genug, danke dem Mond.

Löse die Verbindung und löse die magische Formel.

Die Überschüssige Energie kannst du in die Erde leiten, oder in besondere Gegenstände.

Wenn du Übung im herabziehen des Mondes hast,

kannst du diese Praktik verwenden um Wasser, Amulette, Talismane oder Werkzeuge aufzuladen.

Lass die Kraft des Mondes durch dich fließen, durch deine Hände in die Gegenstände.

Versuche es auch mal, während du spazieren gehst, in einer Nacht bei Mondenschein.

Du kannst auch ein größeres Ritual daraus machen, benutze weiße Kerzen, Jasmin, weiße Rose, oder andere weißblühende Pflanzen können die verbindung zum Mond verstärken.

Als Räucherwerk kannst du Kiefernharz verwenden, Holz der Silbertanne oder von Weiden.

Auch die ätherischen Öle von Lavendel, Jasmin, Zitrone oder Kampher können die Verbindung zum Mond verstärken.

Symbole des Mondes sind eine Silberschale, ein Kupfer- oder Bronzekessel, Mondstein und durchsichtiger Quarz.

Besonders zu Vollmond wird das herabziehen des Mondes praktiziert.

Um die Kräfte der Hexe zu stärken und zu steigern. Der Vollmond symbolisiert das volle Potential, den Höhepunkt der Kraft.

Während des abnehmenden Mondes, wird der Mond herabgezogen um die Fähigkeit der Hexe zu stärken- negatives zu verbannen.

Während des zunehmenden Mondes stärkt das herabziehen des Mondes die Fähigkeit zu segnen und positives anzuziehen. Während der ersten neuen Sichel, kann der Mond herabgezogen werden, um neues in das Leben der Hexe zu bringen und sie zu erneuern.

Während des Schwarzmondes (Kalender Neumond) wird der Mond nicht herabgezogen, doch die Kraft des verborgenen Mondes stärkt die Intuition, viele Hexen führen Orakel in dieser Zeit durch. Da der Schwarzmond ein mächtiger Schwellenzeitpunkt ist, nutzen viele Hexe diese Zeitpunkt für Zauber. Auch um die Göttin Hekate zu ehren und den Geistern zu danken.

Wenn du das herabziehen des Mondes beherrschst und die Kraft des Mondes spüren und wahrnehmen kannst, versuche dich auch mit den alten Göttinnen des Mondes zu verbinden: Hekate, Diana, Artemis, Luna, Selene und Isis sind alles Göttinnen, die in der griechisch-römischen Antike mit dem Mond verbunden wurden.

Neumond Opfer

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 1, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Dunkelmond, Familare, Hecate, Hekate, Hekate Deipnon, Hekate Opfer, Hekate Ritual, Mondmagie, Mondritual, Neumond, Schwarzmond. Hinterlasse einen Kommentar

Der Neumond ist eine besondere Zeit des Monats. Der Mond ist verborgen und nicht zu sehen, nur das Licht der Sterne erhellt die Nacht. In Neumondnächten wird traditionell der Göttin Hekate gedankt und den Geistern die einen Schützen. Der Neumond ist ein Schwellenzeitpunkt. In früheren Zeiten markierte der Neumond den Wechsel vom alten zum neuen Monat.

Du brauchst:

Opfergaben (Milch, Eier, Honig, Kräuter, Kuchen, Kekse, Fisch oder Wein/Saft)

Opferschale (draussen kannst du die Opfergaben direkt auf die Erde legen)

Knoblauch oder Zwiebeln

Eine lebendige Flamme (Teelicht, Kerze, Fackel, Öllampe)

***

Ablauf:

Lege die Materialien vor dich hin.

Führe die magische Formel durch (Schützende Kugel, Trance, inneres Feuer, Hexenstern)

Entzünde die Flamme. Stell dir dabei vor, das Licht der Kerze hüllt dich in einen Schutzkreis ein. Alles böse und negative flieht vor dem Licht.

Gleichzeitig ist das Licht ein Leuchtfeuer und zieht gute Geister und Mächte an.

