***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Über spirituelle Routine und tägliche magische Praxis:

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 16, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Alltagsmagie, esoterik, Hexen heute, Hexen Rituale, Hexenkunst, Hexerei, hexerei im alltag, magie im alltag, magische übungen, magische praxis, moderne hexen, spiritualität, spirituelle magie, spirituelle praxis, tägliche übungen. Hinterlasse einen Kommentar

juli2 017

Vielen Menschen die einem spirituellen Pfad folgen, fällt es schwer zu einer spirituellen Routine zu gelangen oder gar zu einer täglichen magischen (oder auch spirituellen) Praxis.Zum einen liegt es bei vielen daran, dass sie in ihrem Leben keinen Raum/Zeit für Meditationen, Rituale, Andachten und ähnlichem haben. Oder weil es vielen Menschen schwer fällt, einen Pfad zu folgen, der zu ihrer Persönlichkeit passt. Diese Probleme gibt es auf den verschiedensten spirituellen Pfaden, auch (oder gerade) in der modernen Hexenkunst.

Wenn man einer Tradition folgt, oder einem bestimmten Pfad, erhält man von seinen Ausbildern und Lehrern Anweisungen, für die tägliche und regelmäßige spirituelle/magische Praxis. Wenn man den Pfad der Hexenkunst alleine folgt, ist man auf sich selbst gestellt und jeder muss sich seine eigene spirituelle/magische Routine erarbeiten. Viele heutige Hexen fehlt dieser Ansatz allerdings vollkommen, sie widmen sich den spirituellen und magischen Aspekten der Hexenkunst oft nur zu den Jahreskreisfesten, oder wenn Probleme in ihrem Leben auftreten, versuchen sie diese durch Magie zu lösen. Vielen fehlt die Zeit sich eine spirituelle/magische Routine zu erarbeiten. Doch meiner Meinung nach ist es für jeden möglich sich dieser Routine zu widmen. Es ist immer möglich sich Zeit zu nehmen, man muss nur die Disziplin haben, sich diese auch wirklich einzuräumen.

10-20 Minuten spirituelle/magische Praxis täglich führen zu besseren Resultaten, als wenn man sich eine Stunde in der Woche frei hält. Natürlich hat jeder Stress in seinem Alltag, sei es durch die Arbeit, oder durch die Verpflichtungen in der Familie, besonders Menschen die Kinder haben, berichten mir immer wieder, dass sie keine Zeit haben, täglich Übungen durchzuführen. Allerdings finden sie täglich Zeit um lange Telefonate zu führen, DVD s und Fernsehen zu schauen, Romane und Bücher über Hexerei zu lesen, sich mit Freundinnen zu treffen, zu Chatten etc… Natürlich sind all diese Dinge wichtig und auch gut. Jeder braucht diese alltäglichen kleinen Freuden um etwas abzuschalten. Aber wenn man Zeit für diese Dinge aufbringen kann, warum kann man dann nicht auch 10- 20 Minuten täglich aufbringen, um sich einer spirituellen Routine zu widmen? Man muss sich die Zeit halt bewusst einplanen. Und wenn einem Dinge im Leben wichtig sind, findet man eigentlich gerne Zeit für diese. Der große Haken an der Sache ist halt die Disziplin. Es ist für viele einfacher dem täglichen Trott zu folgen, als neue Dinge in diesen Trott herein zu lassen. Doch genau darum geht es ja bei einer spirituellen Routine, sie soll mit der Zeit ebenso zu einem Trott werden, zu etwas genauso natürlichen, wie ein tägliches Telefonat mit einer Freundin, wie das allabendliche Fernsehprogramm oder sich Zeit zu nehmen ein gutes Buch zu lesen.

Doch anfangs braucht man Disziplin um am Ball zu bleiben, bis aus den Übungen, Praktiken und Ritualen die man regelmäßig durchführt, irgendwann eine Routine geworden ist. Und meiner Meinung nach, ist es wichtig, dass die Magie und die Spiritualität der Hexenkunst, ein Teil des Alltagslebens wird, damit Hexerei ein transformierender Pfad wird/bleibt, für die Hexe oder den Hexer. Ein Pfad der einen mit seiner eigenen Macht und Göttlichkeit verbindet, als auch mit der Göttlichkeit die uns umgibt, ein Pfad der einen transformiert und verändert und ebenso das eigene Leben.

Eigentlich wollte ich hier Vorschläge und praktische Herangehensweisen geben, um eine spirituelle Praxis und Routine zu erschaffen und die Magie in das Leben einzuweben. Doch statt dessen werde ich in diesem Artikel etwas aus dem Nähkästchen plaudern und über meine eigene spirituelle Routine schreiben ( und ich hatte ja auch schon in dem Artikel Witchcraft To Go Anregungen für Praktiken gegeben, die man kurz und bündig in seinen Alltag einweben kann).

Im Moment habe ich den Luxus, dass ich viel Freizeit habe. Doch an den Tagen an denen ich arbeite, habe ich 12 Stunden Dienste. Und doch schaffe ich es, meine täglichen Praktiken, auch an meinen Arbeitstagen durchzuführen (wenn auch in verkürzter Form). Doch bis letztes Jahr hatte ich einen Job, der mir nur wenig Freizeit ließ. Und Trotz Freunden, Familie und unserem Zoo habe ich mir immer Zeit für meine Praktiken eingeräumt. Und von nur vier freien Tagen im Monat, habe ich an zwei dieser Tage, Zeit freigehalten um mich meiner Hexengruppe zu widmen. Wenn man bewusst Zeit opfert, kann man sich selbst Zeitfenster schaffen.

Tägliche Praktiken:

Für mich ist ein wichtiger Punkt in der Hexenkunst, dass man mit seiner eigenen Göttlichkeit in Verbindung kommt. Mit seinem inneren Feuer, dem inneren Licht oder dem göttlichen Funken. Dieser Teil ist die Quelle jeder (persönlichen) Magie, dieses innere Feuer erschafft die Veränderungen um uns herum (in unserem Leben), durch die unsere Seele Erfahrungen sammelt, reift und wächst. Wenn wir Zugang zu diesem Feuer bekommen, können wir unsere schöpferische, göttliche und magische Kraft bewusst nutzen, um Veränderungen in Gang zu setzen.

In meiner täglichen Praxis, konzentriere ich mich auf dieses innere Feuer, lasse mein inneres Licht strahlen und schüre dieses Feuer. In einer Trance-Visualisation lasse ich mein inneres Feuer leuchten, bis es strahlt wie ein Stern in der Dunkelheit.

Ein weiterer wichtiger Punkt in meiner täglichen Praxis ist das Reinigen und Ermächtigen. Dies ist für mich stark, mit meiner Verbindung zu meinem göttlichen Feuer verbunden.

In einer Trance-Visualisation verbinde ich mich mit dem Licht der Sterne, stelle mir vor wie dieses Licht meinen Körper und meine drei Seelenanteile erfüllt und reinigt. Ich konzentriere mich darauf, meine Ausstrahlung, meine Seele(n) und meine Gedanken und Emotionen zu reinigen. Und dann stelle ich mir vor, wie dieses Sternenfeuer mein inneres Feuer erfüllt und dieses schürt.

Ich verbinde mich auch mit der Lebenskraft der Erde und lasse meinen Körper und meine drei Seelenanteile durch diese Kraft erfüllen, beleben und beseelen.

Neben diesen Trance-Visualisationen ist es für mich wichtig, auch mit der Göttlichkeit in Berührung zu kommen, die mich umgibt. Dabei sind Spaziergänge für mich sehr wichtig. Ich gehe einfach spazieren, durch die Felder und Wälder, über die Hügel und auch durch das Dorf in dem ich lebe. Ich öffne mich dabei für die göttliche Kraft, welche die Natur durchströmt und achte darauf, wie sich verschiedene Orte um mich herum anfühlen. Dies Spaziergänge sind für mich auch eine Art Meditation, ich kann mich auf mich selbst konzentrieren, im Moment verharren. Ich wechsele bei diesen Spaziergängen immer zwischen dem Zustand des aus mir hinaus fühlens (in die Welt um mich herum hinein) und des hinein fühlens (in mich hinein). Diese Spaziergänge helfen mir dabei mit der Natur und den Elementen verbunden zu bleiben und mich mit ätherischer Lebenskraft zu erfüllen. Ich lasse mich durch den Sonnen- oder Mondschein erfüllen, erfreue mich an den Bäumen, Kräutern und Pflanzen, höre auf das Wispern des Windes in den Zweigen und beobachte einfach die Welt um mich herum.

Wenn ich nicht die Zeit finde spazieren zu gehen, gehe ich einfach für einige Minuten nach draußen und verbinde mich mit der Natur, den Elementen und der göttlichen Kraft, die die Natur beseelt.

Der dritte Punkt meiner täglichen Praxis ist die Verbindung zu der Göttin Hekate. Ich führe Andachten für die Göttin an meinem Schrein durch, oder verbinde mich mit ihr in der Natur. Manchmal durch förmliche Rituale und Andachten, mit Symbolen, Räucherwerk und Brimborium, manchmal auch ganz spontan ohne viel Aufsehen. An den Tagen an denen ich arbeite sind es oft nur einige Gebete und einige Momente in der Verbindung mit ihrer Kraft/Gegenwart.

Diese Punkte sind die Eckpfeiler meiner spirituellen Praxis: Erstens- Reinigung, Ermächtigung und Verbindung zu meinem inneren Feuer. Zweitens- die Verbindung zur Natur und als Drittes die Verbindung zu Hekate.

