***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Kräutermagie und Hexenkräuter

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 27, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexenkräuter, Hexenkunst, Hexerei, Kräuter in der Magie, Kräutermagie, Pharmakeia, Pharmakon. 2 Kommentare

Das archetypische Bild der Hexe ist stark mit Kräuterkunde verbunden. Neben dem negativen Hexenbild- der alten und bösen Hexe, die Chaos und Verderben über die Gemeinschaft bringt, hat auch immer das Bild der Hexe parallel existiert- als Kräuterkundige und Heilerin. Eines der ältesten Wörter für Hexerei- Pharmakeia kommt sogar daher. Pharmakeia ist ein altgriechisches Wort für Hexenkunst, worunter die Kunst der Kräutermagie und das Kräuterwissen gemeint war. Pharmakon bedeutet sowohl Heil- als auch Zaubermittel.

Schon die Ur-Hexe Medea lernte die Kunst der Kräutermagie von der Göttin Hekate, deren Priesterin sie war. Hekate galt als Göttin der Hexenkunst und auch des Kräuterwissens.Von den Hexen und Zauberinnen der griechisch-römischen Antike, bis hin zu unserem heutigen archetypischen Hexenbild, zieht sich die Kräutermagie wie ein roter Faden durch die Vorstellungen die Menschen über Hexen hatten und haben.

Besonders die giftigen Pflanzen wie Bilsenkraut, Alraune, Nachtschatten, Tollkirsche oder Stechapfel sind als Hexenkräuter bekannt. Und es stimmt sie besitzen eine große Macht der man sich in Hexereien bedienen kann (und wegen ihrer Giftigkeit sollten sie niemals innerlich eingenommen werden!!!). Doch auch viele der alltäglichen Küchenkräuter besitzen magische Eigenschaften und in früheren Zeiten spielten viele von ihnen in der Volksmagie eine wichtige Rolle- um Liebe anzuziehen, Glück oder Wohlstand, um Verwünschungen und das Böse fernzuhalten oder auch wegen ihrer Heilkraft.

Neben den bekannten Heilwirkungen der Kräuter, besitzen sie auch magische Wirkungen. Aus ihnen werden Tränke und Gebräue zubereitet- sowohl im traditionellen Hexenkessel, als auch auf einem modernen Cerankochfeld. Aus ihnen werden Salben hergestellt, Kräutermischungen und Pulver die auf Türschwellen oder im Heim verstreut werden, betörendes Räucherwerk oder aus ihnen werden Talismane und Amulette hergestellt.

Die persönliche Kraft der Hexe oder des Hexers, bündelt sich mit der Kraft der Pflanze (und derer der Pflanzengeister) und wird auf ein gewünschtes Ziel gelenkt. Somit verstärken und bündeln Kräuter die Hexerei.

In Hoodoo ist die Kräutermagie sehr lebendig und von dieser Tradition kann man viel über die Wirkungsweise von Kräutern in der Magie lernen, auch über die Zubereitungen und Anwendungen. Doch auch hier in Europa spielten Kräuter in der Hexenkunst immer eine wichtige Rolle- von den Töchtern der Hekate in der Antike, bis hin zu den weisen Frauen und kundigen Männern Englands im 19. Jahrhundert.

Jetzt liegt es an uns, wieder in die Brunnen der Vergangenheit zu blicken, altes Wissen neu zu entdecken, traditionelle Analogien und Sympathien zu betrachten und ihre Bedeutung zu verstehen oder auch selbst mit den Pflanzengeistern in Kontakt treten um von ihnen direkt zu lernen.

Katzenminze

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 26, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexengarten, Katzenminze, Kräutermagie, Nepeta Cataria, Zitronenkatzenminze. Hinterlasse einen Kommentar

Botanischer Name: Nepeta Cataria

Regent: Venus

Katzenminze wird in Zaubern und Ritualen verwendet, bei denen es um Liebe, Freundschaft und Harmonie geht. Auch um Glück und gute Geister anzuziehen.

Ein Strauß aus Katzenminze über der Eingangstür soll das Glück und gute Geister in das Heim locken.