Rufe mit deinen eigenen Worten deine Schutzgeister an:

„Ich rufe euch an, ihr Geister und Mächte die ihr mich schützt, führt und über mich wacht,

meine Vertrauten, Familare, Ahnen und Hilfsgeister- seit hier, ihr alle seit gerufen, ihr alle erscheint.“

Stell dir mit einem inneren Auge vor, wie die Geister sich um dich versammeln. Achte auf deine Gefühle und Eindrücke.

Rufe dann die Göttin an:

Hebe deine Arme zum Himmel. Stell dir eine schöne Frau vor. Sie trägt ein schwarzes Gewand, das mit leuchtenden Sternen geschmückt ist. Sie ist wunderschön. In ihren Händen hält sie zwei brennende Fackeln, Schlangen winden sich in ihrem Haar und um ihre Arme. Hunde begleiten sie.

„Ich rufe dich an und beschwöre deine Macht. Hekate, Hekate Hekate, dunkle Mutter allen Seins, Herrin der Kreuzwege, Königin der Hexen, Herrin über Erde, Himmel und Meer, schlüsseltragende Herrin des Alls, höre deine Tochter, sei hier und spende mir deinen Schutz und deinen Segen.“

Stell dir vor, wie die Göttin vor dir steht und achte auf deine Eindrücke und Empfindungen.

Halte die Opfergaben in deinen Händen und lass dein inneres Feuer in deine Opfergaben fließen.

Stell dir vor, wie sie leuchten und strahlen.

Segne sie mit deinen eigenen Worten.

Halte die Opfergaben dann in die Höhe. Sag mit deinen eigenen Worten, dass du diese Opfergaben Hekate und deinen Schutzgeistern darbringst. Danke ihnen für ihren Schutz in der Vergangenheit.

Beispielsweise:

„Mächtige Hekate, Königin der Götter, Herrin der Geister, ich danke dir für deinen Schutz und deine Segnungen, für all den Segen den ich bemerkte und für all den Segen, der von mir unbemerkt geblieben ist. Ich danke dir. Nimm dieses Opfer an!

Und all ihr Geister die ihr mich schützt, führt und über mich wacht, habt Anteil an diesem Opfer!“

Gieße und lege dann die Opfergaben in die Opferschale (oder draussen auf dem Boden).

Nimm die Zwiebel oder den Knoblauch in beide Hände.

Stell dir vor, du lässt alles negative aus deinem Körper und deinem Leben in die Zwiebel/Knoblauch fließen. Wie ein Magnet ziehen diese deine Sorgen und deinen Kummer an, nehmen sie auf und schließen sie ein.

Lass alles was dich bedrückt in die Knollen fließen. Auch spezifische Dinge, die dich bedrücken, kannst du in die Knollen verbannen.

Wenn du glaubst es ist genug, Hebe die Knolle hoch. Bitte die Göttin darum dich von deinen Sorgen und Nöten zu befreien, bitte sie darum negative in positive Energie zu verwandeln.

Beispielsweise so:

„Mutter und Herrin, ich lege meine Sorgen und meinen Kummer zu deinen Füßen nieder,

verwandle negative Energie in positive, lass mich wiedergeboren werden, in all das was neu ist.“

Lege dann die Knollen neben die Opferschale oder draussen neben die Opfergaben.

Spüre nochmal, wie alles negative dich verlässt.

Bitte die Göttin mit deinen eigenen Worten darum, dich zu segnen und zu erneuern. Stell dir vor, wie sie vor dir steht und ihre Fackeln dich berühren. Das Licht der Fackeln geht in dich über. Du beginnt zu leuchten und zu strahlen.

Danke der Göttin und den Geistern, bitte sie darum dich auch weiterhin zu schützen, zu segnen und über dich zu wachen.

Stell dir dann vor, wie die Göttin dich verlässt, auch wie deine Geister in ihre Reiche zurück kehren, doch du bist immer mit der Göttin und den Geistern verbunden.

Beende das Ritual, löse die magische Formel.

Lass alle überschüssige Energie in die Erde fließen.

Lösche die Kerze oder lass sie ausbrennen.

Wenn du das Ritual drinnen gemacht hast, bring die Opfergaben und die Knolle später auf einen Friedhof, Kreuzweg oder einen Ort, der dir angemessen erscheint. Beispielsweise ein Baum in deiner Nähe, oder zu einem Ort in deinem Garten. Wichtig: Entferne dich von dem Ort, ohne dich nochmal umzudrehen!!! Um alles negative hinter dir zu lassen.

