***Neues aus der Hexenküche***

Hier geht es nicht nur um schwarze Katzen, Kröten. spitze Hüte und Tänze im Mondschein…mein Blog über Hexerei, heidnische Spiritualität und ein Leben voller Magie

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Familiare Teil 3: Kontakte knüpfen

Veröffentlicht von hekatetempel am Februar 21, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Arbeit mit Geistern, Familiare, Geister, Geister beschwören, Geister rufen, Geistwesen, Hexen, Hexenkunst, Kontakte zu Geistern, mit Geistern zusammenarbeiten. 2 Kommentare

Familiare Teil 3: Kontakte knüpfen

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Ich möchte hier einen Weg vorstellen, Kontakte zu Geistwesen im allgemeinen zu erhalten und mit der Zeit ihr Vertrauen und ihre Freundschaft zu gewinnen, Mit der Zeit können einige dieser Geister zu Familiaren werden, oder Familiare werden durch die Praktiken angezogen, die ich hier beschreibe. Der Erste Schritt in der Zusammenarbeit mit Geistern, ist erstmal ihre Aufmerksamkeit, ihr Vertrauen und ihre Freundschaft zu erlangen. Darauf bauen die weiteren Praktiken auf, die ich in den folgenden Teilen dieses Artikels beschreiben werde.

Ein Opfer an die Geister:

In früheren Zeiten war es ganz alltäglich, dass die Menschen den Geistern Opfergaben darbrachten. Milch wurde für die guten Geister von Herd, Heim und Hof auf den Kaminsims gestellt, oder auch vor die Türschwelle (beides Schwellenorte). Die Verstorbenen erhielten Speise- und Trankopfer an ihren Gräbern und die ruhelosen Geister bekamen die selben Opferungen auf den Kreuzwegen (ebenfalls ein Schwellenort). Naturgeister, Elfen/Feen und Ortsgeister erhielten ebenfalls Speise und Trankopfer, beispielsweise an abgelegenen und wilden Orten, Kraftorten, besonderen Bäumen, Quellen, uralten Grabhügeln oder Menhiren. All diese Opfergaben sollten die Freundschaft der Geister sicher stellen, damit sie Heim und Herd schützen, Fruchtbarkeit über Mensch. Tier und Land bringen, oder auch ihren Zorn abwenden (beispielsweise bei den ruhelosen Geistern).

Auch wenn heute die meisten Menschen sich den Geistern um uns nicht mehr bewusst sind, umgeben sie uns nach wie vor. Und es liegt an uns, ob wir wieder Kontakte zu ihnen herstellen.

Das Ritual das ich dir gleich vorstelle, zielt darauf ab, dich mit den Geistern gut zu stellen, die dich umgeben. Dies können ganz verschiedene Geistwesen sein, von Verstorbenen, Ahnen, Naturgeistern und auch von Geistern die in keine unserer Kategorien passen. Das Opfer soll dir dabei helfen eine Verbindung zu ihnen zu weben, ihr Vertrauen und ihre Freundschaft zu erlangen. Das Ritual ist in drei Teile aufgeteilt, jeder Teil sollte ungefähr einen Monat lang praktiziert werden, bevor man zum nächsten Teil übergeht.

Hilfsmittel:

Für das folgende Ritual brauchst du einen Kessel (als ein Symbol für den Herd), eine kleine Laterne oder ein Windlicht, eine Kerze und eine Schale (um die Opfergaben darin niederzulegen). Und einen kleinen Tisch um die Hilfsmittel darauf anzuordnen. Du kannst statt der Opferschale auch die Opfergaben direkt in den Kessel legen. Natürlich kannst du auch ein Regal verwenden, eine Truhe oder ähnliches- Hauptsache du schaffst einen Ort, den du in Zukunft für deine Kontakte zu den Geistern verwendest. Kessel kannst du auf Flohmärkten oder auch bei Ebay kaufen. Am besten geeignet sind Kessel aus Kupfer, Bronze oder Messing- da Gusseisen auf manche Geister bannend und fernhaltend wirkt. Der Kessel wird mit der Zeit zu einem Fokuspunkt für die Geister.

Opfergaben:

Als Opfergaben an die Geister eignen sich Milch, Honig, Brot, Kuchen, Kekse, Früchte, Nüsse, Saft, Wein oder auch Blumen und Kräuter. Auch Räucherwerk (doch keine bannenden Räuchermittel, oder Räucherstoffe die Geister fernhalten sollen). Die Geister nähren sich von der ätherischen Kraft in diesen Opfergaben. Es müssen keine großen Mengen geopfert werden, nur ein kleiner Teil. Neben Räucherwerk und Speisen kann auch gesegnetes Wasser geopfert werden, Kräutertränke (besonders aus grünen Minzen und Wermut*) oder Ölauszüge aus Kräutern (auch hier lieben Geister grüne Minze und Wermut*).