Die nach Zitrone duftende Sorte (Zitronenkatzenminze) wird verwendet für Reinigungs- und Schutzrituale. Auch um negative Energien und Geister zu verbannen oder um Verwünschungen (sowohl jene die man selbst über sich gebracht hat, als auch jene die von anderen kommen) zu neutralisieren.

Beide Sorten der Katzenminze können verwendet werden um positiv auf Situationen einzuwirken.

Hexenhut, Kessel, schwarze Katze- die archetypische Hexe

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 18, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: archetypische Hexe, Hexe, Hexengeschichte, Hexenhut, Hexenkessel, Hexenkunst, Hexerei, Kröte, schwarze Katze. Hinterlasse einen Kommentar

Der Vollmond erhellt die Nacht, seine Strahlen verzaubern die Waldlichtung, auf der ein sorgfältig errichtetes Lagerfeuer brennt. Über den Flammen hängt an einem Dreibein ein Kessel und brodelt vor sich hin. Der Schrei einer Eule klingt durch die Nachtluft. Auf der Waldlichtung steht eine Frau, ihre Kleidung ist schwarz wie die Mitternacht, in ihren Händen hält sie einen Besen, aus Reisig gebunden. Ein spitzer Hut mit schwarzer Krempe krönt ihren Kopf, die Krempe des Hutes wirft einen Schatten auf ihr Gesicht, es bleibt im Verborgenen, alterslos, geheimnisvoll. Zu den Füßen der Frau sitzen drei Fette Kröten und beobachten das Feuer. Auch ein dunkler Schatten hält sich in der Nähe der Hexe auf, zwei Augen des Schattens beginnen durch den Feuerschein zu leuchten und man erkennt das dieser Schatten kein Dämon ist, sondern eine rabenschwarze Katze. Fledermäuse huschen um den Feuerschein und fangen Insekten die vom Licht des Feuers angelockt wurden. Das brodeln im Hexenkessel wird lauter, die Hexe beugt sich über den Kessel, rührt mit ihrem Besenstiel das Gebräu um. Ein schrilles Lachen erfüllt die Nacht, ein Schwarm von Krähen wird durch den Lärm aufgeschreckt und flattern über die Lichtung hinweg. Die Katze faucht und buckelt, doch die Hexe lacht weiterhin.

Sie ist die archetypische Hexe.

Sie wird von vielen gefürchtet, andere sehnen sich nach ihrem Wissen und ihrer Macht, andere suchen sie auf, wenn sie Hilfe brauchen. Sei es ein Zauber um einen treulosen Liebhaber vom streunen abzuhalten, oder einen bösen Geist auszutreiben, das Herz der Geliebten zu gewinnen, um Glück in das Heim zu bringen, einen Zauber um einen nahestehenden Menschen zur Genesung zu helfen oder gar einen Feind zu verfluchen. Wenn es um diese Dinge geht, vergessen die Menschen ihre Ängste und suchen sie auf. Auch wenn es darum geht Schwellen zu überschreiten, bei Geburten, Sterbebegleitung und dem Tod ist der Segen der archetypischen Hexe gefragt. Doch viele fürchten ihre dunkle Seite, jene die Unrecht begangen haben, jene die korrupt sind oder böse- ihnen macht die Macht der archetypischen Hexe angst, sie fürchten ihren Fluch und versuchen sie daher zu verfolgen, ihr ihre Macht zu nehmen. Doch die archetypische Hexe ist schlau und gewitzt, auch wenn ihre Feinde sie für verrückt halten, ihre Ängste auf sie projizieren, ihre eigene Boshaftigkeit auf sie richten und die Menschen versuchen glauben zu machen das sie böse ist. Die archetypische Hexe ist nie verschwunden, wurde nie besiegt. Immer war sie anwesend im Hintergrund, an den Ecken und Grenzen, verborgen in der Dunkelheit und doch immer am Puls des Geschehens. Sie wartete darauf das die Zeiten sich ändern, das die Menschen sich wieder nach ihren Segnungen sehnen. Sie steht auf der Waldlichtung, um Mitternacht und sieht in ihrem brodelnden Kessel was war, was ist und was geschehen kann.

Workshop Termin- Grundlagen der Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 11, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

Der Termin für meinen ersten Workshop steht jetzt Fest:

Freitag den 27. Mai 2011.