Wenn du das Ritual draussen gemacht hast, entferne dich von dem Ort, ohne dich umzudrehen.

Ein gutes Zeichen ist es, wenn du während des Rituals oder auf deinem Weg zurück das Bellen von Hunden hörst. Oder den Schrei einer Eule.

Du kannst dieses Ritual wie oben beschrieben durchführen. Oder auch ein größeres Ritual daraus machen. Indem du den magischen Kreis ziehst, die Elemente anrufst. Du kannst auch den Hexenkreis ziehen oder die Kreishecke erschaffen. Auch ist es möglich, dieses Ritual in altgriechische oder römische Ritualstrukturen einzubauen.  An Analogien und Symbolen kannst du schwarze Kerzen verwenden, eine Darstellung der Göttin Hekate, Bilder und Statuen von Hunden, schwarzen Katzen, Kaninchen, Kröten, Schlangen. Schlüssel, Dolche, Peitschen und Schalen, Kessel, Besen (Symbole der Göttin).  Als Räucherwerk passen Styrax, Myrrhe, Benzoe, Zypresse oder Wacholder zu dem Ritual. An Düften Lavendel, Jasmin oder Sandelholz. Du kannst auch Bildnisse und Statuen deiner Hilfsgeister und Familare verwenden.

Führe dieses Ritual jeden Neumond aus, achte darauf, wie dein Leben sich in den nächsten Mondumläufen verändert.

Lavendelöl und Lavendelhonig

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 1, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Entspannung, Lavendel, Lavendelöl, Lavendelhonig, Liebesmagie, Liebeszauber, negative Gedanken vertreiben, Sorgen vertreiben. Hinterlasse einen Kommentar

Handgemachtes aus der Hexenküche: Lavendelöl und Lavendelhonig.

Lavendel ist eine wirksame Hexenpflanze (siehe hier) und wird in vielen Rezepturen verwendet.

Reines ätherisches Lavendelöl ist vielem vom Duft her zu intensiv und ätherische Öle sollten nicht unverdünnt auf der Haut verwendet werden. Ölmischungen auf der Grundlage von Basisölen (Mandelöl, Jojobaöl, Sonnenblumenöl) sind hautverträglich und die Wirkstoffe, Eigenschaften und Kräfte der Kräuter werden auf das Basisöl übertragen.

Ich stelle mein Lavendelöl mit süßem Mandelöl als Basis her. Dazu kommen Lavendelblüten, Lavendelblätter und gegebenenfalls ätherisches Lavendelöl um den Duft zu intensivieren.

Lavendelöl kann verwendet werden um Kerzen und Amulette für Rituale und Zauber zu salben. Vor allem um sich zu reinigen, negatives zu vertreiben, Schutz zu erwirken aber auch um Liebe und Glück anzuziehen. Oder einfach wenn man für den alltagsgebrauch seine Haushaltskerzen eine Note von Lavendelduft geben möchte.

Auf die Stirn und Schläfen gerieben und einmassiert hilft das Lavendelöl dabei negative Gedanken, Sorgen und schlechte Stimmungen zu vertreiben. Es kann auch ins Badewasser gegeben werden um ein reinigendes und entspannendes Bad zu erhalten.

Auch Lavendelhonig hat die oben genannten Eigenschaften. Doch wird diese eher Innerlich verwendet, beispielsweise um besondere Tees zu süßen. Aber er kann auch ins Badewasser gegeben werden.

Besonders für Liebesrituale ist Lavendelhonig zu empfehlen.

Auch als Opfergabe an die Göttin Hekate und die eigenen Schutzgeister und Familare, Lavendelhonig wird von der Göttin und den Geistern gerne als Opfergabe angenommen.

Sonne, Sternenlicht und Mondenschein

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 27, 2011
Veröffentlicht in: Hexenkunst- Handwerk eines Hexers, Uncategorized. Schlagwort: Beschwörung der Mondkraft, Beschwörung der Sonnenkraft, Beschwörung des Sternenlichts, Mondmagie, Mondmagie Sternenmagie, Sonnenmagie, Sternenmagie. Hinterlasse einen Kommentar

Diese Übung hilft dir dabei um dich herum eine harmonische Sphäre zu schaffen, in der du geschützt bist und von positiven Kräften umgeben. Durch diese Übung schulst du deine Fähigkeit zu visualisieren, schärfst deine innere Wahrnehmung und deine Fähigkeit Energien zu fühlen.