Vorbereitung:

Wenn du Angst vor Geistern hast, solltest du dieses Ritual erst machen, wenn du dich durch Reinigungsrituale von dieser Angst befreit hast.

Du solltest in der Lage sein in eine leichte Trance zu gehen und auch dich selbst, als auch dein Heim zu schützen (beispielsweise durch Amulette). Doch sollte der Schutz nur gegen negative Geister ausgelegt sein, nicht gegen Geister im allgemeinen (sonst wird es mit dem Kontakt zu ihnen nichts).

Altaraufbau:

Auf dem kleinen Tisch ordnest du den Kessel, die Laterne (mit Kerze oder Teelicht) und die Opferschale so an, dass es dir gefällt. Der Kessel sollte im Zentrum des Tisches stehen, dieser symbolisiert den Herd. Denn in früheren Zeiten wurden die Ahnen und die Geister am Herd beopfert. Du kannst den Altar auch mit Blumen schmücken, richte ihn so her, wie es dir gefällt.

Die Opfergaben kannst du auf einen kleinen Teller oder eine Untertasse legen (denn sie kommen erst beim Ritual in die Opferschale).

1. Teil:

Entspanne dich, werde innerlich ruhig und bereite dich je nach deiner Tradition oder Routine auf das Ritual vor. Sinnvoll ist es sich vor dem Ritual zu reinigen (beispielsweise durch Räucherwerk oder Weihwasser) und auch den Altar und den Ort des Rituals zu reinigen.

Geh in eine leichte Trance, schließe dich je nach deiner Tradition oder Routine an die Lebenskraft an (beispielsweise durch das Erden und Zentrieren, Prana Atmung oder den Hexenstern) und lass dich von der Kraft erfüllen.

Fühle in deinen Körper hinein und verlagere dann dein Fühlen aus deinem Körper hinaus, in den Raum hinein. Nimm einfach wahr, was du spürst.

Konzentriere dich auf den Kraftfluss der Lebenskraft und sammle die Kraft in deinem Solarplexus und stell dir bildlich vor, das dort ein heller Stern aus Kraft leuchtet, oder eine strahlende Sonne.

Entzünde die Kerze und stell sie in die Laterne. Beobachte einige Zeit die Flamme und lass dich von ihr in eine leichte Trance führen, bis du dich ausgeglichen und entspannt fühlst.

Konzentriere dich auf dein inneres Feuer in deinem Solarplexus und halte deine Hände in Richtung der Kerzenflamme. Stell dir vor das deine innere Kraft durch deine Hände in die Kerzenflamme fließt. Stell dir vor dein inneres Feuer verbindet sich mit der Kerzenflamme.

Sprich dann:

„Ich segne diese Flamme, möge ihr Licht mich schützen, vor allem Negativen. Möge sie ein Leuchtfeuer sein für all die guten Geister, die mich umgeben!“

Stell dir bildlich vor, wie das Licht der Flamme sich in alle Himmelsrichtungen ausbreitet, der goldene Schein dieses Feuers breitet sich um dich herum aus, das Licht schützt sich und zieht Geister an, die dir wohlgesonnen sind.

Dann sprichst du:

„Ihr Geister die ihr mich umgebt, für euch leuchtet diese Flamme. Seit hier anwesend bei diesem Mahl, nehmt es an und seit mir wohlgesonnen.“

Fühle in deinen Körper hinein, dann fühle aus deinem Körper hinaus. In den Raum hinein. Bleibe mit deiner Wahrnehmung in dem Raum, nimm einfach wahr und fühle.

Dann konzentriere dich wieder auf dein inneres Feuer, halte deine Hände über deine Opfergaben, stell dir vor wie das Licht aus deinem inneren in die Opfergaben fließt. Du segnest sie.

Wenn du Räucherwerk opfern willst, entzünde es. Sage dabei das du dieses Räucherwerk für die Geister entzündest, die dich umgeben. Bitte sie darum dir wohlgesonnen zu sein.

Lege die Opfergaben in die Opferschale (oder gieße sie hinein, wenn du Trankopfer bringst), sprich dabei:

„ Ihr Geister die ihr mich umgebt und all ihr Geister die ihr mir wohlgesonnen seit, nehmt dieses Mahl als Opfer an. Möge es euch nähren, möge es euch ehren, möget ihr mir wohlgesonnen sein. Möge Harmonie zwischen uns sein!“

Halte dann die Opferschale einige Zeit mit beiden Händen nach Oben, so als würdest du sie jemanden überreichen wollen.

Bedanke dich dann und stell die Schale wieder auf den Altar zurück.

Jetzt kannst du etwas meditieren oder einfach die Atmosphäre genießen.

Fühle weiterhin in den Raum hinein, nimm einfach wahr, was du spürst.

Um das Ritual zu beenden bedankst du dich nochmals, erfüllst dich nochmals mit Lebenskraft, reinigst dich und den Ort nochmals. Die Kerze kannst du entweder löschen, oder ausbrennen lassen (beispielsweise bei einem Teelicht).