Beginn: 18 Uhr.

Bei Interesse, oder verbindlicher Anmeldung, schreibt mir doch einfach eine E-Mail.

Zitronenduft im Hexengarten

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 9, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Jahr habe ich mir viele Kräuter für den Garten besorgt, die einen Zitrusduft haben.

Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Zitronen Katzenminze, Pelargonium Citrosa, Zitronenthymian, dazu kommen noch Zitronengras und Ingwer.

All diese zitronigen Kräuter können verwendet werden für Rituale und Rezepturen bei denen es um Schutz, Harmonie und Reinigung geht.

Potpourri für ein harmonisches Heim

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 6, 2011
Veröffentlicht in: Hexenkunst- Handwerk eines Hexers. Hinterlasse einen Kommentar

Gehe an einem Freitag, im Mai, während des zunehmenden Mondes hinaus und pflücke Weißdornblüten (Schutz), Ebereschenblüten (Schutz, Heilung, Mondenergie) und Fliederblüten (Harmonie, Liebe, Schutz).

Nimm diese mit in dein Heim. Vermische folgende getrockneten Kräuter in einer Schale:

Zitronenverbene (Harmonie, Glück)

Geranienblüten (Schutz, Liebe, Harmonie)

zerstoßene Orangenschale (Liebe, Harmonie, Glück)

Lavendelblüten (Harmonie, Schutz, Glück, Heilung)

gib 13 Tropfen ätherisches Rosenöl (Liebe) über die Kräutermischung und drei Tropfen Vanilletinktur (Harmonie).

Danach streust du die frischen Blüten von Weißdorn, Flieder und Eberesche über die Kräutermischung.

Halte die fertige Mischung in deinen Händen, lass deine Kraft, Emotionen und deinen Willen in die Kräuter fließen, konzentriere dich darauf Schutz, Harmonie und Glück in dein Heim zu bringen. Visualisiere diesen Wunsch. Bitte die Geister der Kräuter darum, dir zu helfen. Spreche deinen Wunsch 9 Mal aus, hauche auf die Kräutermischung um dieser Leben einzuhauchen.

Das fertige verhexte Potpourri kannst du in deine Küche oder dein Wohnzimmer stellen.

Beltaine naht

Veröffentlicht von hekatetempel am April 24, 2011
Veröffentlicht in: heidnische Spriritualität. Schlagwort: Beltain, Beltaine, Beltane, Hexensabbat, Sabbat, Walpurgis, Walpurgisnacht. Hinterlasse einen Kommentar

Beltaine ist einer der vier großen Hexensabbate. Zu diesem Fest feiern wir das subtile hereinbrechen des Sommers. Dieses Fest steht dem unterweltichen Samhain gegenüber, als ein Gegenpol. Während Samhain ein Fest des Todes und der Unterwelt ist und mit diesem Fest die dunkle Zeit des Jahres hereinbricht, ist Beltaine ein Fest des Lebens und der Sexualität. Beltaine ist ein Fest der Freude und des ausgelassenen Feierns, wir feiern das Leben und die Freude. Die Schlangenkraft der Erde ist nun vollkommen erwacht und Hexen verbinden sich mit der Natur und ihren Geistern. Doch ähnlich wie Samhain ist Beltaine auch ein Fest der Magie und des Zaubers, was sich in den erhaltenen Walpurgisnacht Bräuchen noch offenbart. Doch die Magie dieses Festes ist anders, als die des dunklen Zwillingsfestes. Während zu Samhain alles nach innen gerichtet ist, auf die Unterwelt, richtet sich zu Beltaine alles dem Leben zu. Die Geister der Natur und des Landes werden verehrt. Die Hexengöttin erscheint als Feenkönigin und der Herr des Sabbats erscheint als der grüne Mann, der Herr über die Wälder und alles was wild und frei ist. Die Geschenke der Gottheiten sind Freude und Ekstase, denn alle Rituale der Liebe, sind der Göttin heilig und werden durch sie gesegnet.