Vorbereitung:

Geh in eine leichte Trance, erde und zentriere dich, oder schließe dich an den Hexenstern an.

Konzentriere dich auf deinen Solarplexus. Fühle in diesen hinein. Visualisiere ein kleines Licht, wie eine Lichtkugel oder eine Kerzenflamme, sie brennt in deinem Solarplexus. Sie ist dein Inneres Feuer. Visualisiere und fühle, wie das Licht heller und heller strahlt, in deinem Inneren brennt eine kleine Sonne, ihr strahlen hüllt dich ein, segnet und harmonisiert dich.

Sonne, Sternenlicht und Mondenschein:

Blicke nach Osten. Visualisiere die aufgehende Sonne. Stell dir ihr Licht vor. Fühle den Sonnenaufgang.

Dreh dich in Richtung Süden. Visualisiere die Mittagssonne, die Sonne im Zenit. Heiß und Kraftvoll. Fühle die Kraft der Mittagssonne.

Dreh dich in Richtung Westen und visualisiere die untergehende Sonne. Fühle das Zwielicht und den Sonnenuntergang.

Dreh dich in Richtung Norden und visualisiere eine sternenklare Nacht. Sieh und spüre die Dunkelheit und das Licht der Sterne.

Dreh dich wieder in Richtung Osten. Stell dir nun vor, von Osten. Süden, Westen, Norden und wieder nach Osten, umgibt dich ein Kreis aus Sonnenlicht, strahlend und hell.

Konzentriere dich auf die Erde unter dir. Visualisiere den dunklen Mond, den Schwarzmond. Er verleiht dir die Kraft der Ahnungen und der Intuition.

Konzentriere dich auf deine linke Seite. Stell dir den neuen Mond vor, die erste schmale Sichel. Die Sichel des Neumondes schenkt dir neue Möglichkeiten. Stell dir vor der Mond nimmt zu und wandert dabei immer höher, bis über dir der Vollmond leuchtet. Er schenkt dir Kraft und Energie. Fühle seine Kraft. Stell dir vor, der Mond nimmt ab und steigt über deine rechte Seite hinab, bis nur noch die letzte schmale Sichel rechts neben dir leuchtet. Sie verleiht dir die Kraft Dinge zu verbannen. Sieh und fühle wie sie verschwindet und vergeht und wieder der dunkle Mond unter dir in Schatten verschleiert ist. Visualisiere einen Kreis aus Mondlicht, der dich umgibt.

Konzentriere dich wieder auf das Licht in deinem Inneren, dein inneres Feuer. Lass es hell scheinen, bis es die Sphäre ausfüllt, die du geschaffen hast. Du strahlst in der Dunkelheit. Stell dir das Licht der Sonne, der Sterne und des Mondes vor, wie es über dir und um dich herum strahlt, das Licht der Himmelskörper fließt in dein Inneres Licht. Stell dir bildlich vor, wie der Kreis aus Sonnen und Mondlicht um dich herum verschwindet und danke den Himmelkörpern für ihren Segen. Doch dein Licht strahlt weiter, du erhellst die Dunkelheit um dich herum. Du segnest und harmonisierst dein Leben.

Spreche immer wieder: „Durch Sonne, Sternenlicht und Mondenschein, freudvoll soll mein Leben sein.“

Wenn du glaubst es ist genug, stell dir vor, dein Inneres Feuer wird wieder kleiner, bis nur noch die Kerzenflamme oder die Lichtkugel in deinem Inneren brennt. Doch vergiss niemals, das dein Inneres Licht, dem Licht der Himmelkörper gleicht, es ist dein göttlicher Funken.

Leite alle überschüssige Kraft in die Erde, oder in besondere Werkzeuge. Komm aus der leichten Trance zurück.

