***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Externsteine bei Nacht und Gespensterschrecken

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 7, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Externsteine, Gespensterschrecken, nächtliche Ausflüge.

Ich wohne nur einen Krötensprung von zwei großen Kraftorten entfernt, zum einen den Hohenstein (bei Hessisch Oldendorf) und den Externsteinen (bei Horn). Und doch schaffe ich es nur zwei- dreimal im Jahr einen dieser Orte zu besuchen.  Meist halte ich mich auch eher an den kleinen Kraftorten auf, die hier direkt wo ich wohne, in den Wäldern zu finden sind. Alte Bäume, verwunschene Quellen, besondere Wegkreuzungen, Sümpfe und Waldlichtungen. Doch ab und an bin ich wirklich gerne an den großen Kraftorten, vor allem zu Zeiten, an denen die Besucherströme nachlassen.

Am Mittwochen bekam ich von einer befreundeten Hexe eine SMS. In dieser Stand: Externsteine, du und ich- jetzt. Ich fahre uns. Naja ich bin nicht der Typ der sein Handy ständig dabei hat. Außerdem war ich Mittwoch Nacht ja auch alleine in den nächtlichen Feldern underwegs. Und so habe ich die Nachricht erst am Donnerstag Morgen gelesen.

Also sind wir dann Donnerstag Nacht zu den Externsteinen gefahren. Es war eine wunderschöne Nacht, es waren noch andere Leute dort, die an den Steinen ein Feuer gemacht hatten und dort Didgeridoo spielten. Wir zwei haben uns dann an den Teich gesetzt, haben den Ortsgeistern etwas Milch geopfert und etwas geräuchert und dann einfach die Nacht und die Atmosphäre genossen. Es war so schön, das wir gestern Nacht wieder zu den Externsteinen gefahren sind. Dieses Mal haben wir aber auch ihren Freund und meinen Mann mitgenommen.  Wir haben uns auf Decken auf die Wiese am Teich gelegt, in einer Laterne eine Bienenwachskerze entzündet, geräuchert und wieder einfach die Kraft der Steine, der Natur und der Erde genossen, das Licht der Sterne bewundert und einen wunderbaren Mondaufgang gesehen. Auch ohne Rituale waren es Nächte voller Magie.

Der Freund von meiner Freundin hat mir einige Gespensterschrecken mitgebracht, die eigentlich als Futtertiere für meine großen Rokoko Kröten gedacht waren. Doch ich fand diese Schrecken so toll, dass sie ihr eigenes Terrarium bekommen haben und jetzt munter an ihren Himbeerblättern knabbern. Sie sehen aus wie die Feen in dem Film Pans Labyrinth.

Neue Kräuter für den Hexengarten

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 6, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Alraunen, französischer Jasmin, Hexengarten, Patchouli, Patschuli, Weihrauchduftgeranie.

Heute hat der nette Postbote mir ein Paket mit neuen Kräutern für meinen Hexengarten gebracht.

Indisches glattes Patchouli, indisches krauses Patchouli, französischen Jasmin und eine Weihrauchduftgeranie.

Ich hoffe die Pflanzen gehen jetzt gut an, so dass ich sie bald für meine Rezepturen verwenden kann.

Ansonsten haben heute meine Alraunenwurzeln frische Erde bekommen, damit sie zum Herbst hin Laub bilden können.

Vollmond, nächtliche Felder, Kräuterzucker und Geranienwasser

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 5, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Göttin pgm, Geranienwasser, griechische Zauberpapyri, Hekate-Artemis-Selene, herabziehen des Mondes, Hexengarten, Kräuterzucker, Mondmagie, Rosengeranien, Vollmondmagie, Zitronenverbene.

Gestern war Vollmond. Normalerweise beeinflusst der Mond (egal in welcher Phase) meinen Schlaf nicht negativ. Doch gestern morgen war ich ab halb vier hellwach. Die Luft war voller Kraft und Energie und ich konnte nicht mehr weiter schlafen. Also bin ich um kurz nach vier aufgestanden und habe mich mit einem Kakao auf die Terasse gesetzt. Eigentlich hätte ich noch fast zwei Stunden schlafen können und so hatte ich jetzt Zeit den Tag ohne Eile zu beginnen.

Die Luft war frisch, die Vögel haben gesungen und in meinen Ringelblumen saß noch ein Glühwürmchen, das flackernd vor sich hin geleuchtet hat. Ich habe die Kraft des Mondes in mich eingesogen, auch wenn er nicht mehr am Himmel zu sehen war, war alles von seiner Energie durchzogen und geschwängert.

Nach der Arbeit habe ich noch eine Freundin besucht und dann am Abend habe ich Blätter von meinen Rosenduftgeranien geerntet. Ich habe drei verschiedene Sorten, aus den Blättern habe ich dann ein Gebräu gekocht und ein Geranienwasser erthalten. Es duftet herrlich nach Rosen und man braucht nicht so viele Pflanzenteile, wie bei der Herstellung von einem richtigen Rosenwasser.