Also geht hinaus in die Natur, erfreut euch an dem frischen Grün das jetzt die Bäume schmückt. Tanzt im Schein der Sterne oder dem Licht des Mondes, erfreut euch an der warmen Sonne, bringt den Geistern der Natur Opfergaben an diesem Fest dar. Schlagt euch mit eurem Liebsten in das Unterholz und gebt euch eurer Liebe hin. Singt, tanzt, lacht, musiziert, erfreut euch an der Schönheit des Lebens und die Götter werden euch segnen.

Die Phase dieses Festes beginnt wenn der Schwarzdorn in voller Blüte steht und das frische Grün der Bäume die Herzen der Menschen erfreut. Der kalendarische Termin dieses Festes, wird von vielen am 30. April oder 1. Mai gefeiert.

Weitere Werkzeuge der Hexerei

Veröffentlicht von hekatetempel am März 11, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Hinterlasse einen Kommentar

Neben den drei großen Werkzeugen (Besen, gegabelter Stab, Kessel) gibt es noch eine Vielzahl von Werkzeugen und Hilfsmitteln, die von Hexe zu Hexe individuell variieren.

Ich möchte hier einige Aufzählen um einen Überblick zu geben

Zauberstäbe:
Dies sind kleine Stäbe, die aus besonderen Hölzern hergestellt werden. Sie dienen dazu die Kraft der Hexe aus ihrem Körper zu leiten, sie sind ein Symbol der Transformation und der Umwandlung, ein Symbol des magischen Willens. Schon in der Antike stellte man sich Hexen mit Zauberstäben vor, beispielsweise die Zauberin (und Göttin) Kirke. In der modernen durch Wicca beeinflussten Hexenkunst wird der Zauberstab mit dem Element Feuer und dem Süden verbunden, in einigen Traditionen auch mit dem Element Luft (Symbolik des Hermesstabes) und dem Osten. In der traditionellen Hexerei wird der Zauberstab keinen Elementen zugeordnet. Hexen leiten ihre Kraft durch Stäbe in Kräuter, Flüssigkeiten oder in Amulette und Talismane. Der Stab ist auch ein Hilfsmittel der Anrufung, wenn Geister oder Götter beschworen werden, viele Hexen verwenden den Stab um dies zu verstärken. Zauberstäbe aus Weide werden für die Mond- und Heilmagie verwendet, Stäbe aus Eibe um Zauber zu verstärken oder auch zu brechen und um Geister zu beschwören, Haselnuss ist der klassische Stab für Beschwörungen, Stäbe aus Schwarzdorn werden benutzt um Flüche zu weben- als kleines Beispiel der verschiedenen Bedeutungen. Mit dem Zauberstab kann auch der Magische- oder Hexenkreis gezogen werden.

Messer und Dolche:
In der Wicca beeinflussten Hexerei, wird das Athame (zweischneidiger Dolch mit schwarzem Griff) als ein Werkzeug des Feuers oder der Luft verwendet (je nach Tradition). In der traditionellen Hexerei werden Messer ganz praktisch benutzt um Holz zu bearbeiten, Schnüre zu zerschneiden oder Kräuter zu Ernten. Neben der praktischen Komponente dient das Messer auch als ein Schutz gegen Geister, die einen nicht wohlgesonnen sind. Sie werden auch verwendet um böse Geister zu vertreiben oder Verwünschungen aufzuheben.

Schnüre:
Schnüre in den verschiedensten Farben werden für die Knotenmagie verwendet, oder um Kräutertalismane zu verschnüren.

Divinationswerkzeuge:
Hier werden von vielen Hexen verschiedene Karten verwendet, Runen, Tee- und Kaffeesatz, Kristallkugeln, magische Spiegel oder mit Wasser gefüllte Schalen. Je nach individuellen Vorlieben der Hexe.

Kleidung:
Besondere Kleidung kann ein gutes Hilfsmittel sein, um in eine leichte Trance zu kommen, wann immer die besondere Kleidung getragen wird, kommt man in den richtigen Geisteszustand für Riten und Praktiken. Zu der rituellen Kleidung gehören Roben, Kopfbedeckungen, Umhänge bis hin zum archetypischen Hexenhut. Neben dem oben beschriebenen Trigger-Effekt hat die Kleidung oft auch eine Schutzwirkung. Rituelle Kleidung hilft einen dabei, die Alltagspersönlichkeit hinter sich zu lassen, doch mit etwas Praxis und Erfahrung sollte die Hexenkunst den Alltag durchweben.