Wenn ich es nicht schaffe, diese Routine einzuhalten, komme ich schnell aus dem Gleichgewicht, besonders wenn der Kontakt zur Natur fehlt.

Regelmäßige Praktiken:

Dies sind Praktiken die ich nicht täglich durchführe, aber doch regelmäßig, meist einmal wöchentlich. Manchmal auch mehrmals wöchentlich, oder ab und an auch nur alle zwei Wochen, je nach Praktik und den Umständen in meinem Leben.

Verbindung zu den Geistern und Gottheiten:

Ein wichtiger Punkt in meiner Spiritualität und meiner Hexenkunst ist es, die Verbindung zu den Geistern und Gottheiten zu pflegen, die mich umgeben. Zum einen zu meinen Schutz- und Hilfsgeistern (Familiaren), den Ahnen und auch den Geistern die mich allgemein umgeben. Ich bringe ihnen Opfergaben: Milch, Honig, Speisen, Räucherwerk, Weihwasser, Kräutertränke, Kräutermischungen oder auch direkt ätherische Energie. Diese Opfergaben können in förmlichen Ritualen dargebracht werden, oder auch mal kurz und bündig im Alltag. Ich will mit diesen Opfergaben die Gottheiten ehren (die mich umgeben oder mit denen ich verbunden bin) und die Geister nähren, die mich umgeben und mich unterstützen. Die Opfergaben sollen mir ihr Wohlwollen und ihre Freundschaft „sichern“ , als auch die Verbindung zu ihnen offen halten und verstärken.

Und falls ich bei Problemen oder anliegen ihre Unterstützung brauche, weiß ich das sie mir gerne Helfen.

Reinigung und Segnung:

Neben meinen täglichen Reinigungen, die mich selbst betreffen, reinige ich auch mein Heim und unser Grundstück regelmäßig. Manchmal in kleinen Ritualen, manchmal ganz simpel im Alltag, Dabei verwende ich manchmal Hilfsmittel wie Weihwasser, Kerzen, Räucherwerk, oder ich mache es nur auf der mentalen und astralen Ebene, durch Visualisationen und Energiemanipulation. Ich verwende diese Hilfsmittel auch um mich selbst zu reinigen und zu segnen.

Gleichgewicht der drei Seelenanteile:

Diese Praktik habe ich aus der Feri Tradition übernommen, und nutze sie in einer für mich passenden abgeänderter Form. Dabei geht es darum, dass die drei Seelenanteile gesegnet werden und in ein Gleichgewicht zueinander gebracht werden. Ich mache dies durch mein göttliches Feuer, ich lasse mein inneres Licht in jeden der drei Seelenanteile fließen (ätherischer Leib, Aura, göttlicher Seelenteil) und bringe die drei Seelenanteile in ein Gleichgewicht zueinander. Dann verbinde ich das Feuer meines Agathos Daimons, durch die drei Seelenanteile mit meinem göttlichen Feuer (dies basiert aber nicht auf Feri, sonder ist auf meinen eigenen Mist gewachsen).

Verbindung zu Lucifer und Aradia:

Neben Hekate ist auch Lucifer eine wichtige Gottheit für mich, damit ist jetzt aber nicht der Teufel- oder der gefallene Engel aus der christlichen Mythologie gemeint. Sondern Lucifer ist hier ein Name für einen alten Lichtgott. Lucifer bedeutet übersetzt auch nur Bringer des Lichts.

Ich verbinde mich in Ritualen, Andachten und Gebeten mit dieser Gottheit, allerdings nicht so oft, wie ich mich mit Hekate verbinde. Aradia sehe ich als eine Art Daimon (im antiken Sinne), eine Vermittlerin zwischen Gottheiten und Menschen. Wenn ich die Opfergaben für die Geister darbringe, beziehe ich auch Hekate, Lucifer und Aradia mit ein. Wenn ich förmliche Rituale durchführe, rufe ich meist alle drei bei diesen Ritualen an. Aradia ist in meinen Ritualen eine Art Wächterin, sie spendet Schutz und hilft mir dabei mich mit den anderen Ebenen des Seins zu Verbinden. Hekate und Lucifer sind für mich die Gottheiten der Hexenkunst (Sie dazu auch Herr des Sabbats und die Königin der Hexen) und Aradia ist eine Führerin und Beschützerin auf dem Pfad dieser Gottheiten.

Mondriten:

Zu meiner spirituellen und magischen Routine gehört auch das Feiern von bestimmten Mondfesten.

Zu Vollmond ziehe ich die Kraft des Mondes in mich hinein, ich lasse meinen Körper, die drei Teile meiner Seele und auch mein göttliches Feuer durch das Licht des Mondes erfüllen. Damit es mich segnet, mir Kraft spendet, meine Intuition stärkt und vor allem meine „inneren Batterien“ auflädt. Manchmal mache ich das ganz simpel, manchmal in ausgeschmückten Ritualen. Ab jetzt will ich auch wieder ein heiliges Mahl mit der Göttin Hekate teilen und ihr einen Amphiphon opfern, dies war in der Antike ein Kuchen, der mit kleinen brennenden Kerzen oder Fackeln geschmückt wurde und sowohl Artemis, als auch Hekate zu Vollmond geopfert wurde.

Kurz vor Schwarzmond beginne ich damit, negatives zu Verbannen, durch Rituale, Gesten oder Visualisationen und Energiemanipulation.

Zu Schwarzmond reinige ich dann mein Heim ganz bewusst mit Räucherwerk und Weihwasser. Dann beopfere ich Hekate und die Gottheiten und Geister in meinem Leben, danke ihnen für ihren Schutz im vergangenen Mondumlauf und für ihre Segnungen. Ich bitte sie darum mich auch im kommenden Monat zu schützen und zu segnen. Die Opfergaben bringe ich dann auf eine dreifache Wegkreuzung. Manchmal führe ich das Ritual auch direkt auf dem Kreuzweg durch. Der Schwarzmond ist für mich auch eine Zeit der Erneuerung, ich bitte die Göttin darum aus negativen Kräften, positive zu machen, aus Unglück Glück, aus Leid Freude und aus Dunkelheit Licht. Auch führe ich Divination in dieser Zeit durch, um die Veränderungen zu erhellen, die der neue Mondumlauf mir bringen wird.

Wenn nach dem Schwarzmond die erste Mondsichel wieder sichtbar wird, ziehe ich den neuen Mond herab, ich lasse mich von der Kraft der ersten schmalen Mondsichel ausfüllen, um mich zu segnen und zu erneuern. Ich verbinde mich dann auch mit Hekate und ziehe ihre Kraft, zusammen mit der Kraft des Mondes in mich hinein. Dann lasse ich die Kraft der Göttin und des Mondes mein inneres Feuer und die drei Teile meiner Seele erfüllen. Schließlich lasse ich die Kraft durch meine Handflächen aus mir hinaus strömen, segne mit dieser Kraft mein Heim und lasse den Segen auch in die Welt um mich fließen, um die Menschen, Tiere und Geister zu segnen, die Erde, das Meer und den Himmel. Auch dies mache ich mal in förmlichen Ritualen an meinem Schrein, mal ganz simpel in meinem Garten ohne viel Schnick Schnack und manchmal auch einfach bei einem Spaziergang bei dem ich auf einer Wegkreuzung inne halte.

Jahreszeiten:

Auch der Wechsel der Jahreszeiten spielt für mich eine wichtige Rolle, ich beobachte die Natur um mich herum, nehme bewusst wahr, wie sie sich verändert. Ich beobachte auch die Veränderungen in meinem Leben, die durch die Rhythmen der Jahreszeiten beeinflusst werden. Ich verbinde mich auf meinen Spaziergängen mit den Jahreszeiten, feiere die vier Hexensabbate und auch die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen. Mal verbinde ich mich mit diesen Veränderungen in Ritualen, manchmal einfach durch Opfergaben an besonderen Plätzen, oder während meiner Spaziergänge. Oft richte ich meine praktische Magie nach den Jahreszeiten aus. Ich bin schöpferisch, wenn die Natur erschafft und aufbaut. Ich bin zerstörerisch, wenn die Natur zerstört und erneuert, ich schließe mich an die Gezeiten der Natur an, um meine Magie zu stärken.

Aktive Magie:

In der modernen Magie gibt es zwei Grundsätze, wie mit Magie umgegangen werden sollte:

Die eine Fraktion vertritt die These, dass Magie erst dann verwendet werden sollte, wenn alle weltlichen Mittel versagt haben. Magie soll nicht das erste Mittel sein, um Probleme zu lösen.

Mann soll erst versuchen, durch andere Herangehensweisen seine Ziele zu erreichen.

Die andere Fraktion vertritt eine gegenteilige Position: Magie ist natürlich und ein ebenso weltliches Mittel um seine Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen, wie andere Möglichkeiten auch.

Magie sollte so bewusst wie möglich angewendet werden, um das eigene Leben zu verändern.