Engelwurz

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 27, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Angelica Archangelica, Angelika, Engelwurz, Hexengarten, Kräutermagie. Hinterlasse einen Kommentar

Botanischer Name: Angelica Archangelica

Regent: Sonne

Wie der Name Engelwurz schon sagt, wurde dieses Kraut verwendet Engel und gute Geister zu beschwören. Engelwurz vertreibt das Böse, schützt Haus, Heim und Familie. Es schafft Harmonie und befreit von Verwünschungen und negativen Energien. Engelwurz wird auch verwendet um ungebetene Geister auszutreiben. Auch in der unterstützenden Heilmagie wird Engelwurz traditionell verwendet.

Aus den duftenden Blüten können Aufgüsse und Gebräue gemacht werden, die Wurzeln, Stängel und Samen können getrocknet geräuchert werden.

Von Hexenkatzen und Katzenhexen

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 23, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexenkatze, Hexentier, Katze, Katzenhexe, schwarze Katze. Hinterlasse einen Kommentar

Die Katze ist ein sehr ambivalentes Wesen. Viele Menschen lieben Katzen abgöttisch, andere fühlen sich von ihnen abgestoßen, ja es gibt sogar richtige Katzenhasser. Katzen polarisieren stark bei uns Menschen. Und dies schon seit Jahrhunderten. Einst als göttliches Tier verehrt und dann wieder gefürchtet, gehasst und gequält. Und die Katze ist eins jener Tiere die stark mit dem Archetyp der Hexe verbunden sind. Vor allem die schwarzen Katzen.

Im alten Ägypten wurde die Katze als ein heiliges Tier gesehen, als eine Verkörperung der Göttin Bast. Die Göttin erschien in Katzengestalt und die Katze war ihr geweiht. Die Ägypter schätzten ihre Katzen hoch, es war verboten Katzen zu verletzen oder gar zu töten (ausser die rituellen Opfer an die Göttin Bast). Es heißt wenn ein Heim in Feuer stand, retteten einige Familien erst ihre Katzen, dann die Menschen. Der Tod einer Katze wurde stark betrauert und viele Katzen wurden genauso mumifiziert wie die Menschen der damaligen Zeit. Die Katze war ein Symbol für häuslichen Frieden und ein harmonisches Heim, die Göttin Bast wurde als eine Beschützerin des Heimes gesehen.

Durch Griechen und Römer kamen die domestizierten Katzen auch in die anderen Teile Europas. Dort wurde sie mit den Göttinnen Diana, Artemis und Hekate in Verbindung gebracht, was auch gut zu dem nächtlichen Wesen der Katze passt.

Bei den Germanen galten Katzen als heilige Tiere der Göttin Freya und es heißt ihr Streitwagen sei von einem Katzengespann gezogen worden. Doch während die Göttinnen Bast, Diana, Hekate und Artemis mit den domestizierten Katzen verbunden wurden, waren die Katzen der Freya die wilden Katzen der Wälder.

Im frühen Mittelalter wird die Katze negativ bewertet und schließlich verteufelt. In den Vorstellungen des Volkes ist die Katze ein Hexentier. Und in der Renaissance werden Katzen genauso wie Hexen behandelt und auf Scheiterhaufen verbrannt. Einige glaubten sogar, Katzen seien keine Tiere sondern böse Geister die vom Teufel geschickt wurden.

Vor allem die schwarze Katze ist mit der archetypischen Hexe verbunden. Vor allem in der heutigen Zeit. Keine Märchenhexe kommt ohne ihre rabenschwarze Katze aus. Schwarze Katzen werden noch heute als ambivalent gesehen und viele Menschen sind noch heute abergläubisch wenn es um schwarze Katzen geht. In England glaubte man die schwarze Katze würde Glück bringen, hier in Deutschland ist die schwarze Katze ein Bote für Unglück. Doch in einem alten Vers heißt es noch: Schwarze Katz von links nach rechts, bringts was schlechts, von rechts nach links, was gutes bringts.

Auch in der Volksmagie wurden schwarze Katzen bevorzugt, zum einen um Glück und Wohlstand anzuziehen, zum anderen in Schutzritualen- oft wurden schwarze Katzen in früheren Zeiten lebendig unter der Schwelle eines neugebauten Hauses eingemauert, um dieses zu Schützen (ein barbarischer Brauch). Es heißt auch schwarze Katzen würden einen besonderen Knochen besitzen, aus dem man einen Talisman herstellen kann, um sich unsichtbar zu machen. Heute noch ist es für viele Tierheime schwieriger schwarze Katzen zu vermitteln, viele schwarze Katzen verschwinden auch immer wieder spurlos. Doch in früheren Zeiten wurde nicht nur die schwarze Katze als Hexentier gesehen, sondern Katzen allgemein. Katzen galten als Vertraute von Hexen und viele Katzen wurden genauso verfolgt wie die Hexen selbst. Die schwarze Farbe spielte eine besondere Rolle in einem anderen Volksglauben über Katzen und Hexen.