Kräuter:
Kräuter sind ein wichtiger Bestandteil in der traditionellen Hexenkunst. Neben der heilenden Wirkung von Kräutern, haben sie auch magische Wirkungen. Hexen benutzen die Kraft und den Geist der Kräuter in ihren Zaubern. Die Kraft der Hexe bündelt sich dann mit der Kraft der verwendeten Kräuter und die Hexe kann die gebündelte Kraft auf ein Ziel richten.

Mörser und Stössel:
Mit ihnen werden die Kräuter zerkleinert oder pulverisiert, für Räucherwerk, Rezepturen oder Zauberpulver.

Kerzen:
Sie verleihen dem Umfeld eine besondere Atmosphäre. Das Feuer kann als ein Tor zwischen den Welten dienen, Hexen versetzen sich durch den Blick in die Flammen in Trance, verschiedenfarbige Kerzen werden unterstützend bei Zaubern und Ritualen verbrannt.

Knochen, Schädel und Tierteile:
Knochen und Schädel von Tieren werden als Symbole für die Ahnen verwendet, als Geisterhäuser (diese dienen dem Zweck besondere Hilfsgeister zu beherbergen), oder können magisch als Amulette und Talismane verwendet werden. Teile von Tieren stellen eine Verbindung zu der Kraft des Tieres her. Beispielsweise werden Krähenfedern verwendet um die Kraft dieser Tiere anzuziehen- Weisheit, Intuition, Vorhersehung. Auch die Verbindung zu den Familiaren (Schutzgeister) der Hexe wird verstärkt, wenn sie Dinge verwendet, die von den entsprechenden Tieren stammen. Wenn das Familiar einer Hexe eine Eule ist, hilft es wenn sie Eulenfedern verwendet. Neben tatsächlichen Teilen von Tieren werden auch Darstellungen verwendet. Eine Hexen deren Familiar sich als Kröte offenbart, hat auf ihrem Schrein vielleicht ein Bild einer Kröte stehen, oder trägt ein Amulett in Form einer Kröte.

Amulette und Talismane:

Meist sind dies in der Hexerei Stoffbeutel, die mit Kräutern, Steinen, Tierteilen und symbolischen Gegenständen gefüllt sind. ein Amulett wehrt Schaden ab und schützt den Träger. Ein Talisman soll gewünschte Einflüsse und Kräfte anziehen. Ein schützendes Amulett kann aus schwarzen Stoff, neun schützenden Kräutern, einem Bergkristall und einem auf Papier gezeichneten Petragramm bestehen. Neben den Stoffbeuteln werden auch Schmuckstücke, Edelsteine und Tierteile zu Amuletten und Talismanen, wenn die Hexe diese mit Kraft auflädt und einem besonderem Zweck weiht.

All diese Werkzeuge hier sind sehr individuell und von Hexe zu Hexe verschieden.

Transformative Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 27, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexenkunst, Hexenkunst lernen, Hexenschule, Hexerei lernen, Kurse, Magie erlernen, Seminare, Workshops. Hinterlasse einen Kommentar

…empower your craft!

Hexenkunst ist sowohl ein Handwerk, dass magische Techniken vermittelt,
als auch ein spiritueller Pfad, der einen mit dem Göttlichen, den Ahnen und
Geistwesen verbindet. In ihrem Kern ist die Hexenkunst ein transformierender
Pfad, der das Selbst verändert und das Umfeld des praktizierenden.

Was ist transformative Hexenkunst?

Durch die Techniken, Riten und Werkzeuge der modernen Hexenkunst ist es möglich,
nicht nur magisch-rituell zu arbeiten, Verbindungen zu den persönlichen Schutz- und
Ortsgeistern aufzubauen, zu Gottheiten und den Ahnen, sondern vor allem auch eine
Spiritualität zu schaffen, die den Alltag des Praktizierenden durchwebt. Diesen erfüllt
und bereichert, das Selbst und die Umgebung des Praktizierenden zum positiven
verändert und transformiert. Darin sehe ich den Schwerpunkt der transformativen Hexenkunst.