Ich werde das Geranienwasser verwenden um unser Heim zu segnen und in Ritualen der Göttin Hekate opfert.

Während die Geranienblätter vor sich hinköchelten habe ich nochmal einige Blätter meiner Rosengeranien geerntet und auch einige Zweige meiner Zitronenverbenen. Ich habe diese mit braunen Zucker eingelegt und werde dann in ein paar Wochen Zitronenverbenen-Zucker und Rosengeranien-Zucker erhalten. Ich habe ähnliche Kräuterzucker schon mit Lavendel, Vanille und Tonkabohnen hergestellt und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Dann habe ich einen ausgiebigen Spaziergang durch die nächtlichen Felder gemacht, die das Dorf umgeben, in dem ich lebe. Erst war der Mond von Wolken verhangen und hat diese wunderschön beleuchtet. Später haben sich die Wolken gelichtet und der Mond hat die Getreide- und Maisfelder hell erleuchtet. Glühwürmchen haben über den Wildkräutern getanzt und an einer Wegkreuzung habe ich mich dann mit drei alten Göttinnen verbunden, mit Hekate-Artemis-Selene, Göttinnen die in der griechisch-römischen Antike mit dem Mond verbunden waren und auch durch den Synkretismus miteinander verschmolzen. Ich habe sie ähnlich wie in den griechischen Zauberpapyri angerufen, habe den Mond herab gezogen und eine Bitte an die Göttinnen geäußert.

Aus den griechischen Zauberpapyri- Anrufung an Hekate-Selene-Artemis:

„Komm zu mir, O geliebte Herrin, dreigesichtige Hekate ,
höre freundlich meiner heiligen Beschwörung zu.
Du rüstest dich mit gefürchteten und düsteren Lampen,
du schüttelst deine Locken mit fürchterlichen Schlangen an
deiner Stirn.
Aus deinem Mund ertönt das Gebrüll von Bullen,
wilde Hunde sind dir lieb und teuer weshalb man dich Hekate,
die vielgestaltige Mene (Mond) nennt, die im Himmel
hängt wie die pfeilschießende Artemis, Persephone,
die mit ihren Pfeilen Hirsche niederstreckt.
Nacht, Scheinende, Dreilautige,
Dreiköpfige, dreistimmige Selene,
Dreiförmige, Dreigesichtige, Dreihälsige,
Göttin der Dreifachen Wege, die unermüdlich Flammen
In dreifachen Körben trägt.
Die an den dreifachen Wegen weilt und die drei Dekaden
beherrscht.
Sei gnädig zu mir, der dich beschwört,
gewähre mir deine Gnade und beachte mich mit deiner Güte.
Du die du die weite Welt bei Nacht beschützt,
vor dir beben Daimonen voller furcht und selbst die
unsterblichen Götter erzittern vor dir.
Göttin, die Menschen nährt und stärkt, die du viele Namen
Trägst, Mutter der Götter, der Menschen und der Natur,
Mutter von allen Dingen.
Dein sind der Olympos und dein ist auch die tiefe
endlose Schlucht die du durchquerst.
Anfang und Ende sind du und du alleine beherrschst alles.
Denn alle Dinge sind von dir, oh Ewige- und in dir kommen die
Dinge zu ihrem Ende.
Heil dir Göttin, bei deinen heiligen Namen rufe ich dich und Dir bin ich zu diensten und für
Dich verbrenne ich dieses Räucherwerk.”

Babykröten, Kräuteröle und Schafgarbe

Veröffentlicht von hekatetempel am Juli 2, 2012
Veröffentlicht in: Erfahrungen, Inspirationen und Gedanken, Uncategorized. Schlagwort: Alltagsmagie, Hexengarten, kräuteröle, Kröte, kröten, salbe, schafgarbe.

Gestern bin ich mit einer befreundeten Hexe etwas im Wald spazieren gewesen. Auf einem Weg haben wir Unmengen von kleinen Erdkörten gesehen, sie werden wohl gerade ihren Weg aus ihrem Gewässer gefunden haben, in dem sie bisher als Kaulquappen lebten. Begeistert haben wir die winzigen Krötchen beobachtet, kaum zu glauben das aus diesen Winzlingen mal fette Kröten werden.

Heute habe ich in meinem Garten die ersten Blüten der Ringelblumen geerntet und diese in eine Mischung aus Mandel- und Olivenöl eingelegt. Die Kräuter werde ich einige Wochen in dem Öl ziehen lassen und dann mit etwas Bienenwachs eine Salbe aus diesem Ölauszug herstellen.

Außerdem habe ich eine Kräutermischung in Mandelöl angesetzt, aus Lavendel, Rosenduftgeranien und Zitronenkatzenminze um dann aus diesem Ölauszug ebenfalls eine Salbe mit Bienenwach zu machen.

In unserer verwilderten Wiese konnte ich einen großen Strauß Schafgarbe ernten und in meinem Kräuterbeet habe ich dieses Jahr schon das zweite Mal verschiedene Minzsorten und Salbei geerntet.