Dieses einfache Ritual führst du einen Monat lang möglichst täglich aus (oder so oft es dir möglich ist). Das Ritual soll dich mit den Geistern verbinden, die schon in deinem Leben und deinem Umfeld sind, es soll eine Verbindung zu ihnen herstellen und dir ihre Freundschaft sichern.

Das Hinausfühlen aus deinem Körper ist eine Übung, um dich für die Anwesenheit der Geister zu öffnen. Für viele fühlt sich dies an, als wäre noch jemand mit im Raum, einige fühlen Wärme oder auch Kälte oder ein Gefühl der Verbundenheit. Nimm einfach wahr, was du fühlst und wahrnimmst. Dies kann sich mit der Zeit verändern und ausbauen.

* In Wermut ist Thujon enthalten, daher sollte es nicht von Schwangeren verwendet werden.

Fortsetzung folgt…

Familiare Teil 2: Familiare heute

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 26, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Familiare Hexenkunst, Familiare Hexerei, hexen familiare, hexen schutzgeister, Hexen und Geister, Hexen Vertraute, Hexengeister, Magie und Familiare, Magistelli, Spiritus Familiaris, Vertraute. 4 Kommentare

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In der modernen Hexenkunst spielt in vielen Strömungen die Verbindung zu Geistern kaum eine Rolle. In einigen Traditionen und Strömungen der traditionellen Hexerei, ist die Verbindung zu Geistern allerdings etwas essentielles. Und wie ich in dem zweiten Teil meines Artikels über Magie erwähnt habe, war der Kontakt zu Geistern in der früheren Magie und Hexenkunst etwas sehr wichtiges.

Wenn Hexen damit beginnen Kontakte zu den Geistern zu knüpfen, die sie Umgeben, werden einige dieser Geister eine Verbindung zu der Hexe eingehen und dann vielleicht zu Familiaren werden.

Geister:

Geister umgeben uns ständig, die Geister der Natur und der Elemente, die Geister von Bäumen, Pflanzen, Tieren, die Geister von verstorbenen und ungeborenen Menschen, die Geister anderer Existenzebenen. Im animistischen Weltbild ist alles in der Natur beseelt und von Geistern erfüllt, mit denen man interagieren kann. Einige dieser Geister gehören anderen Existenzebenen an, wie der Unterwelt (Anderswelt) andere Geister umgeben uns und teilen unsere Ebene, beispielsweise die Geister von Verstorbenen die ihren Weg ins „Jenseits“ nicht gefunden haben, oder auch die Geister der Natur und der Elemente. Man muss an die Existenz dieser Geister nicht glauben, um mit ihnen interagieren zu können, aber man muss offen sein für den Kontakt mit ihnen und die eigene Wahrnehmung bewusst auf sie richten.

Krafttiere und Familiare:

Familiare sind Geister die der Hexe Schutz spenden, sie führen und sie auch anleiten. Sie ähneln sehr den Krafttieren aus schamanischen Traditionen. Ähnlich wie Krafttiere den Schamanen auf seinen Reisen in die Anderswelt führen, so können die Familiare die Hexe führen, bei ihren ausserkörperlichen Flügen in die Unterwelt. Ähnlich wie die Krafttiere den Schamanen zu Lehrern werden, so können auch die Familiare die Hexe unterweisen. Und so wie die Krafttiere den Schamanen Kraft spenden, tun dies auch die Familiare für die Hexen. Und viele Familiare erscheinen in der Gestalt von Tieren.

Doch im Gegenzug zu den Krafttieren wirken die Familiare nicht nur in der Unterwelt (oder Anderswelt) sondern können auch einen Einfluss in unserer Ebene des Seins haben, durch den Kontakt zu der Hexe. Familiare können die Zauber von Hexen verstärken, von den Hexen Aufgaben bekommen, die sie für sie ausführen sollen. Beispielsweise jemanden bei einem Heilungsprozess zu unterstützen, Informationen über Ereignisse zu beschaffen oder auf Dinge und Situationen einzuwirken. Und durch den Kontakt zu der Hexe, bekommen die Familiare einen Fokus in unserer Welt, durch ihren Willen und ihre ätherische Kraft.

Während Krafttiere in vielen schamanischen Strömungen oft als der Geist einer bestimmten Tierart gesehen wird, sind die Familiare allerdings individuelle Geister. Wenn der Hexe eines ihrer Familiare als Kröte erscheint, ist diese Kröte nicht der Gruppengeist aller Kröten, sondern ein individueller Geist, der sich in Gestalt einer Kröte offenbart.

Ich glaube viele moderne Hexen, die schamanische Elemente in ihre Praktiken eingebunden haben und mit Krafttieren arbeiten, haben durchaus einen Kontakt zu ihren Familiaren, nur das sie diese eben als Krafttiere bezeichnen. Oder manchmal auch als Spirit Guides.