Es wurde geglaubt, dass Hexen sich nachts in schwarze Katzen verwandeln um in der Nachbarschaft umherstreifen zu können, ohne dabei entdeckt zu werden. Die schwarze Farbe des Fells bot ihnen nach diesem Volksglauben besonderen Schutz, da schwarze Katzen nachts schlecht zu sehen sind. Es heißt in ihrer Katzengestalt hätten sie die Nachbarn ausspioniert, Säuglinge im Schlaf erstickt, Flüche über die Grundstücke gebracht und den Kühen die Milch gestohlen (doch neben den schwarzen Katzen galten auch die Kröte und der Hase als bevorzugte Wesen, deren Gestalt Hexen annehmen konnten). Der Glaube das Hexen sich nachts in Katzen verwandeln hat sich in Amerika bis ins beginnende 20. Jahrhundert erhalten. Viele Erzählungen berichten, dass eine Hexenkatze von einem Jäger oder Bauern mit einer Silberkugel verwundet wurde. Am nächsten Tage hatte eine Frau aus dem Dorf eine Wunde an der Stelle, an der die Katze erwischt wurde. Die Katzenhexe wurde überführt. Auch die Hexe Isobel Gowdie erzählt ohne Einwirkung von Folter, dass sie sich nachts in eine schwarze Katze verwandelt hat, um umherzustreifen (doch auch in eine Kröte, eine Krähe und andere Tiere).

Der Glaube das Hexen sich in Tiergestalt verwandeln können, hat durchaus seine wahren Wurzeln. Viele traditionelle Hexen nutzen Trancetechniken um ihr Bewusstsein auf Reisen zu schicken. Ähnlich wie die schamanische Reise. Viele Hexen tun dies in der Gestalt von Tieren, um in die Anderswelt/Unterwelt zu reisen oder geistige „Ausflüge“ in die Umgebung der Hexe zu unternehmen. Vielen Hexen fällt dies in Tiergestalt leichter, es fällt ihnen dann leichter sich von ihrem Körper zu lösen. Ausserdem bietet die Tiergestalt eine gewisse Tarnung.

Die Katze ist ein Tier der Nacht und der Dunkelheit, ähnlich wie andere Tiere die mit Hexen assoziiert werden. Sie verbinden die Hexe mit ihrer animalischen Seite und sie sind Schwellentiere. Sie überschreiten die Schwellen, genauso wie die Hexen selbst.

Auch heute noch halten sich viele Hexen Katzen als Haustiere.

Mittsommer

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 21, 2011
Veröffentlicht in: heidnische Spriritualität. Schlagwort: Hexensabbat, Litha, Midsommer, Mittsommer, Sommersonnenwende, Sonnenwende. Ein Kommentar

Heute ist der längste Tag des Jahres. Die Sommersonnenwende. In den modernen Kalendern markiert dieser Termin den Sommeranfang. Doch eigentlich markiert dieses Fest die Mitte des Sommers. Den Höhepunkt der lichten Jahreszeit.

In vielen modernen Hexentraditionen ist die Sommersonnenwende ein wichtiges Fest. Mittsommer ist einer der vier kleinen Hexensabbatte. Eine Zeit der Freude und der Familie. Auch eine Zeit das Heim zu segnen, Amulette und Talismane herzustellen die mit der Sonnensymbolik arbeiten. Es ist auch ein guter Zeitpunkt Johanniskraut oder Lavendel Sträuße zu flücken. Auch um Ölauszüge aus diesen Kräutern herzustellen.  Sowohl Johanniskraut als auch Lavendel sollen böse Geister und Unglück vertreiben, daher wurden schon seit langer Zeit Amulette und Kräutersträuße aus diese Kräutern hergestellt.