Morgen ist Vollmond, daher werde ich heute Abend im Hexengarten noch ein kleines Ritual durchführen und mich mit der Kraft des Mondes verbinden…

Pfade der Hexenkunst

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 27, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: grüne hexen, grüne hexenkunst, hearth witch, hearth witchcraft, hecken hexen, hecken hexenkunst, hedge witch, hedge witchcraft, herd hexen, herd hexenkunst, hexen pfade, hexen traditionen, moderne hexen, moderne Hexenkunst, pfade der hexen, traditionelle Hexerei.

Die hier vorgestellten Pfade der Hexenkunst sind eigenständige Wege oder Traditionen. Doch sind diese Pfade alle sehr individuell und jede Hexe die einem oder mehreren dieser Pfade folgt, findet ihren eigenen Zugang zu diesen Pfaden. Doch obwohl die Praktiken, Sichtweisen und Riten dieser Pfade sehr individuell sind, haben sie doch oft Ähnlichkeiten miteinander.

Hedge Witchcraft / Hecken Hexenkunst

Hedge Witchcraft ist ein Pfad der modernen Hexenkunst, dieser Pfad bringt die Hexen, die ihm folgen, zurück zu ihren Wurzeln. In der Hedge Witchcraft werden Hexen als Vermittler zwischen den Welten gesehen, ähnlich wie Schamanen und Medizinmänner in ihren eigenen Kulturen.

Die Hecke ist ein Symbol für die Grenze, die Diesseits und Jenseits gleichzeitig trennt und verbindet, die Welt der Menschen und die Reiche der Unterwelt.

Hexen die diesem Pfad der Hexenkunst folgen, haben gelernt  in Trance und Ekstase über die Hecke zu schreiten und mit der anderen Welt in Kontakt zu treten (die Anderswelt, Unterwelt oder Geisterwelt). Sie können ihren Körper verlassen und in mentalen-, astralen- oder gar ätherischen Projektionen zwischen Diesseits und Jenseits der Weltenhecke wandern.

Neben diesen schamanischen Elementen spielt auch die klassische Volksmagie eine wichtige Rolle in der Hedge Witchcraft. Hedge Witches wandern auf den alten Pfaden der weisen Frauen, kundigen Männern und der Dorfhexen. Durch Zauber wirken Hecken Hexen Veränderungen, in ihrem eigenen Leben und dem Leben anderer. Und im Gegensatz zu vielen modernen Hexen, die anderen Wegen und Traditionen folgen, wirken Hedge Witches auch Zauber für andere Menschen, wie einst die Dorfhexen. Denn Hedge Witches sind die Dorfhexen unserer Zeit. Die Zauber die von den Hecken Hexen gewirkt werden, stammen oft aus dem Schatz der Volksmagie. Zauberpulver, Kräutermischungen, Knotenmagie, Hexenflaschen, Hexenleitern, Hexenbeutel, Puppenmagie und andere Formen der klassischen Volksmagie werden von ihnen bevorzugt verwendet. Und im Vergleich zu vielen anderen modernen Pfaden und Traditionen der Hexenkunst werden durchaus auch Flüche und Schadenszauber gewirkt, um sich selbst oder andere Menschen zu verteidigen. Doch würden die Hedge Witches keine Menschen „verhexen“ die ihnen nichts angetan haben.

In den Praktiken der Hecken Hexen finden sich viele der klassischen Vorstellungen über Hexen wieder. Der Kontakt zu Familaren, Hilfs- und Schutzgeistern. Die der Hexe bei ihren Streifzügen über die Weltenhecke Führung und Schutz spenden, oder die Zauber der Hexe stärken. Auch die Verbindung zu den Geistern der Ahnen und der Toten und der Hexenflug auf den legendären Hexenbesen und gegabelten Stäben (in den ausserkörperlichen Projektionen und Trance Reisen). Viele Hedge Witches verwenden die Symbole als Hilfsmittel, die stark mit dem archetypischen Bild der Hexe verknüpft sind: Den Besen, den gegabelten Stab, den Kessel. Auch spielt in der Hedge Witchcraft eine lebendige Flamme oft eine wichtige Rolle, als Laterne, Fackel oder Kerze. Und die Hilfsmittel die für die volksmaigschen Zauber verwendet werden. Vor allem Kräuter, Räuchermischungen, Salben auch Trommeln und Rasseln.

Doch Hedge Witches überschreiten die Hecken nicht nur in ausserkörperlichen Projektionen sondern auch physisch. Oft wandern sie durch die Hecken und Felder und sammeln Zutaten für ihre Zauber und Praktiken, sammeln Kräuter oder schneiden Zweige von besonderen Bäumen, führen Rituale in den Wäldern aus und verbinden sich mit den jeweiligen Ortsgeistern.