Was für Geister sind Familiare?

Familiare können ganz verschiedene Geistwesen sein. Die meisten Familiare erscheinen als Tiergeister, wobei viele eher Naturgeister sind, die es vorziehen sich als Tier zu offenbaren. Die Gestalt dieses Tieres gibt oft Aufschluss über ihr Wesen und ihre Fähigkeiten. Viele Familiare erscheinen in der Form der klassischen Hexentiere- als Kröten, Katzen, schwarze Hunde, Hasen, Krähen, Raben und Eulen. All diese Tiere sind Schwellentiere, sie überschreiten verschiedene Schwellen des Seins, so wie die Hexen selbst. Diese Tiere drücken die Fähigkeit der Familiare aus, zwischen den Welten zu vermitteln, was für Hexen etwas sehr wichtiges ist. Außerdem sind diese Tiere stark mit der Nacht und der Unterwelt verbunden und sind Boten der Hexenkönigin. Neben diesen Hexentieren können sie aber auch als andere Tiere erscheinen, die keine mythologische Verbindung zur Hexerei haben. In den Prozessen sagten viele Hexen aus, dass ihre Familiare als Insekten erschienen.

Doch können Familiare auch als wirkliche Tiergeister erscheinen, also als der Geist eines Tieres, das einmal gelebt hat. Auch als Pflanzengeister und Baumgeister können sie erscheinen, oder als mythologische Kreaturen (wie Drache, Einhorn, Phönix) oder als Mischwesen aus verschiedenen Tieren. Einige sind auch nicht in ihrer Erscheinungsform festgelegt und können in verschiedenen Gestalten erscheinen. Auch die Geister von Ahnen und Verstorbenen können durchaus zu Familiaren werden. Einige erscheinen auch als elfenähnliche Wesen.

Ein oder mehrere Familiare?

Das kann ganz unterschiedlich sein, einige Hexen haben nur ein Familiar, während andere Hexen mehrere haben. Dies ist etwas individuelles und kann sich über die Zeit verändern und entwickeln. Es gibt Familiare die sich das ganze Leben an eine Hexe binden, andere nur für einige Zeit. Es kann sein das einige Familiare dich mit der Zeit verlassen, neue hinzu kommen und das sich deine Verbindung zu deinen Familiaren entwickelt und wächst, wie bei der Freundschaft mit Menschen auch. Anfangs hatte ich nur ein Familiar, dann waren es nach einigen Monaten drei. Nach und nach kamen noch zwei weitere in mein Leben, womit ich zur Zeit mit fünf Familiaren gesegnet bin.

Es kann auch sein das ein Familiar nur für ein bestimmtes Feld in deinem Leben agiert, wenn du viel mit Geistheilung arbeitest, kann es sein das du ein Familiar hast, das sich in diesem Bereich deines Lebens unterstützt, während ein anderes Familiar dich bei Unterweltreisen begleitet und ein drittes dich im Alltag schützt und begleitet.

Wie bekommt man ein Familiar?

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen indem man bei einer Trance Reise nach einem Familiar sucht (ähnlich wie man auch Krafttiere im Schamanismus erhält), indem man die Hexenkönigin oder den Herrn des Sabbats um ein Familiar bittet, in einem Ritual. Indem ein Familiar von sich aus auf dich zukommt und den Kontakt sucht (so war es bei meinem ersten Familiar auch). Viele Geister werden durch deine Rituale und Praktiken angezogen.

Es kann auch sein dass dich Familiare schon begleiten, ohne dass du es bewusst wahrgenommen hast und dies erst bemerkst, wenn du deine Wahrnehmung mehr auf den Kontakt zu Geistwesen richtest. Auch durch Träume können sich Familiare dir offenbaren. Im nächsten Teil des Artikels wird es ausführlich darum gehen, Kontakt zu Familiaren aufzubauen.

Kommunikation:

Viele Hexen kommunizieren regelmäßig mit ihren Familiaren, dabei gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen den Kontakt in einem Trance Zustand, durch Träume, Anrufungen in Ritualen und durch Orakel. Einige Hexen können ihre Familiare deutlich wahrnehmen und mit ihnen interagieren, doch viele müssen dafür in einen Trance Zustand eintreten. Daher ist die Fähigkeit sich in Trance zu versetzen und auch die Handhabung von einer Orakeltechnik etwas sehr hilfreiches um mit seinen Familiaren zu kommunizieren.

Vorteile von Familiaren:

Wenn du Kontakt zu Familiaren aufbaust, hast du Geister in deinem Leben, die dich schützen, führen und begleiten. Sie können zu Helfern im Alltag werden, dir Rat spenden, positiv auf Situationen in deinem Leben Einwirkungen und Veränderungen in Gang setzen. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass sie Schaden abwenden können oder diesen abmildern.