Ich selbst handle aus der zweiten Sichtweise heraus. Magie ist für mich etwas, dass regelmäßig gewirkt werden sollte. Jeder Mensch manifestiert durch sein göttliches Feuer, immer unbewusst Veränderungen in seinem Leben. Durch Magie ist es möglich, dieses schöpferische Potential bewusst zu nutzen. Das Leben bewusst zu verändern, Dinge und Einflüsse anzuziehen, die man sich wünscht, Dinge und Einflüsse zu verbannen, die hinderlich sind. Hilfreich auf Probleme einzuwirken oder Probleme schon prophylaktisch abzuwenden. Magie ist für mich der kreative und schöpferische Umgang mit seiner eigenen Göttlichkeit und die bewusste Verbindung zu der Göttichkeit die uns Umgibt. Für mich ist es Magie, wenn man seine eigene schöpferische Kraft, mit der schöpferischen Kraft in der Natur in Einklang bringt und dadurch Veränderungen in Gang setzt.

Daher ist es für mich normal und natürlich, auch durch Magie mein Leben zu gestalten. Natürlich muss auch immer pragmatisch gehandelt werden. Ein Zauber der einen neunen Job anziehen soll, bringt nichts, wenn man sich nicht auch bewirbt. Pragmatisches bewusstes Handeln und gezielte Anwendung von Magie sind für mich ebenso Routine, wie die spirituellen Seiten der Hexenkunst.

Und nur durch Übung, lernt man dazu, wie bei allem im Leben.

Eine spirituelle und magische Routine, mit regelmäßig wiederkehrenden Praktiken hilft einen dabei, sich zu entwickeln, die eignen Kräfte und Wahrnehmungen zu schulen und vor allem fit zu bleiben. Ähnlich wie auch ein Sportler nur durch regelmäßiges Training fit bleibt, oder ein Musiker durch beständiges Üben nicht einrostet, hält die Routine uns Hexen fit und bewahrt uns davor ein zurosten.

Doch kann eine Routine auch einschnüren, daher empfehle ich die Übungen und Praktiken ab und an zu verändern, andere Herangehensweisen auszuprobieren. In der warmen Jahreshälfte mache ich vieles draußen. Ich mache meine Rituale, Zauber, Andachten, Übungen entweder in meinem Garten oder in den Feldern, Wiesen und Wäldern. Daher haben meine Praktiken in dieser Jahreszeit einen ganz anderen Charakter, als die Praktiken, die ich in der kalten Jahreshälfte drinnen durchführe. In der kalten Jahreszeit sind viele meiner Praktiken ritueller und förmlicher, aber ich genieße dies ebenso, wie die spontanen und simplen Praktiken, unter freiem Himmel.

Oft ist es so, dass uns der Alltag, unsere Sorgen, Verpflichtungen und Probleme uns von unserer eigenen Kraft/Macht/Göttlichkeit abchneiden. Und uns auch von unserer Verbindung zu den Göttlichen Kräften trennen, die den Kosmos erfüllen. Doch eigentlich ist es nur unsere Wahrnehmung, die dieses Getrenntsein erzeugt. Durch eine spirituelle Routine im Alltag erinnern wir uns immer wieder daran, dass in uns das göttliche Feuer scheint und das wir immer mit den göttlichen Kräften in und um uns verbunden sind, durch die spirituelle Routine feiern wir diese Verbindungen und halten sie für unser Bewusstsein aufrecht.

Liebster Blog Award

Veröffentlicht von hekatetempel am November 4, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Liebster Blog Award.
Es ist ein trüber Tag und ich habe am Nachmittag etwas in den Blogs gelesen, bei denen ich gerne mal wieder reinschaue. Durch den Blog Wege der Magie, bin ich auf den Bog Krähen-Nest aufmerksam geworden. Erst habe ich ihre wunderschöne Halloween Deko bewundert, dann habe ich mich durch die älteren Einträge gelesen. Die Autorin dieses Blogs hat mir (bzw. diesem Blog) am 03. Oktober den Liebsten Blog Award verliehen.
Über diesen Award freue ich mich sehr und nehme ihn natürlich sehr gerne an!
Aufgaben für den Award
-Kopiere den Award und stelle ihn auf deinen Blog.
-Erzähle 11 Dinge über dich.
-Beantworte 11 Fragen an dich.
-Verleihe den Award an deine Lieblingsblogger und stelle ihnen ebenfalls 11
 Fragen.
11 Dinge über mich
1. Ich bin chaotisch, spontan und unkonventionell.
2. Ein Leben ohne Tiere könnte ich mir nicht vorstellen, vor allem kein Leben ohne Katzen und Kröten.
3.  Ich kann eine dunkle und stürmische Nacht genauso draußen genießen, wie einen warmen und sonnigen Tag.
4. Ich bin sehr naturverbunden und ohne den Kontakt zur Natur, den Elementen und dem Land, komme ich schnell aus dem Gleichgewicht.
5. Ich halte es für Schwachsinn Magie in weiß oder schwarz einzustufen. Magie ist vielfabig und vielfältig, genauso wie das Leben selbst.
6. Ich liebe die Dämmerung, nichts ist so schön wie ein Spaziergang in der Abenddämmerung.
7. Ich bin kein Morgenmensch, ich bin gerne bis zwei Uhr nachts wach und schlafe bis 10 Uhr morgens (wenn ich es kann, man muss ja auch seine Brötchen verdienen.
8. Ich habe einen Fabel für Friedhöfe, obwohl ich selbst nicht auf einem Enden möchte, da ist mir ein Friedwald lieber.
9. Mir ist der Schwarzmond für meine Spiritualität weitaus wichtiger als der Vollmond.
10. Ich futtere viel zu viel Süßkram.
11. Mir ist es ziemlich egal, was andere Menschen über mich denken.
Ihre 11 Fragen an die Award – Gewinner:
1. Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit?
– Das ist ganz unterschiedlich, Mal zieht es mich in die Natur, ein anderes Mal mische ich unaussprechliche Dinge (Metapher!) in meinem Hexenkessel zusammen oder lese einfach ein gutes Buch auf dem Sofa. Und natürlich verbringe ich gerne Zeit mit meinem Mann und unseren Tieren.
2. Was ist deine Lebensphilosophie?
– Lebe im Jetzt, denn morgen könntest du schon tot sein.
– Jeder hat die Macht (s)eine Welt zu verändern.
3. Was magst du an dir ganz besonders?
– Ich glaube das es mir nie viel ausgemacht hat, anders zu sein, als die Menschen in meinem Umfeld.
4. Was ist für dich das Wichtigste im Leben?
– Zufrieden zu sein, geliebt zu werden und selbst Liebe zu geben.
5. Welchen Traum möchtest du dir in deinem Leben unbedingt noch erfüllen?
– Ich habe schon so vieles erfüllt, zwar nur kleine Träume, aber wenn ich jetzt mal nach den Sternen greife: Irgendwann so vermögend zu sein, um nicht mehr auf Arbeit angewiesen zu sein, Abgeschieden in einem Wald ohne Nachbarn zu leben.
6. Was ist deine schönste Kindheitserinnerung?
– Geschichten von meiner Oma, die sie mir Abends erzählt hat, während wir bei offenem Fenster im Bett saßen, in Decken eingemummelt und die Geräusche der Nacht gehört haben. Waldspaziergänge mit meiner Uroma, bei denen sie mir die Welt erklärt hat, die Vorstellung in einer verzauberten Welt zu leben.
7. Zu welchem Jahreskreisfest hast du einen besonderen Bezug und warum?
– Samhain/Halloween. Es ist einfach meine liebste Zeit des Jahres, so erfüllt von Gegensätzen, eine Zeit an denen die verschiedenen Ebenen des seins, spürbar zusammendriften, ich liebe die dunklen Tage, die Spannung in der Luft, den Zauber des Unerwarteten, die Magie des Übergangs, von altem Jahr in einen neuen Zyklus. Und natürlich auch die Dekorationen, die Zeit der Hexen, Geister und von allen Kreaturen die sich unter dem Bett oder in finsteren Ecken verstecken könnten.
8. Welche 3 Gegenstände würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
. Viel Seil, ein scharfes Messer, Feuerzeug. (Ich bin pragmatisch und möchte lange überleben…).
9. Was liegt bei dir bei einem perfekten 3-Gänge-Menü auf dem Teller?
– Da bin ich sehr pragmatisch, Salat als Vorspeise. Hamburger und Pommes zum Hauptgang. Und irgendwas Süßes zum Nachtisch.
10. Was macht dich glücklich?
– Mein Mann,
-meine Tiere,
-mein Heim,
– die Verbindung zur Natur und dem Land,
– ansonsten muss das Glück meiner Meinung nach aus dem Inneren kommen.
11. Welche Person aus der Weltgeschichte würdest du gerne kennenlernen und warum?
– die Mythologischen Gestalten Circe und Medea (um von ihnen zu lernen), ich würde gerne mal einigen Dorfhexen aus der Vergangenheit über die Schulter schauen, ebenfalls um von ihnen zu lernen. Die Autorin Marian Green, weil mich ihre Bücher sehr bewegt haben und mir das Vertrauen gegeben haben, neben den „Mainstream-Hexen“ meinen eigenen Weg zu finden.
Jetzt muss ich mir wohl überlegen, wem ich diesen Award verleihe….

Halloween im Hexenhaus 2012

Veröffentlicht von hekatetempel am November 4, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Allerheiligen, Halloween, Halloween Feiern, Hexen Samhain, Hexenfest, Hexenküche, Hexenkunst, Hexensabbat, Orakel, orakeln, Samhain, Samhain feiern, Seelenprozession.