Die Rituale sind oft weniger förmlich als die Riten in anderen modernen Hexentraditionen und es gibt keine Einweihungen oder Initiationen. Es gibt zwar Widmungsrituale um sich diesem Pfad selbst zu weihen, oder von anderen Hecken Hexen auf den Pfad gebracht zu werden, doch erst durch den Kontakt zu den Hilfsgeistern und den Ortsgeistern wird jemand zu einer Hecken Hexe- ähnlich wie auch Schamanen in ihren Kulturen durch die Geister zu einem Schamanen werden.

Die meisten Hedge Witches praktizieren alleine, wenn sie sich in Zirkel zusammenschließen, sind diese weniger strukturiert als die Zirkel in anderen Hexentraditionen.

Grüne Hexen:

Grüne Hexenkunst ist ein Pfad der modernen Hexenkunst, der sich stark auf die Verbindung zur Natur zurück besinnt. Grüne Hexen arbeiten in ihrer Magie und Spiritualität mit der Kraft der Erde, Kräutern, Pflanzen und Bäumen. Die Rituale und Strukturen sind meist einfach und weniger förmlich als in Wicca und anderen Hexentraditionen. Es gibt viele Parallelen zur Hecken Hexenkunst/ Hedge Witchcraft nur das die schamanischen Elemente bei der grünen Hexenkunst oft fehlen oder nicht so stark ausgeprägt sind, wie in der Hedge Witchcraft. Viele Hedge Witches sind auch grüne Hexen und arbeiten mit der Kraft von Kräutern, Pflanzen und Bäumen, doch arbeiten sie auch mit den Geistern und der Unterwelt. Während grüne Hexen sich auf die Arbeit mit der Natur und ihren grünen Kindern spezialisiert haben.

Grüne Hexen praktizieren ihre Magie und Spiritualität oft in ihren Gärten, in Parks und Wäldern. Die Kräfte, Energien und Geister der Kräuter, Pflanzen und Bäume sind die Verbündeten der grünen Hexen in ihrer Magie.

Werkzeuge auf dem Pfad der grünen Hexenkunst sind oft die vier Element Werkzeuge die aus der zeremoniellen Magie entstammen. Der Dolch, der Zauberstab, das Pentakel und der Kelch. Außerdem Schaufeln, Körbe, Scheren, Messer, Sicheln und andere Werkzeuge um Kräuter zu ernten und zu schneiden.

Die meisten grünen Hexen streben danach Zauber zu wirken um die Natur zu schützen, zu stärken und zu erhalten.

Hearth Witchcraft/ Herd Hexenkunst:

Herd Hexenkunst ist ein moderner Pfad der Hexenkunst, der seinen Fokus auf den Herd und das Heim richtet.

In früheren Zeiten war der Herd der heilige Platz in jedem Heim. Das Feuer im Herd wurde als Heilig betrachtet und spendete dem Heim Leben und Wärme.

Am Herdfeuer wurden die Schutzgötter des Heimes verehrt und die Geister der Ahnen. Am Herdfeuer traf sich die ganze Familie, dort wurden die Kranken gepflegt, die Kinder geboren, Nahrung in Kesseln zubereitet, oder Heilmittel. Zauber wurden am Herdfeuer gewirkt, das ganze Familienleben spielte sich an diesem Herdfeuer ab.

Herd Hexen sind sich dieser Bedeutung des Herdfeuers bewusst und haben ihre Magie und Spiritualität um den Herd und das Heim fokussiert.

Das Heim ist für Herd Hexen ein geweihter Ort, den sie durch Riten, Zauber und Praktiken reinigen, segnen und heilig halten. Der Herd ist das Zentrum des Heims, die Quelle der Segnungen und ihrer Magie.

Viele Herd Hexen die keinen Kamin oder Ofen haben, benutzen einen Kessel in dem sie eine Kerze entzünden, als ein Symbol für den Herd.

Ihre Magie spielt sich oft in der Küche ab und oft wird sie beim Kochen gewirkt, daher wird dieser Pfad der Hexenkunst oft auch als Küchenmagie bezeichnet. So laden sie die Nahrung die sie für sich und ihre Familie zubereiten, mit magischer Kraft auf, schaffen aus einem einfachen Kräutertee einen mächtigen Zaubertrank oder verbrennen Kräuter im Herdfeuer, damit ihre Kraft das Heim erfüllt. Viele Herd Hexen bedienen sich ähnlich wie die Hecken Hexen auch dem Reichtum der Volksmagie.

Werkzeuge dieses Pfades sind der Herd, das Herdfeuer, der Kessel und der Besen.

Was zur Sonnenwende so geschah

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 21, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Alltagshexerei, Alltagsmagie, Hexerei, Sonnenwende.

Heute war ein wirklich netter Tag. Mein Mann und ich haben ein Paar Möbel von meinen Eltern bekommen, dabei auch eine alte Uhr und eine Garderobe von meinem Großvater. Es fühlt sich gut an, Möbel bei uns im Heim zu haben, die schon im Besitz meines verstorbenen Großvaters waren. Besonders über die Uhr habe ich mich sehr gefreut.