Familiare stehen dir näher als Gottheiten oder höhere Wesenheiten (wie Engel und Daimonen), durch diese Nähe sind sie mehr in deine alltäglichen Sorgen involviert, als dies Götter und höhere Wesen sind. Wenn du dich in deiner Magie an Gottheiten wendest, werden deine Zauber oft eher das anziehen, was du brauchst, als das was du willst. Und viele Zauber werden auch keine Wirkung zeigen, da es einem höheren Zweck gerecht werden kann, wenn sich dein Wille nicht manifestiert.

Familiare wirken da oft unmittelbarer und direkter, da sie deine Sorgen und Nöte kennen, Anteil an deinem Leben haben, werden sie versuchen dir zu helfen, wenn du sie in deine Magie mit einbeziehst. Doch sie können auch zu Boten für Gottheiten werden.

Vor allem können sie dir in deinen Riten und Praktiken Schutz spenden und dich anleiten, deine Weiterentwicklung als Hexe formen und fördern.

Auch wenn du mit anderen Geistwesen interagierst, können Familiare sehr nützlich sein, sie wirken wie Vermittler zwischen dir und anderen Geistern und können dich warnen, falls dir ein Geist nicht wohlgesonnen ist. Und dich natürlich auch schützen, vor anderen Geistwesen.

Nachteile von Familiaren:

Wenn du mit Familiaren zusammen arbeitest, musst du die Verbindung zu ihnen pflegen, wie eine Freundschaft. Dies kostet Zeit und Energie. Und natürlich auch Disziplin.

Familiare brauchen Opfergaben um in deinem Leben wirken zu können, sie werden durch die ätherische Energie der Opfergaben genährt. Als Opfergaben eignen sich Speise- und Trankopfer, Honig, Milch, Früchte, Blumen, Räucherwerk, Kerzen, Kräuter, aber auch Energie, die du durch Tanzen, Trommeln, Rasseln und Sex freisetzt, oder auch ätherische Energie die du in Ritualen zu ihnen leitest.

Wenn diese Opfergaben ausbleiben, kann es sein das sie aus deinem Leben verschwinden, oder das sie nicht mehr in der Lage sind, Manifestationen in deinem Leben zu bewirken. Es kann auch passieren, dass sie sich von deiner Lebenskraft nähren, wenn sie keine Opfergaben mehr erhalten, dies machen sie aber nicht aus böser Absicht, sondern um weiterhin in deinem Leben zu bleiben, denn deine Energie verankert sie hier.

Selbst erschaffene Geister als Familiare:

In vielen magischen Traditionen wird die Technik gelehrt selbst Geister durch die ätherische Kraft zu erschaffen und diese dann durch die eigene Göttlichkeit im Inneren, zu beleben und ihnen Leben einzuhauchen. Diese Geister sind stark mit ihrem Schöpfer verbunden und werden bewusst erschaffen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen (beispielsweise um das Heim zu schützen). Viele Magier und Hexen bezeichnen auch diese Geister als Familiare (oder Magistelli- das Äquivalent zu den Familiaren der Hexen aus der zeremoniellen Magie). Hier in diesem Artikel habe ich mich auf Geister bezogen, die von sich aus, ohne Einwirken der Hexe eine Existenz haben. Auch wenn selbst erschaffene Geister als Familiare verwendet werden können, sind ihnen mehr Grenzen gesetzt, als wenn andere Geistwesen zu Familiaren werden.

Im nächsten Teil des Artikels wird es darum gehen, praktisch eine Verbindung zu Familiaren zu knüpfen…

Ein Herz für schwarze Katzen

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 21, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Bombay Katzen, dreimal schwarzer Kater, hexen und schwarze Katzen, Hexenkatzen, Katzen Vermittlung, Katzenhaltung, Mythos schwarze Katze, schwarze Katze böse, schwarze Katze Unglück, schwarze Katzen, Schwarzer Kater, Vermittlung schwarzer Katzen. 13 Kommentare

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Ich persönlich liebe schwarze Katzen, für mich sind sie die elegantesten und schönsten Katzen, mit ihrem schwarzen- seidig-glänzenden Fell, ihrer mysteriösen Ausstrahlung und ihren wunderbaren Augen, die durch ihr dunkles Fell stark zu Geltung kommen.

Doch leider scheinen schwarze Katzen bei vielen Menschen nicht sehr beliebt zu sein. In vielen Tierheimen gibt es sehr viele schwarze Schönheiten, die nur aufgrund ihrer Fellfarbe schwer zu vermitteln sind. Anscheinend haben viele Menschen noch immer Vorurteile, wenn es um schwarze Katzen geht.