Auch dieses Jahr hatten wir wieder ein wunderbares Fest. Mit unserer Hexengruppe haben wir am Samstag Samhain gefeiert. Ich musste die zwei Wochen vor Halloween dieses Jahr unerwartet recht viel arbeiten, daher konnte ich mich nicht so vorbereiten, wie ich es eigentlich geplant hatte. So haben mein Mann, die Tochter meiner besten Freundin und ich erst am Samstag Morgen angefangen zu dekorieren und alles vorzubereiten.

Wir hatten in den Wochen vor Halloween schon aufgehört die Spinnenweben im Haus zu beseitigen, trotzdem haben wir mit künstlichen Spinnweben dekoriert. Wir haben wunderschönes Herbstlaub gesammelt, den Kürbis ausgehölt und das Essen zubereitet.

Am Abend sind dann die anderen Hexen bei uns eingetroffen und wir haben in einem Ritual die Götter, Ahnen und Geister geehrt und ihnen Opfergaben gebracht.

In dem Ritual haben wir zusammen Kerzen gesegnet, damit sie den ruhelosen Seelen ihren Weg weisen. Nach dem Ritual sind wir dann mit unseren spitzen Hüten und den gesegneten Lichtern (in Laternen) durch den Ort gezogen, am Friedhof vorbei und hinauf zum Todtenberg. Diese Seelenprozession soll die Geister ehren und sie dazu einladen, mit uns zu gehen. Auf dem Todtenberg haben wir dann für die ruhelosen Seelen ein Tor geöffnet, damit sie in ihre Reiche gehen können und Frieden finden. Es war wirklich kalt und es hat in dieser Nacht bei uns den ersten starken Frost gegeben. Man konnte die Veränderung die dieses Fest einleitet stark spüren. Viele Geister sind durch das Tog gegangen, doch wie in jedem Jahr blieben auch einige hier, ihnen haben wir die Opfergaben aus unserem Ritual auf einer Wegkreuzung dargebracht, als Wegzehrung.

Wieder im Hexenhaus angekommen haben wir den Abend gemütlich und fröhlich ausklingen lassen. In der Küche haben wir auf unserem Buffet-Schrank einen Ahnenaltar hergerichtet, mit verschiedenen Orakeln. Jeder konnte für sich diese Orakel befragen um die Veränderungen zu erhellen, die dieser neue Jahreszyklus für jeden von uns bringt.

Am Montag bin ich dann krank geworden, was meine weiteren Pläne für diese Zeit über Bord geworfen hat. So haben mein Mann und ich dann am 31. Oktober  gemütlich zuhause gesessen und Gruselfilme gesehen. Erst jetzt erhole ich mich wieder etwas. Ich konnte meine liebste Zeit des Jahres nicht ganz so verbringen, wie ich es geplant hatte. Doch trotzdem hatten wir ein schönes Fest. Und dies spiegelt auch die Aussagen meiner Orakel wieder. Nicht alles wird im neuen Jahreszyklus so, wie ich es will. Und dies hat schon direkt zu Samhain angefangen. Ich werde offen sein müssen für neue Wege die sich öffnen, mich nicht auf die Wege festlegen, wie ich sie gerne haben will, sondern offen sein für das was sich anders ereignen wird. Meine Karten für das neue Jahr waren aus dem Halloween Tarot: Nine of Imps, Seven of Bats, The Hanged Man. Und als Wegweiser The Queen of Ghosts. Als Warnung Two of Pumpkins.  Also auch wenn sich Hindernisse ergeben, soll ich auf meine Intuition vertrauen, darauf achten nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen, zuversichtlich sein, die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen und offen sein neue Wege zu gehen. Beim Wachsgießen erhielt ich eine gewundene Schlange- Erneuerung, Transformation, altes hinter sich lassen, einen gewundenen Pfad folgen. Ich glaube das dieser neue Zyklus einige Überraschungen für mich bringen wird.

Jetzt ist die dunkle Zeit des Jahres hereingebrochen, lasst euch von der Dunkelheit erneuern, lasst das Alte hinter euch, um zum Mitwinter Fest, zusammen mit dem Licht wiedergeboren zu werden.

Halloween Tarot

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 18, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Halloween, Halloween Fest, Halloween Tarot, Halloween Wahrsagung, Halloween Zeit.

Durch den Classic Witchcraft Blog, bin ich auf das Halloween Tarot von Kippling West aufmerksam geworden.

Heute ist es mit der Post angekommen. Und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert.

Das Halloween Tarot basiert auf dem Raider Wait Tarot- und arbeitet daher mit einer ähnlichen Symbolik.

Daher ist es nicht nur für das intuitive Kartenlegen (wobei man seine eigenen Bedeutungen für die verschiedenen Karten durch die Intuition erhält), sondern auch für das Kartenlegen geeignet, dass auf der Symbolik basiert (dabei erlernt man die symbolische Bedeutung der Karten- ähnlich wie beim Vokabellernen).

Wie beim Raider Wait Tarot, ist auch in diesem Halloween Tarot, die kleine Arcana vollkommen bebildert. Doch statt Schwerter, Münzen, Stäbe und Kelche- gibt es hier die Imps, Pumpkins, Bats and Ghosts. Eine Besonderheit hat dieses Taort, eine kleine schwarze Katze findet sich auf jeder der Karten, die Katze macht eine Art Reise durch die schaurig-schöne Welt von Halloween, mal ist sie in das Geschehen eingebunden, mal ist sie eine Beobachterin.

Für mich ist es das bisher schönste Tarot, dass ich in die Hände bekommen habe und ich freue mich schon sehr darauf, dieses Tarot für meine Divination, als auch für die Kommunikation mit meinen Hilfsgeistern, Familiaren und Ahnen zu verwenden.

Und dieses Tarot bezieht seine Bilder aus dem Archetyp des Halloween Festes- somit ist es Ideal für die Divination in der dunklen Zeit des Jahres. Doch wie die Künstlerin dieses Tarots selbst so schön sagt: Es gibt immer eine Balance zwischen Dunkelheit und Licht, nur weil es Juli ist, heißt es nicht das es sicher und sonnig ist. Es gibt immer Schatten und die Samen von Halloween.

 

Die dunkle Zeit bricht heran

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 13, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Halloween, Heidentum, Hexen, Hexenkunst, Hexerei, Samhain.

Die Tage werden dunkler, das Laub leuchtet herbstlich in den Bäumen, die bunten Blätter wehen durch die Straßen, über Wiesen und legen sich wie eine farbenfrohe Decke in die Gossen.

Ich liebe diese Jahreszeit, die Zeit des goldenen Lichts und der dunklen Schatten, der klaren sonnigen Tage, als auch die trüben Zeiten voller Grau, Regen und Nebel.

Es geht wieder in großen Schritten auf Samhain/Halloween zu, das Hexenjahr endet und gleichzeitig beginnt wieder ein neuer Zyklus.

Dieses Jahr hat mir viele Veränderungen gebracht. Als wir Hexen am vergangenen Halloween, in unserem Ritual orakelt haben, hatte ich die Tarotkarte Der Stern gezogen. Das Orakel sollte uns offenbaren, was uns das neue Jahr bringt.

Und jetzt wo ich auf das Jahr zurück schaue (vom vergangenen Halloween an, bis hin zum kommenden) hat sich in meinem Leben so vieles zum positiven verändert, so viele alte Dinge wurden zum Abschluss gebracht, so viele neue Dinge sind in mein Leben getreten und ich habe Veränderungen in Gang gesetzt, die mich wieder mehr zu mir selbst zurück geführt haben, zu meinen Wünschen, Träumen und Hoffnungen und vor allem auch zu meinem natürlichen Rhythmus. Es haben sich in diesem Jahreszyklus ebenso einige eher negative Sachen in meinem Leben ereignet- auch diese gehören zum Leben, ohne Prüfungen und Hindernisse würden wir nicht wachsen. Doch alle Hindernisse und Hürden, die in unser Leben getreten sind, haben mein Mann und ich überwunden, alles kam zu guten Enden. Der Stern aus dem Tarot war in diesem Jahr wirklich ein Wegweiser, denn er symbolisiert nicht nur das Streben danach seinem Stern zu folgen, seine Hoffnungen und Wünsche zu verwirklichen, sondern auch das aus negativen etwas positives werden kann, das selbst in der tiefsten Dunkelheit noch der Stern der Hoffnung leuchtet.

In meinem Hexengarten leuchten jetzt die Blüten der Topinambur Pflanzen, auch die letzten meiner Sonnenblumen blühen noch. Mein bittersüßer Nachtschatten hat wunderschöne rote Beeren.

Ich habe meine Töpfe und Kübel bereits rein gebracht, Ingwer, Zitronengras, Zitroneneukalyptus, Patchouli, echter Jasmin, Stevia, Physalis, Zitronenverbene und meine Engelstrompete wachsen jetzt im warmen Ritualzimmer weiter. In der kühleren Küche stehen jetzt die Duftgeranien, Lavendel, Strauchbasilikum, Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Orangenbäume und in beiden Zimmern wachsen Passionsfrüchte, die ich im Winter aus Maracuja Kernen gezogen habe. Zwei meiner vier herbstblühenden Alraunen haben ihr Laub aus der Erde gestreckt.