Als ich beim Multimarkt einkaufen war, habe ich bemerkt das dort am Parkplatz auf der Wiese Unmengen von Kräutern wachsen. Ich habe mir dort einen kleinen Strauß aus Johanniskraut, Mädesüß und Schafgabe gepflückt und diesen dann mit wilder Wicke gebunden. Für Heilzwecke würde ich Kräuter aus der Nähe einer stark befahrenen Straße nicht verwenden, aber für Dekorationszwecke habe ich da keine Bedenken.

Am Nachmittag habe ich mir meinen gegabelten Stab geschnappt und bin zum Lüningsberg gefahren. Ich habe dort einen Waldspaziergang gemacht und bin zur Hexenbuche gepilgert. An dieser Buche habe ich ein einfaches Ritual gefeiert und den Ortsgeistern etwas Milch, Öl und Wasser geopfert. Nach dem Ritual bin ich weiter durch den Wald spaziert und habe mich mit der Natur verbunden. Als ich auf dem Rückweg zum Auto war, bin ich einer Gruppe von indischen Laufenten im Wald begegnet. Es ist schon ein merkwürdiger Anblick, wenn die Laufenten am Waldrand lang flitzen.

Am Abend habe ich dann noch ein Ritual Zuhause zelebriert, ich habe den Ortsgeistern, meinen Schutzgeistern, Ahnen und den Gottheiten etwas Kuchen, Milch, Honig und Räucherwerk geopfert und mich mit der Kraft der Jahreszeit verbunden.

 

Sonnenwende

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 21, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized.

Heute ist die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres.

Auch wenn das Wetter heute alles andere als sonnig und schön ist, ist dieser Tag der ideale Zeitpunkt um die Sonne zu feiern.

Die Sonne ist das Gestirn des Lebens, Bringer von Lebensfreude, Gesundheit, Inspiration und innerer Harmonie.

Zur zeit pausieren die Treffen meines Hexenzirkels und so habe ich seit langer Zeit mal wieder Gelegenheit einen Sabbat für mich alleine zu zelebrieren, aber ich freue mich natürlich auch wieder darauf, wenn die Damen aus dem Zirkel wieder bei uns ins Hexenhaus schneien.

Ab heute werden die Tage wieder kürzer und in einigen Monaten ist schon wieder Samhain/Halloween. Die Zeit vergeht so schnell. Aber ich freue mich schon auf dieses Fest. Aber jetzt ist noch die Zeit der Sonne und des Lichtes und pünktlich zur Sonnenwende blühen meine Ringelblumen im Hexengarten und auch die ersten Blüten der Sonnenblumen werden sich bald öffnen. Der Topinambur wächst immer mehr und die Lavendelblüten locken Unmengen von Bienen und Hummeln an.

Ich wünsche allen heute ein fröhliches Sonnenwend Fest.

Geht hinaus in die Natur, bringt den Ortsgeistern Opfergaben (Milch, Honig, Öl),

macht euch Talismane die ihr mit der Kraft der Sonne aufladet,

wirkt Zauber für Liebe, Harmonie, Freundschaft, Glück und Freude,

trefft euch mit den Menschen die ihr liebt und verbringt zusammen einen schönen Tag,

entzündet Feuer oder Kerzen um die Sonne in eurem Leben zu ehren…

Einsichten zu Schwarzmond

Veröffentlicht von hekatetempel am Juni 19, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: dunkler Mond, Neumond, Schwarzmond, Tod, Wiedergeburt.

Heute ist Schwarzmond, eine guter Zeitpunkt um sein Inneres zu erforschen und in die eigene Seele zu blicken. Rückschau zu halten, auf die Veränderungen und Transformationen im Leben, sowohl in der Innenwelt, als auch in der Außenwelt.

Dieses Jahr war für mich bisher ein Jahr der Veränderungen, ich bin in meinem neuen Job reingewachsen und seit Jahren gehe ich jetzt wieder wirklich gerne zur Arbeit. Durch meine neuen Arbeitszeiten bin ich auch wieder mehr mit meinem natürlichen Rythmus in Verbindung gekommen. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Lebensqualität und Lebensfreude dadurch beeinflusst wird, wenn man in seiner Arbeit unzufrieden ist. Ich hätte den Schritt zu einer Veränderung in diesem Bereich meines Lebens schon viel früher wagen müssen.

Auch in meiner Innenwelt hat sich vieles verändert, ich sehe viele Dinge ganz anders, habe andere Einstellungen und Betrachtungsweisen bekommen, zur Zeit sehe ich die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Ich fühle mich wie eine Schlange, die ihre alte Haut abstreift um sich zu erneuern und zu transformieren. Ich lasse das Alte hinter mir und werde in das Neue wiedergeboren- und dies ist auch eine starke Symbolik die mit dem dunklen Mond verbunden ist. Tod, Transformation und Wiedergeburt.

Ich spiele auch mit dem Gedanken mein Kleingewerbe aufzugeben, zum einen ist es nicht so gut angelaufen, wie ich es mir erhofft hatte, zum anderen bin ich im Moment nicht in der Lage die Zeit und Energie zu investieren, die ich investieren müsste um es vorran zu bringen. Ich werde erstmal den Online Shop schließen und meine Dienstleistungsseite offline stellen. Im moment fühlt sich dies richtig an.