Auch wenn wir den längsten Tag des Jahres feiern, werden ab jetzt die Tage wieder dunkler. Das Jahr geht in seine abnehmende Phase ein.

Geh hinaus in die Natur, erfreue dich an ihrer grünen Pracht. Segne die Felder, damit sie reichlich Ernte tragen. Segne dein Heim und die Menschen die du liebst. Segne deinen Hexenbesen- oder auch deine Haushaltsbesen. Entzünde gelbe oder orange farbene Kerzen, oder entzünde Feuer in deinem Garten um die Schlangenkraft der Erde zu ehren.

Verbinde dich heute mit der Kraft der Sonne. Zieh ihre Kraft in dich hinein, lass dich von ihr ausfüllen, bis du selbst strahlst wie die Sonne.

Hexengebräu

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 14, 2011
Veröffentlicht in: Erfahrungen, Inspirationen und Gedanken. Hinterlasse einen Kommentar

Heute habe ich mich mit einer befreundeten Hexe getroffen und zusammen haben wir einen Badezusatz gemacht. Dieser soll bei Gebrauch reinigen und harmonisieren.

Wir haben einen ausgiebigen Waldspaziergang gemacht und die letzten Holunderblüten gepflückt, die wir noch finden konnten. Auch Engelwurzblüten, die jetzt in Hülle und Fülle an Waldrändern, Feldern und wiesen mit ihrem frischen Duft verzaubern.

Wir haben uns am sommerlichen Wald erfreut. Die Farne sind riesig geworden in den letzten Wochen und überall im Wald blüht der Fingerhut mit seinen violetten und weißen Blüten.

Wieder zuhause angekommen haben wir uns die weiteren Zutaten aus meinem Hexengarten besorgt: Pelargorum Citrosa, Zitroneneukalyptus, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Salbei, Lorbeerblätter. Dazu kam noch geweihtes Salz.

Die Zutaten haben wir in einen Topf getan, diesen mit Wasser aufgefüllt und dann alles einmal kurz aufkochen lassen, danach haben wir unser Gebräu eine ganze Zeit auf kleiner Flamme vor sich hinköcheln lassen.

Den abgekühlten fertigen Kräutersud haben wir in Flaschen umgefüllt und mit etwas Alkohol haltbar gemacht.  In die fertigen befüllten Flaschen haben wir dann einige Tropfen ätherischer Öle gegeben. In einige Zitronengras Öl, in andere Eukalyptus Öl oder Lavendel Öl.

Das fertige Hexengebräu kann ins Badewasser gegeben werden um die Aura zu reinigen und zu harmonisieren, um sich von negativen Energien und Alltagssorgen zu befreien.

Der Lüningsberg (Aerzen)

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 31, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

Viele Menschen die eine Region in Deutschland mit Hexen, Magie und Sagen verknüpfen, denken an den Harz. In dieser Region ist das Hexenbrauchtum sehr populär. Doch auch das Weserbergland hat seine verwunschenen Seiten und Magie durchwebt das Land hier.

Das Weserbergland ist die Wiege vieler Sagen und Legenden, große Kraftorte wie die Externsteine oder der Hohenstein liegen hier, daneben gibt es eine Vielzahl von kleineren Kraftorten in der Region. Im Weserbergland treffen Renaissance und Moderne aufeinander und so ist es nicht verwunderlich, dass sich hier auch heute noch Hexen im Mondschein treffen, an Waldlichtungen oder abgelegenen Kreuzwegen.

Auf dieser Seite möchte ich nach und nach etwas über besondere Plätze und Orte schreiben, über die Geschichte, Sagen und Legenden meiner Heimat.

Orte der Kraft und besondere Pläzte:

Bei Aerzen liegt der Lüningsberg. Ein kleiner Berg, bewaldet, umgeben von Wiesen und Feldern.

Zahlreiche Sagen ranken sich um diesen Berg, Sagen über weiße Jungfrauen, die nachts Wanderern Erscheinen und mit goldenen Kugeln in mondhellen Nächten kegeln auch von Zwergen denen man auf dem Lüningsberg begegnen kann. 2 Hügelgräber befinden sich auf dem Berg. Eines liegt direkt an dem Kammweg, zwischen Aerzen und dem kleinen Dörfchen Ahorn. Das andere liegt verborgen in einem fast undurchdringlichen Nadelwald.