Meine Kräuterernte ist eingebracht und in unserem Esszimmer hängen viele Räucherbündel aus Zypresse und Wermut, zum Trocknen. Kerzen erhellen unser Heim, ich genieße es wieder meine Rituale, Andachten und auch die praktische Magie, in meinem Ritualzimmer durchzuführen (und doch werde ich mich im Frühling wieder darauf freuen, meine Rituale im Garten und in der Natur zu zelebrieren). Der Duft von Kräutern und Räucherwerk erfüllt unser Haus und unsere Katzen suchen die Wärme der Heizung. Halloween steht vor der Tür und vor unserer Haustür brennt bereits ein Kürbis aus Ton, ich habe schon begonnen unser Heim für Halloween zu dekorieren und auch in den Vorgärten anderer Leute hier im Dorf, finden sich bereits Hexen, Kürbisse, Besen, Laternen und auch bei drei anderen Häusern, leuchten schon die ersten Halloween-Kürbisse aus Terakotta und Ton. Die dunkle Zeit des Jahres kann kommen und mit ihr ein neuer Jahreszyklus.

 

 

Einblicke in Bildern

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 10, 2012
Veröffentlicht in: Erfahrungen, Inspirationen und Gedanken. Schlagwort: heidnische Spiritualität, Hexenkunst, Hexerei.

In letzter Zeit war es ziemlich still hier auf meinem Blog (und auch ebenso auf meinem Blog über die Göttin Hekate). Ich habe meine Freizeit genossen, denn in den vergangenen Jahren, war der Sommer und der frühe Herbst für mich immer eine sehr arbeitsreiche Phase, mit wenig(er) Freizeit. Doch dieses Jahr konnte ich den Sommer und auch den bisherigen Herbst wirklich genießen. Ich war viel in der Natur, habe mich meiner Spiritualität gewidmet und auch für die handwerkliche Seite der Hexenkunst habe ich mir ganz bewusst Zeit genommen.

Hier einfach mal ein Paar Eindrücke in Bildern, von Ende Juni bis jetzt im Oktober:

 

Bittersüßer Nachtschatten, vor unserem Haus.

Fingerhut, eine giftige Schönheit.

Unser Vorgarten- der Alptraum der Nachbarschaft.

Und doch voller Vitalität.

So leicht kann der Sommer sein.

Mein Altar, geschmückt mit Gaben des Sommers. Und  meine Krötendame Lady Habondia muss den frisch geschmückten Altar erst einmal begutachten.

Was wäre eine Hexe ohne Kröte- ist sie nicht wunderschön?

Opfergaben zum Deipnon im August

Nach einem Ritual im Garten.

Klee der in der Gabelung eines Baumes wächst- wenn der kein Glück bringt.

Herbstliche Felder.

Von diesen mysteriösen Steinhaufen, lassen sich einige in den Wäldern hier finden.

Einer der vielen kleinen Kraftorte in meiner Region- die Hohe Sonne.

Classic Witchcraft

Veröffentlicht von hekatetempel am Oktober 4, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexen, Hexenkunst, Hexerei, klassische Hexenkunst, klassische Hexerei, traditionelle Hexenkunst, traditionelle Hexerei.

Ich habe heute einen wirklich netten Blog gefunden: Classic Witchcraft.

Auf diesem Blog ist folgendes als Einführung zu finden:

Classic Witchcraft- It’s conjurings by candlelight, a cauldron bubbling on a stone hearth, a full moon shining through October leaves, a black cat’s silent passage, an owl secreted in a hollow tree. It’s incense and starlight and all the mysteries held within a dusty tome, a stone, a bone. It’s brooms and bats and pointed hats. It’s everything you thought witchcraft was before anyone had ever told you differently.

Übersetzt:

Klassische Hexenkunst- ist Beschwörungen bei Kerzenlicht, ein Kessel der auf einem Steinherd vor sich hin blubbert, ein voller Mond der durch das Oktober Laub scheint, das stille Vorüberschreiten einer schwarzen Katze,  eine Eule verborgen in einer Baumhöhle. Es ist Räucherwerk und Sternenlicht und all die Geheimnisse die sich in einem staubigen Wälzer finden lassen, ein Stein, ein Knochen, ist  Besen, Fledermäuse und spitze Hüte. Es ist all das wovon du glaubtest, dass es Hexenkunst ist, bevor dir irgendwer  einmal erzählt hat, es wäre anders.

– Ich kann der Autorin dieser Zeilen nur zustimmen.

Die Natur als Göttin

Veröffentlicht von hekatetempel am August 29, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: dunkle Göttin, dunkle Mutter, Gaia, Göttin, Göttin des Sternenlichts, Göttin Kult, Göttin Religion, große Göttin, Hekate, Hexen Göttin, Isis, Lichtbringerin, Natur, Natur Göttin, Naturseele, Naturverbundenheit, Weltseele.

Hekate copyrigt by Chris Gaspar

In den heidnischen Kulturen der Vergangenheit wurde das Land als heilig betrachtet, ebenso wird im modernen Neuheidentum die Natur als heilig betrachtet.

Für unsere Ahnen war die Natur und das Land auf dem sie lebten, lebendig und beseelt.

Die Quellen, Sümpfe, Heine, Felder, Flüsse, Seen, Weiden und Wälder wurden durch Geister und Götter belebt. Die Menschen waren ein Teil der Natur und des Landes und wurden durch sie (die Natur) beeinflusst, Leben und Tod hingen von ihr ab.

Die Menschen vergangener Zeiten verbanden sich mit dem Land, der Natur und den verschiedenen Geistern und Göttern, sie brachten Opfergaben um sich das Wohlwollen der Natur und ihrer Geister zu sichern. In vielen heidnischen Kulturen wurde die Erde und die Natur als eine Göttin gesehen, die lebendige Erscheinungsform der Natur.

Ein gutes Beispiel für diese Sichtweise ist die Göttin Hekate in den chaldäischen Orakeln, sie ist dort die große Göttin, aus derem Leib das Licht, die Welten und das Schicksal geboren werden. Aus ihr entspringt auch die Weltseele, die gleichzeitig ein Teil von ihr ist und auch die Natur entspringt aus ihr und ist ihr lebendiger Mantel. Alles im Kosmos wird durch ihre Liebe erfüllt und diese verbindet alles miteinander. Sie ist Ursprung und gleichzeitig auch das Grab allen Seins. Die Natur wird durch sie belebt, beseelt und alles in der Natur ist ein Teil von ihr.

In dem griechischen Zauberpapyri tritt Hekate ebenfalls als große Göttin und als Verkörperung der Natur und ihrer Kreislaufe auf. Sie ist dort die Mutter der Götter, Herrin des Schicksals und auch die Herrin über die Zyklen und Gezeiten des Lebens. In einer Zeile aus dem PGM heißt es: Alles ist von dir, du erschaffst alles und in dir Göttin kommt auch alles zu seinem Ende.

Ähnlich wird auch die Göttin Isis in dem Spätantiken Roman „der goldene Esel“ dargestellt. Isis ist dort die Allgöttin, Herrin der Elemente, Gebieterin über die Gestirne und Quelle der Gottheiten. Und ebenso die lebendige Verkörperung der Natur und ihrer Gesetze. Eine moderne Variante dieses Bildes ist die Gaia Hypothese (benannt nach der griechischen Erdgöttin und Urmutter), bzw. hat sich diese zu einer spirituellen Interpretation entwickelt- Gaia als verkörperung der Erde und der Natur, ein sich selbst bewusstes Wesen.

Und auch die meisten heidnischen Kulturen haben die Natur aus dieser Sichtweise wahrgenommen.

Die Göttin der Natur ist die Verkörperung des Wandels, sie bringt Leben und Tod, Wachstum und Verfall, ihre Gesetze sind die Gesetze des Lebens, nur der Tod nährt das Leben und nur durch den Tod anderer Wesen, kann das Leben genährt werden.

Die Göttin der Natur ist somit sehr komplex und erscheint in verschiedenen Erscheinungsformen, sie ist die dunkle Mutter allen Seins, der Ursprung aus derem Leib alles ins sein Getreten ist. Aus ihr entspringt das Schicksal, das sich wie ein Netz über das Leben zieht und alles miteinander verbindet. Sie ist die Herrin der Fruchtbarkeit, die Mutter der Götter, segnend und beschützend. Doch sie ist auch das Grab allen Seins, die Herrin der Schatten in derem Schoß eines Tages alles erneuert wird. Sie ist die Herrin der Toten und Königin der Unterwelt. Sie ist Schöpferin, Erhalterin und Zerstörerin, alles wird durch sie im Gleichgewicht gehalten, durch die Zyklen und Gezeiten von Tod und Geburt.

Die physische Natur ist ihr Mantel und durch das Land sind wir mit ihr verbunden, denn wir sind ein Teil des Landes und der Natur, wir sind niemals von der Natur/der Göttin getrennt.

Alles in der Natur ist heilig und durch die Liebe der Göttin beseelt. Und durch unsere Verbindung zu dem Land, auf dem wir Leben, können wir uns mit ihr verbinden. Die Geister des Landes sind ihre Boten, die Ahnen wispern uns die Weisheiten der Göttin zu und in der Erde sind ihre Knochen verborgen und eins mit dem Leib der Göttin geworden. Höhlen und Quellen sind Pforten in den Leib der Göttin, Übergänge in die Unterwelt- jenes Reich aus dem alles ins physische sein Tritt und wieder zurück kehrt, der dunkle Schoß der Göttin.

Wenn wir über die Hügel wandern, an Stränden oder durch Wälder- wandern wir auf dem Mantel der Göttin, wenn wir uns an der Natur erfreuen, erfreuen wir uns an ihr.