Ich glaube es ist wichtig im Leben, auch loslassen zu können, Dinge aufzugeben, denn nur so schafft man Platz für neues im eigenen Leben. Wenn man an den Dingen festhält, die man eigentlich nicht benötigt, behindern sie das eigene Wachstum. Denn Veränderungen in Gang zu bringen, im Innneren oder im Äußeren bedeutet auch immer, den Tod des alten anzunehmen.

Magie des dunklen Mondes

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 17, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Bannen, Binden. Verfluchen, Hexenkunst, letzte Mondsichel, Neumond, Schwarzmond.

Jetzt zeigt der Mond seine letzte Sichel, bevor er sein dunkles Antlitz zeigt.

Nutze die Zeit der letzten Mondsichel oder des schwarzen Mondes in deiner Magie, deinen Zaubern und deinen Ritualen.

* Sammle Dornen vom Schwarzdorn um sie später zu verwenden (Beispielsweise um Feinde abzuwehren)

* Mische Hot Food Powder, Graveyard Dirt oder Goofers Dust

* Bereite ein Vier Diebe Essig zu und nutze es um Negatives zu verbannen

* Tanze auf nächtlichen Kreuzwegen mit den Geistern, bring ihnen Opfergaben wie Milch, Honig oder Öl.

* Ehre die Hexenkönigin und bring ihr ein Mahl auf ihre heiligen Kreuzwege

* Wirke Zauber um Unglück und Schaden zu verbannen oder flüstere nächtliche Flüche gegen Menschen die dir schaden wollen (oder die Menschen die du liebst schaden wollen)

* Führe Knotenzauber aus um Vergewaltiger und Kinderschänder zu verfluchen oder ihnen ihre Potenz zu rauben

* Wandere durch nächtliche Wälder, Felder oder an nächtlichen Flußufern und lass dich von der Dunkelheit segnen

* Führe Orakel durch um herauszufinden was dir der kommende Mondumlauf bringt

* Reinige dein Heim, wirke Zauber um dieses zu schützen

All diese Handlungen segnet die letzte Mondsichel und auch der schwarze Mond.

Wachstum, Chaos und Vitalität

Veröffentlicht von hekatetempel am Mai 6, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Chaos, Hexengarten, verwilderter Garten, Vitalität, Wildgarten.

In letzter Zeit war es hier auf dem Blog recht still. Dafür hatte ich mich mehr meinem anderen Blog Tempel der Hekate gewidmet.

Die Natur ist erblüht, im wahrsten Sinne des Wortes. Viele Büsche und Pflanzen die sonst nacheinander blühen, zeigen gleichzeitig ihre Blütenpracht. Mir kam es dieses Jahr so vor, als wäre das Grün der Pflanzen urplötzlich erschienen, es gab keine Übergänge vom ersten sanften Grün hin zu dem dunklen Grün. Auch die Pflanzen sind sehr schnell gewachsen. Wahrscheinlich war es einfach im Frühjahr zu trocken, so dass erst die Regenschauer den Wachstumsprozess in die Wege leiteten.

Unser Garten wuchert zum Leidwesen unserer Nachbarn wild vor sich hin, der Rasen ist lang, Brennesseln und Wildkräuter breiten sich, sowohl im Vorgarten als auch im eigentlichen Garten immer mehr aus. Und daran wird sich auch in der nächsten Zeit nicht so viel ändern, denn unser Rasenmäher ist kaputt (obwohl wir den auch zuvor aus Sicht der Nachbarn viel zu selten genutzt hatten). Knoblauchrauke wächst vor unserem Haus, Walderdbeeren und wilde Maiglöckchen haben sich von selbst im Vorgarten, zwischen anderen Unkräutern angesiedelt. Überall blüht der Löwenzahn in unserem Garten.  Und mein Kräuterbeet gleicht eher einer Kräuterwiese. Eisenhut, Schlüsselbume, verschiedene Minzsorten, Zitronenmelisse, Lavendel, Salbeiarten, Akelei, Malve und Stechapfel sind von Gräsern umgeben. Doch sie wachsen alle fleißig mit dem Gras um die Wette. Meine Katzenminzen und meine Lieblingsmelisse haben leider den Winter nicht überlebt.

Ich habe viele Sonnenblumen gesäht, auch diese schießen jetzt aus der Erde und ich kann ihnen jeden Tag beim wachsen zusehen. Im Frühjahr habe ich Bittersüßen Nachtschatten gesäht und die starken Jungpflänzchen warten darauf nach draußen in die fruchtbare Erde zu kommen. Ich habe Topinambur Knollen in Reihen gepflanzt, damit diese einen hohen Sichtschutz zu schaffen, doch von den vielen Knollen ist bisher erst eine Pflanze erschienen und hat es geschafft den langen Rasen mit ihrem Wachstum zu überholen. Ich hoffe die restlichen Topinambur pflanzen folgen ihr in den nächsten Tagen.