Ich habe diesen Begriff für mein Lehrsystem gewählt, da meine Praktiken und Riten nicht in einer bestimmten Tradition der modernen Hexenkunst wurzeln, sondern durch verschiedene Traditionen und Quellen beeinflusst wurden. Vor allem durch die traditionelle Hexerei, Hedge Witchcraft und Feri. Natürlich sind auch durch Wicca beeinflusste Inhalte in den Workshops vertreten, da viele moderne Hexen durch diese Inhalte beeinflusst sind.

Meine Workshops richten sich vor allem an Menschen die sich für Hexenkunst interessieren, aber noch nicht viele Vorerfahrungen gesammelt haben. Auch an Menschen die schon einige Bücher über verschiedene Hexentraditionen und Praktiken gelesen haben, vielleicht schon selbst experimentiert haben mit Übungen und Ritualen. Durch das Selbststudium kommen viele Fragen auf, die durch das Lesen von Büchern nicht beantwortet werden können, Selbstzweifel und Unsicherheiten. Durch einen Lehrer, der einen durch Übungen und Praktiken führt, können sich diese aufklären. Ich möchte mit meinen Workshops Interessierten Praktiken an die Hand geben, mit denen sie ihren Alltag und ihre Spiritualität erfüllen können.

Bisher habe ich drei Ausbildungsgruppen ins Leben gerufen, aus den Erfahrungen mit diesen, habe ich meine Workshops ins Leben gerufen.

Meine Workshops sehe ich als einen Türöffner, niemand wird zu einer Hexe oder einem Hexer, weil er an einem Abendseminar teilgenommen hat, dies geht nur durch eigene Erfahrung und Praxis. Die Vermittelten Inhalte meiner Workshops müssen nach diesem, gelebt und in das Leben integriert werden, nur so können sie Reifen und Früchte tragen.

Ein schwerpunkt meiner Workshops liegt auch darin, die eigene Praxis zu bereichern, neue Sichtweisen auf Themen und Praktiken zu geben, vor allem auf jene, die in vielen Büchern der modernen Hexerei behandelt werden.

Die Workshops finden in einem familiären Umfeld statt, mit einer kleinen Teilnehmerzahl. Nur so ist es möglich auf jeden individuell einzugehen. Die Teilnehmerzahl für meine Workshops beträgt mindestens 3 Teilnehmer, maximal 9 Teilnehmer.
Nach dem Workshop wird ein gemeinsames Ritual zelebriert, um die vermittelten Übungen und Praktiken dort zu integrieren.
Nach den Workshops wird gemeinsam gegessen und gemütlich zusammengesessen, der Abend wird in einer gemütlichen und meist auch lustigen Atmosphäre ausklingen gelassen.

Organisatorisches:
Die Workshops finden im Weserbergland statt, in Groß Berkel (Flecken Aerzen). Dieser liegt an der B1 zwischen Hameln und Bad Pyrmont.
Falls sie von weiter her kommen, sind reichlich Übernachtungsmöglichkeiten in Ferienwohnungen, Gasthäusern und Hotels in der Nähe.

Die Kosten für meine Workshops betragen pro Person 25 Euro. In diesen sind auch die Unterlagen der theoretischen Inhalte enthalten.
Jeder Teilnehmer bringt etwas zu essen und zu trinken mit, damit ein buntes Buffet für den Abend entsteht.

Workshop: praktische Mondmagie

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 27, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

In diesem Workshop wird die praktische Mondmagie behandelt und vermittelt.

Vorerfahrung: Grundlagen der transformativen Hexenkunst,

Inhalte:

Theorie: Ursprung der Mondmagie, Gottheiten des Mondes, die Mondphasen in der Hexenmagie, Analogien und Entsprechungen.

Praxis: Die Kraft des Mondes herabziehen, Mondkochen, Anrufung einer Mondgöttin.

Nach den Inhalten werden wir gemeinsam ein Vollmondritual zelebrieren.

Workshop: Der magische Kreis und die Elemente

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 27, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar

In diesem Workshop geht es um den magischen Kreis und das anrufen der Elemente.