Eine Verbindung zum Land einzugehen und zu den Geistern die dieses beseelen, bedeutet auch immer eine Verbindung zu ihr einzugehen, denn sowohl das Land als auch die Geister entspringen aus ihr. In einem modernen paganen Chant heißt es: „Die Erde ist ihr Körper, das Wasser ist ihr Blut, die Luft ist ihr Atem und das Feuer ist ihr Geist“. In Feri (eine moderne Hexentradition) wird die Göttin mit folgenden Worten angerufen: „Heilige Mutter, in der wir leben, uns bewegen und unser Sein haben. Aus dir entspringen alle Dinge und alles kehrt in dich zurück.“ Beide Sätze treffen für mich das Wesen der Göttin sehr gut.

Doch die Göttin als personifizierung der Natur ist nicht nur die Erde. Viele Menschen haben bei Natur nur Vegetation, Tier und Pflanzenwelt vor Augen. Die große Göttin ist auch die Quelle der Galaxien, ihr Mantel ist erfüllt von leuchtenden Sternen, das Universum ist die Natur in ihrer größten und umfassendsten Form. Sie ist die Königin der Nacht, Herrin des Sternenlichts und Gebieterin über die Kreisläufe des Universums- sie ist das Universum, sie ist die Natur. Doch gleichzeitig ist die auch eine Gottheit, außerhalb und innerhalb des Kosmos, transzendent und imanent.

Der Begriff dunkle Mutter bezieht sich auf die ursprüngliche Dunkelheit, bevor die Göttin aus ihrem Leib das Licht und die Sterne geboren hat. Sie ist beides, die dunkle Herrin der Nacht und die Bringerin und Herrin des Lichts. Die dunkle Mutter ist die Göttin in ihrer höchsten Emanation, sie ist der dunkle Leib, aus dem die Schöpfung hervorging, die uranfängliche Göttin, das dunkle schöpferische Potential. In ihrer zweiten Emanation ist sie die Lichtbringerin- die Jungfrau des Sternenlichts und in ihrer dritten Emanation ist die die physische Welt, der Kosmos- die Welt ist der Leib der Göttin.

Doch die Göttin lebt nicht nur in ihrer transzendenten Form außerhalb des Kosmos oder in ihrer imanenten Form, in der Natur und all ihren Erscheinungsformen. Die Göttin lebt auch in den Menschen, unser göttlicher Funke kommt von ihr, unsere eigene Göttlichkeit entspringt aus ihrer Göttlichkeit. Unser kreatives und schöpferisches Potential- ist ihre schöpferische Kraft, die durch uns wirkt.

Und das Bild der großen Göttin vereint die verschidenen modernen Hexentraditionen, sowohl im Wicca, in den verschiedenen Formen der traditionellen Hexerei, in Feri und in verschiedenen Formen der eklektischen Hexenkunst, wird die Göttin als die beseelerin des Kosmos gesehen, die Herrin von Allem und Ursprung allen Seins. Auch wenn sich die Details dieser Sichtweise auf die Göttin in den unterschiedlichen Traditionen unterscheiden können, ähneln sie sich auch in vielen Sichtweisen auf sie.

Und jetzt im 21 Jahrhundert, in der die Natur durch uns aus dem Gleichgewicht geraten ist, die Welt stärker bevölkert ist, als jemals zuvor- ist es eines der größten Herausforderungen der Menschheit, die Natur wirder als heilig zu betrachten, als beseelt und als eine Verkörperung einer realen und lebendigen Gottheit. Denn zu lange wurde die Natur als gottlos gesehen, als ein Geschenk eines fernen Gottes, das die Menschheit sich in seinem Namen untertan machen wollte. Doch niemand kann die Natur bezähmen, niemand kann sie lange bändigen, wir sind ein Teil von ihr- und alles was wir ihr antun, tun wir letzten Endes auch uns selbst an.

Vielfältiges Hexenöl a`la VanVan

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 30, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexenöl, Hoodoo, Hoodoo Öl, magische Öle, Riualöle, Van Van, VanVan.

Heute habe ich seit langem mal wieder eine Ölmischung gemacht. Inspiriert durch das VanVan Öl aus dem Hoodoo.

VanVan Öl ist ein sehr vielseitiges Öl, ein richtiges „Allround Öl“, es wird verwendet zur Reinigung, zur Verbannung von Negativen, zum Schutz, um zu segnen, um Gutes und Glück anzuziehen, für Erfolg, Wohlstand und selbst für die Liebe. Also ein wirkliches Allround Öl, das man für viele Zwecke verwenden kann.

Ursprünglich wurde VanVan Öl hauptsächlich aus Zitronenverbene gemacht, diese wird im englischen als Vervain bezeichnet. Von diesem Pflanzennamen leitet sie das VanVan ab.

Heute wird VanVan Öl meist aus Zitronengras (Citronella) hergestellt und noch mit anderen Zitrusgräsern vermengt (Palmarosa, Vetiver, Ingwergras).

Meine Ölmischung orientiert sich an dem VanVan Öl und ist aus verschiedenen Kräutern, die nach Zitrus duften. Der Hauptbestandteil ist, genau wie in dem ursprünglichen VanVan Öl, die Zitronenverbene. Die auch Ausschlaggebend für die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten ist- denn sie ist genauso Vielseitig, wie das VanVan Öl.

Hier mein Rezept:

Mandelöl

Zitronenverbene als Hauptbestandteil

dann zu jeweils gleichen Teilen:

Zitroneneukalyptus,

Zitronengras,

Galangalwurzel,

Pelargorium Crispum (oder Citrosa),

Zitronenkatzenminze,

Zitronenmelisse

Vanille und Tonkabohne

Aus all diesen Kräutern wird ein starker Ölauszug gemacht. Entweder in dem man die Kräuter in dem Öl erhitzt, oder mehrere Wochen an einem warmen Platz stehen lässt. Diese werden aus dem Öl hinausgefiltert, dann wird in das Öl wieder neue Kräuter gegeben. Das wird dann so lange wiederholt, bis das Öl den gewünschten Duft entwickelt hat.

Das fertige Öl wird dann aufgeladen und gesegnet.

Das Öl kann dann in Ritualen verwendet werden, um Kerzen zu salben, Gegenstände zu salben, Talismane und Amulette zu salben und auch als Parfum verwendet werden.

Bis auf die Tonkabohnen und die Vanille, wachsen all diese Kräuter in meinem Hexengarten, daher mache ich dieses Öl sehr gerne und verwende es regelmäßig in meiner spirituellen Praxis.

Ein alter Artikel von mir

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 29, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexen, Hexen damals, Hexen heute, Hexen Rituale, Hexen Werkzeuge, Hexenkunst, Hexerei, moderne hexen.

Ich habe durch Zufall, einen alten Artikel von mir ausgegraben, den ich 2007 geschrieben habe. Bevor ich mit der traditionellen Hexenkunst in Berührung kam. Einige Aussagen passen heute nicht mehr so zu meinen Vorstellungen, aber der Großteil dieses Artikels passt immer noch sehr…

Die Werkzeuge und Strukturen der modernen Hexenkunst

In der modernen Hexenkunst werden von vielen Hexen magische
Werkzeuge und spezielle Ritualstrukturen benutzt. In den meisten
modernen Traditionen zählen zu den wichtigsten Werkzeugen das Athame
(Dolch), Stab, Kelch, Pentakel, Kessel und Besen. Darüber hinaus
werden noch Werkzeuge benutzt die zur Unterstützung der Magie
verwendet werden- Schnüre, Kerzen, Kräuter, Räuchermischungen,
Talismane, Amulette und vieles mehr. Doch diese Werkzeuge die zur
Beschwörung der Magie genutzt werden gelten in vielen Traditionen
als zweitrangig.

Die Werkzeuge die als Verkörperungen der Elemente
dienen- werden oft in den Vordergrund gehoben und so werden auch der
Besen und der Kessel in den Hintergrund verdrängt. Obwohl diese
Beiden Werkzeuge in den Volksvorstellungen am stärksten mit dem
Hexenbild verwurzelt sind.

Als die moderne Hexenkunst in den 50gern aus der Besenkammer trat
war sie alles andere als das wie wir die Hexerei heute kennen und
wahrnehmen. Hexerei war etwas sehr Bruchstückhaftes das oft in
Familien weitergegeben wurde oder ganz selten auch in kleinen
Zirkeln- Hexerei war eine Art Volksmagie die in das Christentum
eingebettet war und doch einige vorchristliche Vorstellungen
bewahrte.

Doch waren die Praktiken die weitergegeben wurden sehr
Lückenhaft und Bruchstücke von dem, das sie einst waren. Und von
Familie zu Familie und von Ort zu Ort überlebten ganz
unterschiedliche Bruchstücke dieser Kunst.

Viele Hexen und Hexentraditionen füllten die Lücken, indem sie
Vorstellungen der damaligen Zeremonial Magischen Logen übernahmen
und so gelangten auch die Elementarwaffen in die Hexenkunst- der
Dolch, der Stab, der Kelch und das Pentakel und auch die heute
verwendeten Ritualstrukturen entstammen der zeremoniellen Magie.