Der riesige Kirschlorbeer ist voller weißer Blüten und man kann hören wie das Summen und Brummen der Hummeln und Bienen unseren Garten erfüllt. Unsere verwilderte Hecke, die nicht einmal geschnitten wurde, seitdem wir in unserem Hexenhaus wohnen, beherbergt eine Vielzahl von Vögeln. Und in unserem neuen Foliengewächshaus wachsen meine Duftgeranien, Lorbeer, Zitronenverbenen, indianischer Räuchersalbei, Zitroneneukalyptus und andere Kräuter, die erst nach den Eisheiligen nach draußen kommen. Der Erdbeerbaum wir immer kräftiger und ich bin wirklich auf seine weitere Entwicklung gespannt.

Mein Mann hat sich ein Gemüsebeet in Mitten der Wildnis angelegt und sich im Gewächshaus Basilikum eingesäht der jetzt seine ersten Blätter aus der Erde reckt.

In der Küche vor dem großen Südfenster wachsen junge Passionsblumen, die ich aus den Kernen von Passionsfrüchten gezogen hatte. Zitronengrasstängel setzen ihre ersten Wurzeln an und ich überlege auch Kardamom und Ingwer zu pflanzen, vor dem großen Südfenster. Meine Alraunen haben ihr Laub agbeworfen, doch ihre Wurzeln wachsen fleißig weiter.

Auf unserem Rasen breiten sich die Zaunwinden immer mehr aus und ziehen die Brennesseln, die sie mit ihren Ranken umwunden hatten, auf den Boden.

Für viele Menschen ist unser Garten das reinste Chaos, Unkräuter breiten sich immer mehr aus, der Rasen wird zu selten gemäht, die Büsche und Bäume werden nicht geschnitten, die gelben Löwenzahnblüten, strahlen in unserem Rasendschungel wie kleine Sonnen, Disteln recken ihre stacheligen Blätter in die Höhe und die Mauern und Pflanzkübel sind mit grünem Moos bedeckt.

Doch wenn ich in unserem Garten stehe, fühle ich Vitalität. Alles um mich herum ist lebendig, voller Leben und Lebenskraft. Das Chaos hat seine eigene Ordnung und ich sehe die Schönheit, wo andere nur wucherndes Unkraut und sich ausbreitendes Chaos sehen. Und auch die Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Vögel und anderes Getier scheinen diese Schönheit zu bemerken.

Von Freitag dem 13. und schwarzen Katzen

Veröffentlicht von hekatetempel am April 13, 2012
Veröffentlicht in: heidnische Spriritualität, Uncategorized. Schlagwort: Aberglaube, Freitag der 13. schwarze Katze, schwarze Katzen, Unglück, Unglücksboten, Unglücksbringer.

Ein Großteil der modernen Menschen hat mit Aberglauben nichts am Hut. Zerbrochene Spiegel sind alltäglich, kaum jemand scheut sich davor unter Leitern hindurchzugehen, Zigaretten werden an Kerzen angezündet- ohne das dies armen Seemännern ein nasses Grab beschert, wenn man Salz verstreut, dann wird es einfach weggewischt und kaum jemand fragt sich noch, welcher Fuß beim Aufstehen wohl der Richtige ist.

Doch zwei Dinge sind auch heute noch für viele Menschen Symbole des Unglücks. Freitag der 13. und schwarze Katzen.

Freitag der 13. ist einfach ein christlicher Aberglaube, der Legende nach wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt, somit hatte dieser Wochentag schonmal einen schlechten Ruf. Man glaubte Dinge die an einem Freitag begonnen wurden, würden kein gutes Ende nehmen. Die 13 war für abergläubische Christen eine Unglückszahl, denn es gibt 13 Vollmonde im Jahr, 13 Hexen bilden einen Zirkel, 13 ist die bevorzugte Zahl des Teufels, also keine Lucky Number. Auch heute noch gibt es viele Hotels, die keinen 13. Stock haben, wegen dem schlechten Ruf der Unglückszahl.

Ein Freitag der auf einen 13. fällt, ist nach dieser Sichtweise ein besonders unglücksverheißender Tag. Auch heute sind viele Menschen davon überzeugt, dass ein Freitag der 13. nichts gutes bringen kann.

Auch bei schwarzen Katzen sind viele Menschen noch immer abergläubisch und sehen die schwarze Katze als den Unglücksboten schlecht hin. Dies wurzelt in der Verbindung der Katzen zu den Hexen, denn man glaubte Katzen wären bevorzugte Hexentiere, besonders die schwarzen Katzen wurden als unheimlich betrachtet, da schwarz die Farbe des Teufels und der Nacht ist.

Wenn an einem Freitag dem 13. eine schwarze Katze den Weg kreuzt, ist das im Aberglauben ein ganz besonders schlechtes Omen. 