Vorerfahrung: Kurs Grundlagen der transformativen Hexenkunst,

Themen und Übungen:

Theorie: Was ist der magische Kreis, warum wird er gezogen, was sind die Elemente, warum werden sie angerufen? Verschiedene Techniken, Möglichkeiten und Herangehensweisen. Ursprung dieser Praktiken. Physische, geistige und energetische Kreise.

Praxis: Der magische Kreis (Standartkreis)- Übungen zum ziehen des Kreises, Wahrnehmung des Kreises. Anrufung der Elemente- Übungen und Techniken.

Nach den Inhalten und Praktiken wird ein gemeinsames Ritual zelebriert um die Teilnehmer zu segnen.

Workshop: Grundlagen der transformativen Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 27, 2011
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexenkunst lernen, Hexerei lernen, Magie Kurs, Magie lernen, Magie Schule, Magie Workshop. Hinterlasse einen Kommentar

Termin: Freitag, 27. Mai 2011

In diesem Workshop werden die Grundlagen der transformativen Hexenkunst vermittelt. Die Übungen und Praktiken stellen ein Grundgerüst für die praktische Hexenkunst dar, auch für allgemeine spirituelle Praktiken.

Vorerfahrungen: Keine, für Anfänger geeignet.

Themen und Übungen:

Theoretischer Teil: Was ist Hexerei? Visualisation, Trance, Emotionen, Willenskraft, Energiewahrnehmung- die Grundpfeiler der Hexenmagie.

Praxis: Trance, Meditation, die Kugel aus schützenden Licht, das innere Feuer schüren, das Erden und Zentrieren, Energiewahrnehmung, der Hexenstern.

Nach den Inhalten werden wir gemeinsam ein Ritual zelebrieren um die Teilnehmer zu segnen.

Die Werkzeuge der Hexenkunst Der Hexenkessel

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 24, 2011
Veröffentlicht in: Hexerei. Schlagwort: Hexenkessel, Kessel. Hinterlasse einen Kommentar

Das archetypische Bild der Hexe ist stark mit dem Kessel verbunden. Sobald jemand an eine Hexe denkt, hat man auch den Hexenkessel vor Augen, in dem die Hexe ihre Zaubertränke zusammenbraut, aus giftigen Kräutern, Krötenschleim und unaussprechlichen Dingen.

In der traditionellen Hexenkunst ist der Kessel eines der wichtigen Werkzeuge. Er symbolisiert den Leib der dunklen Mutter, die Kraft der Transformation und der Umwandlung. Die traditionellen Hexenkessel sind aus Bronze, die gusseisernen Hexenkessel wie man sie sich oft vorstellt, kamen erst später auf. Bronze ist ein heiliges Metall der Göttin und Bronzegegenstände (oder auch Kupfergegenstände) wurden ihr in früheren Zeiten geopfert. In früheren Zeiten war der Kessel ein Alltagsgegenstand, in Zeiten in denen auf dem offenen Feuer gekocht wurde, hatte jede Familie Kessel in denen die Speisen zubereitet wurden. Der Kessel ist ein Symbol für den Herd, dieser war in früheren Zeiten der Altar des Hauses, an dem die Schutzgötter und Geister der Familie verehrt wurden. In der heutigen Zeit wird der Hexenkessel von Hexen als ein Symbol des Herdes verwendet, des heiligen Feuers, das Leben und Wärme bringt. Viele Hexen entzünden in ihren Kesseln Feuer- oder auch Kerzen um das Herdfeuer zu symbolisieren, das Feuer der Göttin. Im Schein dieses Feuers werden die Familare der Hexe gerufen- ihre Schutzgeister in Tiergestalt, oder auch die Ahnen, damit sie die Hexe unterstützen. Der Kessel ist ein Fokuspunkt für die Geister und Götter der Hexenkunst und wird in der traditionellen Hexerei als ein Tor zwischen den Welten gesehen.

Im Kessel werden Kräutermischungen mit Kraft aufgeladen, ebenso Amulette und Talismane, in ihm werden auch Gebräue und Tränke zubereitet und in mit Sand gefüllten Kesseln wird Räucherwerk verbrannt. In Ritualen steht der Kessel meist im Zentrum des Hexenkreises und in ihm wird das Tor zwischen den Welten geöffnet.

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