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Auch für Züchter von Katzen scheint es oft schwieriger zu sein, gute Plätze für ihre schwarzen Kitten zu bekommen- oft müssen sie ihre schwarzen Katzen weitaus günstiger verkaufen, als ihre andersfarbigen Geschwister. Und überhaupt gibt es nur wenig Katzenrassen bei denen eine schwarze Fellfarbe anerkannt ist. Und bisher gibt es, soweit ich weiß, nur die Bombaykatzen, die überhaupt gezielt auf ihre schwarze Fellfarbe hin gezüchtet werden.

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Oft finden schwarze Katzen nicht einmal ihren Weg in die Tierheime, viele von ihnen werden einfach irgendwo ausgesetz oder gar getötet. Und die schwarzen Katzen, die doch in die Tierheime kommen, haben es dann sehr schwer, ein neues Zuhause zu finden.

Ich möchte mit diesem Artikel etwas auf die Problematik der Vermittlung von schwarzen Katzen aufmerksam machen, denn vielen ist es gar nicht bewusst, dass schwarze Katzen schwieriger zu vermitteln sind, als Katzen mit anderen Fellfarben.

Vorurteile und Aberglauben:

Zahlreiche Menschen glauben immer noch daran, dass schwarze Katzen Unglück bringen, vielen sind schwarze Katzen unheimlich. Manche halten sie sogar für böse. Für einige ist die Farbe Schwarz noch immer sehr negativ belegt. Doch schwarze Katzen bringen kein Unglück und sind auch nicht böse. Viele schwarze Katzen haben ein sehr gutes Wesen, sind sehr menschenbezogen und anhänglich, verspielt, gelehrig und intelligent- eigentlich genau die Eigenschaften die jeder von einem Kätzchen erwartet. In manchen Kulturen sind schwarze Katzen sogar Symbole des Glücks und des Wohlstandes. Es wird auch vermutet, dass die schwarze Fellfarbe die erste Mutation von der Wildfarbe der Katzen war, im alten Ägypten. Und das daher die schwarzen Katzen als etwas Besonderes gesehen wurden. Auch die ägyptische Göttin Bast wird oft als schwarze Katze dargestellt. Es heißt auch das schwarze Katzen durch ihre Gene weniger anfällig sind für Krankheiten, als Katzen mit anderen Fellfarben. Und in Würfen sind oft die schwarzen Katzen jene, die sich besonders gut entwickeln und auch sehr „tough“ sind. All diese Eigenschaften sprechen eigentlich für schwarze Katzen.

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Hexentiere?

Noch heute sind schwarze Katzen stark als Hexentiere verschrien, in Büchern, Fernsehen und Filmen haben die Hexen oft schwarze Katzen, zu Halloween kommt keine Hexe ohne ihre rabenschwarze Katze aus und so manche allein stehende Frau, die zusammen mit einer schwarzen Katze lebt, wird auch heute noch schnell als alte Hexe bezeichnet. In früheren Zeiten wurden Katzen allgemein als Hexentiere gesehen, egal welche Fellfarbe sie haben. Doch dieses Stigmata hat sich heute nur bei den schwarzen Katzen gehalten, denn schwarz ist traditionell die Farbe der Nacht und der Unterwelt. Doch in Wirklichkeit haben schwarze Katzen ein ebenso gutes Wesen, wie andere Katzen. Und schwarze Katzen haben ebenso wenig mit Hexen zu tun, wie alle anderen Katzen auch. Es gibt zwar viele moderne Hexen die einen Fable für schwarze Katzen haben, doch viele Hexen halten Katzen in anderen Fellfarben, haben gar keine Katzen oder schaffen sich bewusst keine schwarzen Katzen an- weil sie keinem abgedroschenen Klischee entsprechen wollen.

Unabhängige Einzelgänger?

Viele halten schwarze Katzen für sehr unabhängige Einzelgänger, die nur schlecht mit anderen Katzen zurecht kommen, unnahbar sind und garstige Wesenszüge haben. Schwarze Katzen kommen ebenso gut (oder auch schlecht) mit anderen Katzen aus, wie die Katzen mit anderen Fellfarben. Sie können ebenso gesellig sein, wie andere Katzen. Viele schwarze Katzen sind wie gesagt sehr menschenbezogen und haben einen sehr guten Charakter. Die oben genannten Sichtweisen sind nichts als Vorurteile.

Macht die Fellfarbe einen Unterschied?

Erst wollte ich hier schreiben, dass es egal ist, welche Fellfarbe eine Katze hat, dass sich dies nicht auf ihr Wesen oder ihren Charakter auswirkt. Doch nach einigem Einlesen im Internet, wurde ich eines besseren belehrt. Die Gene die für die Fellfarbe verantwortlich sind, haben wohl auch Einfluss auf den Charakter und auf die Gesundheit der Tiere. Schwarze Katzen gelten als sehr menschenbezogen, intelligent und robust. Statistisch gesehen erkranken sie weniger häufig als Katzen mit anderen Fellfarben. Bei uns lebten Katzen mit allen erdenklichen Fellfarben, doch die schwarzen von ihnen waren immer etwas besonderes und stachen durch ihre Wesenszüge hervor. Doch ich dachte immer, dies würde daran liegen, dass ich selbst einen Fable für schwarze Katzen habe.