Für mich persönlich ist Freitag der 13. ein ganz normaler Tag, die 13 ist für mich eher eine Glückszahl, der Freitag ist ein Tag der Liebe und der Harmonie (durch die astrologische Regentin Venus) und ich liebe schwarze Katzen und habe gleich drei von ihnen in meinem Heim. Während andere Menschen über Freitag den 13. stöhnen, freue ich mich, da mich diese Symbolik nicht belastet, eher im Gegenteil. Anders zu sein, kann durchaus auch Vorteile haben.

Als wir noch in einer Mietwohnung gelebt haben, hatten die damaligen Katzen Freigang. Ich habe meinen schwarzen Schönheiten dann an Freitag den 13. und auch an Halloween immer einen besonders schönen Tag gewünscht und ihnen viel Spaß dabei gewünscht, abergläubische Menschen zu erschrecken.

Fruchtbarkeistmagie

Veröffentlicht von hekatetempel am April 6, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Eier in der Magie, Fruchtbarkeit, Fruchtbarkeitsmagie, herabziehen des Mondes, Ostara, Oster Vollmond, ostereier, Ostern.

Dieser Vollmond ist seit jeher stark mit Fruchtbarkeit verbunden. Der Vollmond nach der Frühlingstagundnachtgleiche ist ein besonderer Zeitpunkt für die Fruchtbarkeitsmagie.

Die modernen Symbole für das Osterfest, stehen alle für Fruchtbarkeit.

Eier sind ein Keimgefäß für neues Leben, Hasen und Lämmer sind alte Symbole für Fruchtbarkeit.

In früheren Zeiten hing von der Fruchtbarkeit von Mensch und Tier das Leben ab, auch von der Fruchtbarkeit des Bodens. Viele Zauber zielten darauf ab, die Fruchtbarkeit von Tieren, Pflanzen und Menschen zu steigern.

Heute ist dieses Thema in der Magie nicht mehr so wichtig, wie in früheren Zeiten. Die Welt ist überbevölkert, kaum jemand hält noch Nutzvieh oder baut seine eigene Nahrung an.

Doch trotzdem kann Fruchtbarkeitsmagie für uns modernen Hexen sehr nützlich sein. Wir können die alten Fruchtbarkeitszauber nutzen um unsere Ziele, Pläne und Projekte fruchtbar werden zu lassen, damit sie möglichst gute Ergebnisse für uns bringen. Fruchtbarkeit bedeutet Vermehrung und Wachstum. Lass durch Fruchtbarkeitszauber all das wachsen, was gut in deinem Leben ist, vermehr all das, was dir Freude bringt.

Doch auch die traditionelle herangehensweise an die Fruchtbarkeitsmagie kann für moderne Hexen sinnvoll sein, segnet die Pflanzen in eurem Garten, segnet die Felder in eurer Region, damit sie reiche Ernten hervorbringen, schickt euren Segen zu den bedrohten Tierarten, damit sie sich zahlreich vermehren.

In früheren Zeiten wurden vor allem Eier, für die Fruchtbarkeitsmagie verwendet, sie sind DAS Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Eier wurden den Naturgeistern und den chtonischen Gottheiten geopfert, sie wurden in Feldern und in Gärten vergraben, sie wurden in Zaubern verwendet um Frauen und Vieh fruchtbar zu machen.

Hier ein kleiner Fruchtbarkeitszauber:

Besorge dir eine ungerade Anzahl von Eiern (in möglichst guter energetischer Qualität, also keine Käfighaltungseier) und koche sie. Du kannst sie auch bemahlen, in Farben die für dich Fruchtbarkeit symbolisieren (Grün beispielsweise) oder Symbole der Fruchtbarkeit auf diese Malen (Füllhorn, Spirale, die Rune Fehu, den zunehmenden Mond, die Sonne).

Lege die Eier in einen Korb und zieh in einem Ritual den Mond herab, lass die Macht des Mondes dein Inneres erfüllen. Lasse dann die Kraft in deine Eier fließen und stell dir vor, diese Eier werden durch die Kraft des Mondes gesegnet und aufgeladen, stell dir vor, die Macht des Mondes ist die pure Fruchtbarkeit, die dich durchfließt. Stell dir vor, wie um dich überall Blumen zu wachsen beginnen. Auch in die Eier schickst du die Fruchtbare Kraft. Jetzt stell dir deine Ziele bildlich vor, so als wären sie schon Wirklichkeit, segne deine Ziele mit Fruchtbarkeit. Dann sprich immer wieder, dein Ziel aus und das diese Eier dein Ziel fruchtbar machen.

Nach dem Ritual kannst du die Eier essen, oder sie der Person schenken, der du helfen willst, oder sie in deinem Garten vergraben (wenn dein Ziel mit der Fruchtbarkeit deines Grundes verbunden war).

Persephones Wiederkehr

Veröffentlicht von hekatetempel am März 20, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Frühlingsequinoktikum, Frühlingsequinox, Frühlingsttagundnachtgleiche.

Da heute die Frühlingstagundnachtgleiche ist, hier ein Link zu meinem anderen Blog, über Persephones Wiederkehr aus der Unterwelt:

Persephones Wiederkehr

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