Doch hatten diese Werkzeuge und Ritualstrukturen in der früheren
Hexenkunst keine Bedeutung. Hexen nutzten wahrscheinlich einfache
Haushaltsgegenstände um ihre Magie zu wirken und ihre einfachen
Riten zu vollführen. Ich kann mir gut vorstellen das der Besen und
der Kessel zu wirklichen Handwerkszeugen vieler Hexen gehörte- denn
beide waren und sind vielseitig einsetzbar. Und finden auch in
vielen Volksmagischen Praktiken und Vorstellungen eine wichtige
Rolle. Und beide sind stark mit dem Hexenbild verbunden und dieses
Kulturübergreifend. Der Kessel wird heute als Symbol der
Transformation und Verwandlung gesehen- und tatsächlich tut er dies
auch. Aber nicht wenn man ihn symbolisch auf dem Altar oder Schrein
stehen hat, sondern nur wenn man ihn auch wirklich benutzt. In
Kesseln wurde über den offenen Feuer die Nahrung zubereitet und für
mich ist er vor allem ein Symbol der Fülle, weil er uns nährt. Doch
wurden in Kesseln nicht nur die Nahrungsmittel zubereitet sondern
auch Tränke und sogar Salben und ich kann mir vorstellen das viele
Hexen wirklich Magie wirkten über einem brodelnden Kessel. Zum einen
ist es leicht sich in Trance zu versetzen wenn man in das brodelnde
oder kochende Wasser blickt und zum anderen Kann man Zauber durch
Tränke wirken. Oder die heraufbeschworene Kraft durch den
aufsteigenden Dunst leiten. Und man kann einen Kessel der vor sich
hin brodelt als Instrument der Wahrsagung nutzen.

Auch der Besen war ein Allround- Werkzeug und diente nicht nur im
Alltag zur Reinigung sondern auch im magischen Bereich. Und ich kann
mir gut vorstellen das Hexen ihren Besen nutzten um Energien zu
leiten- ähnlich wie es Magier durch ihre Stäbe tun. In der
Volksmagie werden Besen benutzt um Fruchtbarkeit über Mensch und
Tier zu bringen, um böse Geister zu vertreiben, um das Wetter zu
beeinflussen. Sie werden vor die Tür gestellt um negatives vom Heim
fern zu halten oder über die Schwelle gestellt um bösen Geistern den
Eintritt zu verwehren. Während der Besen heute in den meisten
Traditionen nur noch benutzt wird um den Ritualort vor dem Ritual
auszufegen und dadurch zu reinigen, war dieser in der“ früheren Hexenkunst“ vielleicht ein sehr aktives Werkzeug um Magie zu wirken. Ich kann mir auch gut
vorstellen das Hexen ihre Kreise nicht nur mit dem Besen ausgefegt
haben sondern sie auch mit ihm zogen.

Die Zauberutensilien die heute als zweitrangig angesehen werden
waren damals die wirklich wichtigen Werkzeuge der Hexenkunst- denn
Hexenkunst war vor allem ein magisches Handwerk, Haushaltsmagie. Für
die Zaubereien wurde benutzt was die Hexen zur Hand hatten und was
möglichst entbehrlich war ohne das Überleben zu gefährden- denn
vieles was für uns heute selbstverständlich ist war in früheren
Zeiten kostbar und rar.
Ich kann mir nicht vorstellen das Hexen Kelche, Dolche oder
Schwerter für ihre Magie benutzen- denn kein einfacher Mensch konnte
sich so etwas leisten. Vielleicht hatten sie ein scharfes Messer
oder eine kleine Sichel um Kräuter zu schneiden und Äste von Bäumen,
um Talismane in Bienenwachs oder Holz zu ritzen oder magische
Schnüre zu zerschneiden. Die Knotenmagie war damals weit verbreitet
und ich kann mir gut vorstellen das besonders geknüpfte oder
geknotete Schnüre ein wichtiges Handwerkszeug der Hexen waren. Hexen
benutzten vielleicht einfach eine irdene Schüssel um geweihtes
Wasser aufzufangen oder herzustellen- aber keinen Kelch und hatte der
für sie bestimmt nicht jene symbolische Bedeutung, wie er für moderne
Hexen heute hat.

Wenn man sich die klassischen Hexenbilder ansieht hat die Hexe oft
ein Tier als Begleiter. Oft ein Tier das mit der Nacht oder der
Unterwelt verbunden ist. Die klassischen Begleittiere der Hexen sind
Katzen, Krähen, Kröten, Marderartige, Kaninchen und Hunde. Bis auf
die Kröte und die Krähe sind all diese Tiere domestiziert- ich gehe
davon aus das die Marderartigen Frettchen waren, denn sie sind die
einzigste Tierart der Marderartigen die domestiziert sind und schon
früh als Nutztiere gehalten wurden. Hexen sollen eine starke Bindung
an ihre Tiere gehabt haben und sie sehr geschätzt haben- ähnlich wie
wir es heute auch mit unseren Haustieren machen- nur war in früheren
Zeiten eine Beziehung zu einem Tier die über das Nutzhalten hinaus
ging ungewöhnlich. Ich kann mir gut vorstellen das einige Hexen sich
telepatisch mit ihren Tieren austauschen konnten und sich auch in
diese Tiere hineinversetzten konnten- so dass sie durch die Augen
des Tieres sehen konnten und an seiner Wahrnehmung Teil hatten.
Vielleicht beruhen darauf die Vorstellungen Hexen könnten sich in
Tiere verwandeln. Aufgezogene Krähen können sehr zahm und anhänglich
werden- ähnlich wie Papageien und ich kann mir gut vorstellen das
einige Hexen wirklich Krähen als Haustiere hielten. Auch Kröten
können eine Beziehung zu ihrem Pfleger eingehen und das Krötengift
war für viele Hexensalben eine wichtige Zutat und auch in der
Volksmagie wurden Kröten für viele Dinge benutzt (oft hat die Kröte
diese Praktiken aber nicht überlebt).

Auch die Riten der Hexen werden einen ganz anderen Charakter gehabt
haben als die heutigen Riten die aus der Zeremonial Magie
entstammen. Ich kann mir vorstellen das Hexen schon in früheren
Zeiten Kreise zogen, denn magische Kreise spielen auch in der
Volksmagie eine wichtige Rolle. Ich kann mir aber nicht vorstellen
das sie Elemente anriefen oder Elementvorsteher oder das ihre
Rituale so förmlich waren wie die der zeremoniellen Magie.
Wahrscheinlich waren ihre Praktiken ganz einfach ohne viel
Brimborium.

Ich kann mir vorstellen das sie in ihrem Heim einen
Kreis zogen und sich ganz allgemein mit der Kraft der Natur
verbanden- der Lebenskraft die alles durchströmt. Vielleicht hatten
sie eine kleine Öllampe an, denn Kerzen waren damals nicht grade
erschwinglich. Und versetzten sich durch die Flamme in der Öllampe
in Trance und wirkten dann ihre einfache Magie- mit den Werkzeugen
die sie zur Hand hatten. Oder auch an einer entlegenen Waldlichtung
oder an der heimischen Feuerstelle. Spezielle Zeiten und Orte
spielten in der frühen Hexenkunst eine wichtige Rolle-
Schwellenzeiten und Schwellenorte, denn da sind die Tore zwischen
den Welten leichter zu öffnen. Beispielsweise die Morgen und
Abenddämmerung, Mitternacht, Schwarzmond (auch Vollmond aber nicht
als Schwellenzeit sondern als Höhepunkt der Kraft), Waldränder und
Hecken, Lichtungen, Flussufer, Friedhöfe, Kreuzwege etc.
Auch der Zeitfaktor spielte eine wichtige Rolle- Zeit war etwas
kostbares und in Zeiten in denen die Menschen von dem Lebten was sie
selbst erarbeiteten hatten sie wenig Zeit für ausgefeilte Rituale
wie wir sie heute kennen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen das ihre Riten so ernst waren wie
die Riten der zeremoniellen Magie- ihre Riten waren wahrscheinlich
spontan, impulsiv, gefühlsbeladen und durchaus auch mit Freude und
Humor. Ich kann mir gut Vorstellen das an dem Bild von drei Hexen
die nachts auf einer Waldlichtung stehen und über einen brodelnden
Kessel gebeugt Zaubersprüche murmeln und ihr Lachen hinterher die
Nacht erfüllt- durchaus etwas wahres dran ist.

Vielleicht sollten wir die wir uns heute als Hexen bezeichnen wieder
mehr von der zeremoniellen Seite unseres Handwerks abkommen und uns
mit unserer Magie und unseren Kräften in der Schlichtheit der
„früheren Hexen“ verbinden denn dies ist es was uns durch die Magier
unterscheidet: Die Herangehensweise an die Magie und auch an die
Spiritualität- die Einfachheit und die Spontaneität und die Freude
und Humor bei unseren Riten.

Man sollte sich immer fragen welche Werkzeuge für einem selbst
praktisch sind. Ich selbst arbeite viel mit Kräutern deswegen ist
der Mörser eins meiner wichtigsten Werkzeuge und er hat für mich
eine ähnliche Bedeutung wie der Kessel. Seitdem ich einen Besen habe
ist er mir als Werkzeug auch sehr ans Herz gewachsen. Mit ihm
reinige ich nicht nur den Ritualort und ziehe meine Kreise sondern
ich benutze ihn inzwischen auch um Energie aus meinem Körper zu
leiten. Auch wenn ich ein zweischneidiges Messer besitze wäre mir
inzwischen ein schönes scharfes Messer lieber um Kräuter zu
schneiden und Kerzen damit zu bearbeiten. Der Kelch dient für mich
nur als ein Gefäß für geweihtes Wasser. Ein Pentakel finde ich nur
praktisch um Talismane oder Amulette darauf zu legen und aufzuladen-
oder weil es nett aussieht. Aber auch eine Schale oder der Kessel
können den gleichen Zweck erfüllen wie das Pentakel. Ich selbst
brauche auch keine Werkzeuge die für mich die Elemente verkörpern,
denn ich habe alle Elemente in mir vereint: Die Luft in meinen
Lungen, das Blut in meinen Adern, mein Körper und meine Willenskraft.