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Gefahren beim Freigang:

Freigänger Katzen müssen mit vielen Risiken leben, dafür ist ihr Leben aber abwechslungsreich und voller Abenteuer. Viele Menschen lieben Katzen, doch es gibt auch viele Katzenhasser. Schwarze Katzen werden von vielen Menschen besonders abgelehnt und können schnell zum Ziel von Gewalt werden. Von meinen schwarzen Katzen die Freigang hatten, wurden zwei überfahren und zwei sind spurlos Verschwunden. Ich glaube das schwarze Katzen beim Freigang schlechtere Karten haben, als ihre andersfarbigen Verwandten. Aber nicht weil sie selbst etwas dafür können, sondern weil bei vielen Menschen schwarze Katzen so negativ belegt sind und sie sogar gefürchtet werden.

Abschluss:

Schwarze Katzen sind wunderbare Tiere, ebenso wunderbar wie die Katzen mit anderen Fellfarben. Falls du dir eine Katze anschaffen willst, schau dir im Tierheim (oder auch bei den Züchtern) auch die schwarzen Tiere an. Schließe sie nicht von deiner Auswahl deiner Traumkatze aus, nur weil sie ein schwarzes Fell hat. Bedenke das besonders schwarze Katzen es schwer haben, ein gutes Zuhause zu finden. Ich möchte allen Menschen die diesen Artikel lesen, ans Herz legen, dass sie schwarze Katzen aus einem anderen Blickwinkel betrachten und vielleicht ebenso wie ich ihre Schönheit erkennen.

Und liebe Hexen und Heiden, die ihr diesen Artikel lest, falls ihr euch eine Katze anschaffen wollt, bitte schließt die schwarzen Schönheiten nicht aus, nur weil ihr einem Klischee entsprechen könntet, wenn eine schwarze Katze euer leben teilt und bereichert.

Und alle die selbst schwarze Katzen haben, ihr könnt gerne über eure Erfahrungen und Erlebnisse mit euren Stubenpanthern schreiben, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Auch wenn ihr schwarze Katzen oder Kitten zu vermitteln habt, könnt ihr gerne Links zu euren Anzeigen oder Internetseiten als Kommentar posten.

Und vor allem teilt diesen Artikel…

Familiare Teil 1: Was sind sie?

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 21, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Familiare, Geistführer, geistige führer, Hexe, hexen geister, Hexenkunst, krafttiere, Schutzgeister, Vertraute. 5 Kommentare

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Viele moderne Hexen bezeichnen ihre Haustiere als Familiare. Besonders Tiere zu denen die Hexe eine besondere Verbindung hat. Diese Definition von Familiaren ist heute die populärste und wurde auch durch die Medien stark verbreitet, in vielen Fernsehserien und Filmen über Hexen, werden die Hexentiere als Familiare bezeichnet. In deutschen Synchronisationen oft auch als Vertraute. Das Gleiche trifft auf Bücher zu.

In einigen Hexentraditionen wird der Begriff des Familiars auch verwendet um die animalische Seele der Hexe zu bezeichnen und auch als Austauschbarer Begriff für die Fylgia oder das Fetch verwendet. Doch da diese Begriffe in der deutsch sprachigen Hexenszene nur wenig bekannt sind, werde ich hier nicht tiefer darauf eingehen.

In der klassischen Vorstellung des Familiars war dieses aber kein Tier, sondern ein Geist. Dieser Geist erschien oft in Tiergestalt, war aber kein physisches Tier (also kein Haustier). Jetzt werden einige Leser bestimmt fragend die Augenbrauen hochziehen und dabei denken: Hey aber Hexen werden doch oft im Volksglauben mit schwarzen Katzen, Krähen, Raben, Kröten und Co verbunden, sind diese Tiere keine Familiare? Nein. Diese Tiere sind zwar Hexentiere und haben in der Folklore eine starke Verbindung zu den Hexen (da sie Tiere der Nacht und der Unterwelt sind) aber von der klassischen Sichtweise her, sind diese Tiere keine Familiare (allerdings konnten sich die Familiare der Hexe oft auch in Gestalt dieser Hexentiere zeigen). Um diese Hexentiere wird sich auch der letzte Teil dieses Artikels drehen.

Ein historischer Blick auf die Familiare:

Der Begriff Familiar kommt aus dem Lateinischen, die vollständige Version dieses Begriffes ist eigentlich Spiritus Familiaris. Übersetzt also ein vertrauter Geist, ein freundlicher Geist oder auch ein zum Hause gehörender Geist- also ein Geistwesen zu dem man eine familiäre Bindung hat.