Die Energie auf diesem kleinen Berg ist positiv, beruhigend, aufheiternd. Der Berg lädt zu Wanderungen und Spaziergängen ein. Doch wenn man die Pfade verlässt, kann man auch andere Plätze finden. Orte die unheimlich sind, an denen man das Bedürfnis hat schnell weiterzugehen. Und nachts ist die Atmosphäre auf diesem Berg ganz anders als am Tage, man spürt das dieser Berg etwas besonderes hat, eine wilde und ungezähmte Energie, von der man am Tage nur an einigen abgelegenen Plätzen dieses Berges etwas wahrnimmt. Vor allem da der Wald dort eigentlich alles andere als ungezähmt ist, er ist sehr aufgeforstet und bezähmt. Doch Nachts durchwebt die Kraft der Vergangenheit diesen Wald, aus jenen Zeiten in denen er noch wild war und frei.

Am Waldrand befindet sich die Königseiche, eine alte Lady, über 600 Jahre alt. Jetzt stirbt sie und vergeht, von Jahr zu Jahr bis bald nur noch ein Toter Baum dort stehen wird. Am Übergang zum Ahorn gibt es die Jungferneiche und den Jungfernborn, die ihre Namen wahrscheinlich aufgrund der weißen Jungfrauen erhalten haben. Diese soll man auf dem Lüningsberge bei Nacht gesehen haben, schön und geheimnisvoll. Einige von ihnen erschienen erst als Tiere, verwandelten sich dann in schöne weißgegkleidete Frauen und verschwanden dann wieder in der Dunkelheit ihres Waldes.

Und unter eine alten Buche auf dem Lüningsberg haben sich Hexen versammelt um Zauber zu weben, auch heute noch gehen wir ab- und an zu diesem Baum um uns mit den Ortsgeistern zu verbinden.

Lavendel

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 31, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Glück, Hexerei, Lavendel, Lavendula Officinalis, Liebe, Merkurkräuter, Reinugung, Schutz. Ein Kommentar

Lateinischer Name: Lavendula Officinalis

Regent: Merkur

Lavendel ist ein sehr wichtiges Hexenkraut. Er schützt vor negativen Energien, Geistern und Einflüssen, er hilft auch dabei negative Stimmungen zu vertreiben. Er ist ein mächtiges Reinigungskraut und sollte in keinen Reinigungsrezepturen fehlen. Lavendel wird auch in der Liebesmagie verwendet um romantische Liebe anzuziehen. Ausserdem zieht er Glück und gute Geister an. Lavendel stärkt auch die Intuition und kann einen den Weg in die Trance erleichtern.

Binde Lavendelzweige mit einer roten Schnur zusammen und lade sie als ein Amulett auf. Dieses kannst du zum Schutz über deine Türschwelle, in dein Wohnzimmer oder über dein Bett hängen.

Lavendelräucherwerk wird benutzt um sich bei den Familaren und anderen Hilfsgeistern zu bedanken, sein Rauch kann auch ungebetene Geister verbannen.

Geranien und Pelargonien

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 27, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Duftgeranie, Geranie, Pelargonien, Pelargonium Citrosa. Hinterlasse einen Kommentar

Lateinische Name: Pelargonien

Regent: Venus

Geranien und Pelargonien sind beliebte Balkon-, Zimmer-, und Gartenpflanzen. Doch auch als magische Pflanzen besitzen sie eine Menge Potential.

Sie können in Schutzritualen verwendet werden, um Kraft zu schenken und Energie, für Zauber bei denen es um Liebe, Harmonie und Frieden geht, bis hin zu Mischungen für Reinigungsrituale. Wobei auch der Duft und die Farbe der Pflanzen eine wichtige Rolle spielen. Rosa blühende Pflanzen oder Rosenduft „Geranien“ werden für Liebesrituale verwendet. Die rotblühenden Pflanzen für Schutzrituale und Zaubereien bei denen es um Sex und Leidenschaft geht- oder Kraft und Energie. Weißblühende Pflanzen oder jene die einen Zitronenduft verströhmen (Pelargonium Citrosa) werden für Schutz- und Reinigungsrituale verwendet.

Auch andere Storchschnabelgewächse besitzen die gleichen magischen Eigenschaften.

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