Wichtig ist meiner Meinung nach immer das man nicht von den
Werkzeugen oder Ritualstrukturen abhängig wird- sie sollen einen
stützen und helfen die Magie zu beschwören oder in die richtige
Stimmung zu kommen- aber man muss auch ohne diese Hilfsmittel hexen
können, ohne viel Aufwand.

Oder wie Terry P. so schön in einem seiner Bücher sagt:

Für eine richtige Hexe wird eine Wasserpfütze zum Kelch und der
gestirnte Himmel zum Hexenhut.

Lesesommer

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 20, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Alice Hoffman, Bücher über Hexen, Bücher über Magie, Buchtipps, Im Hexenhaus, Practical Magic, Zauberhafte Schwestern.

Bei dem Wetter zur Zeit, kann man es sich drinnen wunderbar mit einem Buch gemütlich machen. Ich möchte hier ein Paar Lesetipps geben, über Romane voller Magie…

Hier mein erster Tipp:

Im Hexenhaus von Alice Hoffman (Originaltitel: Practical Magic) auch nach der Verfilmung unter dem Titel Zauberhafte Schwestern nochmals erschienen.

Auch wenn der Film Practical Magic (Zauberhafte Schwestern) kein großer Kassenschlager war, hat er das Herz vieler Menschen erobert und wird von vielen innig geliebt. Und Viele wissen gar nicht, dass der Film eine Buchverfilmung ist.

Das Buch ist ebenso wunderbar wie der Film, doch sollte man nicht die gleiche Handlung erwarten- da der Film sehr vom Buch abweicht. Trotzdem erzählen sowohl der Film, als auch das Buch zauberhafte Geschichten über Magie, Familienbande, Liebe und darüber wie es ist anders zu sein.

Nun zum Buch:

Sally und Gillian verlieren in ihrer Kindheit ihre Eltern und gelangen so zu ihren Tanten (den Schwestern ihrer Mutter). Sie ziehen in das verwunschene Haus mit dem verwilderten Garten, in dem alles ungewöhnlich ist und bis aufs Innigste mit der Familiengeschichte der Frauen ihrer Familie verbunden ist.

Die Tanten der Mädchen sind in dem kleinen Ort als Hexen verschrien und so wachsen die Schwestern im Schatten der Legenden auf, die seit Generationen über die Frauen im Umlauf sind, die in dem merkwürdigen Haus in der Magnolia Street leben.

Während im Film auch Sally und Gilian zu Hexen werden, sind im Buch nur die Tanten Hexen. Beide Schwestern sehnen sich nach einem normalen Leben, Gillian kehrt dem Ort und ihren Tanten schon in ihrer Jugend den Rücken, während Sally erst nach dem Tod ihres Mannes, zusammen mit ihren kleinen Töchtern den Ort verlässt. Sie baut sich mit ihren Kindern ein neues Leben in einem New Yorker Vorort auf. Doch die Vergangenheit kann sie nicht ganz hinter sich lassen, denn eine ihrer Töchter besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten und als schließlich Gillian in einer Sommernacht mit einer Leiche vor ihrer Tür steht, beginnt Sallys heile Welt zu zerreißen. Und am Ende können nur die Hexenkünste ihrer Tanten Sallys Familie retten.

Die Magie im Buch ist übrigens subtiler und realer dargestellt als im Film.

 

Öllampen selbst gemacht

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 19, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Öllampen, Öllichter, Öllichter selbst machen, Deipnon, Hekate, Hekate Deipnon.

Gestern habe ich bei Facebook einen Link gesehen, über die Herstellung von Öllampen aus Zitrusfrüchten. Die Idee Öllampen aus Früchten zu machen, hat mich richtig begeistert..

Ich habe mir also gleich eine Grapefruit gekauft und aus dieser eine Öllampe hergestellt.

 

Heute zum Deipnon habe ich für Hekate eine Öllampe aus einem Grnatapfel hergestellt, diese Methode ist also auch mit anderen hartschaligen Früchten möglich.

Jetzt wo ich gesehen habe, wie leicht es ist eine Öllampe zu machen, habe ich jede Menge Ideen, die ich in der nächsten Zeit ausprobieren werde. Was mir dabei gefällt: Die Öllampe ist aus natürlichen und abbaubaren Rohstoffen hergestellt. Außerdem haben Öllampen so etwas ursprüngliches an sich.

 

Öllampe aus Zitrusfrüchten- so geht es:

Nimm eine Zitrusfrucht und schneide sie in der Mitte auf. Höhle die Hälften mit einem Messer oder einen Löffel aus, so dass am Ende das Innere der Frucht, leer ist, In die Schale füllst du ein Speiseöl (ich habe Sonnenblumenöl verwendet). Einen Docht kannst du aus Baumwollwatte herstellen und dann in die mit Öl gefüllte Frucht geben. Diesen kannst du mit zwei oder drei Cent Stücken beschweren. Die fertige Öllampe kann natürlich nur für einige Tage verwendet werden, bis die Frucht vergeht,

Natürlich darf die Öllampe niemals unbeaufsichtigt brennen und sollte auf einer feuerfesten Unterlage stehen! Keine getrockneten Früchte verwenden.

 

 

Links und Bücher

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 7, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexen Bücher, Hexen Blog, Hexen Blogs, Hexen Foren, Hexen Links, Hexen Seiten, moderne hexen.

Ich werde hier eine kleine Liste von Links und Büchern sammeln, die ich persönlich gut finde.

Die Liste wird sich mit der Zeit bestimmt verändern…

Links:

Scarespite- Traditional Witchcraft

The Medows of Elfhame

Cornish Traditional Witchcraft

Blogs:

Witch of Forest Grove

New World Witchery

A Forest Door

Walking the Hedge

Nymphenkuss

Wege der Magie

Foren und Communitys:

Walking The Hedge

Traditional Witch

Traditional Witchcraf Forum

Bücher über verschiedene Pfade und Traditionen der modernen Hexenkunst. Mit nützlichen Informationen für Einsteiger:

Marion Green: Sie praktiziert sowohl Ritualmagie als auch Hexenkunst. Ihre Bücher über Hexerei wurzeln vor allem in der Weisheit der Dorfhexen.

A Witch Alone (auf deutsch: Das geheime Wissen der Hexen)

The Elements of Natural Magic (auf deutsch: Naturmagie)

The Elements of Ritual Magic (auf deutsch: Ritualmagie)

Practical Magic- a book of transformations, spells & mind magic (ebenfalls als Heft unter dem Titel How To Be A White Witch neu erschienen)

***

Phyllis Curott: Eine Priesterin der Ara Tradition, in ihrem Buch stellt sie eine etwas andere Herangehensweise an die Spiritualität und Magie der Wicca vor.

Witchcrafting (auf deutsch: Spirituelle Magie)

***

Janet Farrar und Gavin Bone: Janet Farrar hat das alexandrian Wicca sehr geprägt, in diesem Buch stellt sie einen Weg vor, Hexenkunst jenseits von Wicca zu praktizieren und zu leben.

Progressive Witchcraft (selber Titel auf deutsch).

***

Gemma Gary: Eine Einführung in die traditionelle Hexerei Cornwalls, sehr zu empfehlen mit vielen wunderschönen Bildern.

Cornish Traditional Witchcraft

***

Veronica Cummers: Ihr Zugang zur traditionellen Hexenkunst ist sehr über persönliche Erfahrung und Interaktion mit den Göttern und Geistern geprägt.

To Fly By Night (eine Sammlung von Artikeln von verschiedenen Autoren).

Old Forest Craft

***

T. Thorn Coyle: Eine Einführung in die sehr interessante und kraftvolle Feri Tradition.

Evolutionary Witchcraft

***

Robin Artisson: Einführung in die traditionelle Hexerei.

The Witching Way Of  The Hollow Hill

***

Poppy Palin: Ein wunderschönes Buch, mit vielen Trance Techniken.

Wild Witchcraft

***

Doreen Valiente: Sie hat sowohl in dem ersten Coven von Gerald Gardner gewirkt, als auch in dem Zirkel von Robert Cochrane und hat mit ihrer Poesie sowohl Wicca als auch die traditionelle Hexenkunst geprägt.

Natural Magic (auf deutsch: Natürliche Magie)

***

Bücher für fortgeschrittende Hexen:

Dorothy Morrison: Ein Tabu Thema für viele moderne Hexen.

Utterly Wicked- curses, hexes and other unsavory notions

***

Jason Miller: Aus seinen Büchern kann man viel über Zauberei lernen.

The Sorcerers Secrets

Protection and Reversal Magick

***

Melanie Marquis: Gut für Hexen geeignet, die schon seit Jahren praktizieren und zu einem Punkt des Stillstands gekommen sind.

The Witch`s  Bag of  Tricks

***

Marian Green: Die Inhalte aus dem Buch A Witch Alone werden vertieft und erweitert.

Natural Witchcraft: The timeless arts and crafts of the country witch

***

Poppy Palin: Ein besonderes Buch, nicht nur für Hexen, sondern für alle Menschen die zwischen den Welten wandern.

Spiritwalking

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