Der Begriff Familiar kommt aus der Zeit der Hexnverfolgung und wurde in den Aussagen verschiedener Hexen dokumentiert. In England und Schottland sagten Hexen ohne Folter in den Prozessen aus- im Gegensatz zum europäischen Festland, dort war die Folter eine gängige Praxis und viele Aussagen der Hexen, wurden erst durch Einfluss der Folterungen gestanden. Familiare sind besondere Geister, die eine Beziehung zu den Hexen eingegangen sind und ihnen in ihrer Hexenkunst zur Seite standen. Die Familiare fehlen in den Aussagen der Hexen des europäischen Festlandes, nur im Mittelalter (also vor der systematischen Hexenverfolgung) gab es Aussagen in Prozessen (ebenfalls ohne Folter) von Geistern die eine ähnliche Funktion für die Hexen erfüllten- später treten diese Aussagen aber nicht mehr in den Prozessen des Festlandes auf (da die Prozesse oft Unschuldige betrafen und sie das Gestanden, was die Folterer hören wollten).

Familiare sind Geister, die in das Leben der Hexe traten um diese anzuweisen, ihnen Schutz zu spenden und ihnen bei ihrer Magie zu helfen. Diese Geister wurden von den Hexen selbst als Naturgeister gesehen, die sich den Hexen in Gestalt von Tieren zeigten, manchmal auch als Mischwesen, oder auch in Menschengestalt. Einige dieser Geister konnten auch ihre Gestalt verändern und so konnte der gleiche Geist der Hexe mal als schöner Mann erscheinen, mal als Hase oder schwarzer Hund. Aus Sicht der Richter wurden diese Geister natürlich als Dämonen gedeutet und man glaubte der Teufel hätte den Hexen diese Familiare gesandt. Viele Hexen selbst sagten aus, das die Geister erschienen sind, während sie in den Wäldern unterwegs waren, oder wenn sie Hilfe brauchten, einige trafen die Lady of Elfhame (eine Feenkönigin und Herrin der Toten, die sehr Hekate ähnelt) auf einer Wegkreuzung und sie haben ihre Familiare von dieser erhalten. Auch die Hexen des frühen Mittelalters erhielten von der Hexenkönigin ihre Schutzgeister. Andere Hexen gaben an, ihre Familiare von anderen Hexen „geerbt“ zu haben.

Die Hexen haben in den Prozessen angegeben, dass diese ihre Familiare mit Blut und Milch genährt haben und einige Hexen haben Flaschen und Gläser mit verschiedenen Gegenständen gefüllt, damit die Familiare eine Behausung hatten. Die Familiare lehrten den Hexen Zauber, halfen den Hexen und sie konnten ihre Familiare auch aussenden um andere Menschen zu beeinflussen.

Auch die Weisen Frauen und Kundigen Männer hatten oft Familiare. Viele Autoren unterscheiden strikt zwischen den Hexen (als Schadenszauberinnen) auf der einen Seite und den Weisen Frauen und Kundigen Männern (als Heiler) auf der anderen Seite. Doch wenn man etwas tiefer in die Thematik eintaucht, verschwimmen die Grenzen zwischen den Hexen und den Weisen immer mehr und eine Frau die in ihrem eigenen Dorf als Weise Frau bezeichnet wurde, konnte schnell als Hexe in ihrem Nachbardorf verschrien werden. Besonders bei den Familiaren verschwimmen die Grenzen zwischen Hexen und den Kundigen. Ebenso wie die Hexen hatten die Weisen Frauen und Kundigen Männer ihre Familiare, sie erschienen ihnen ebenso in Zeiten der Not, oder sie „erbten“ sie von einer anderen Weisen Frau. Die Familiare lehrten sie Heilzauber, wie Flüche aufgehoben werden konnten, teilten ihnen mit wo sich verschwundenes Vieh befand, oder wer der Dieb war, der dem Klienten der Weisen Frau etwas gestohlen hatte. Und ebenso wie bei den Hexen, erschienen die Familiare in Tiergestalt (und oft in Gestalt der typischen Hexentiere), aber die Weisen Frauen und Kundigen Männer betonten oft, dass diese Engel und gute Geister wären, die ihnen von Gott gesandt wurden. Doch einige der Weisen Frauen die unter den Verdacht der Hexerei kamen, sagten in den Prozessen auch aus, dass sie ihre Familiare von der Lady of Elfhame erhielten- ebenso wie die Hexen. Und sowohl Hexen als auch Weise Frauen sagten aus, dass man erst zu einer wirklichen Hexe- oder einer wirklichen Weisen Frau wird, durch einen Familiar.

Während in der modernen Hexerei die Familiare oft als besondere Haustiere gesehen werden, zu denen die Hexe eine tiefe Bindung hat- so waren die Familiare in der klassischen Sichtweise keine Haustiere, sondern Geister die sich in Tiergestalt zeigen konnten sich aber auch in anderen Erscheinungen offenbaren. In der traditionellen Hexerei ist die Verbindung zu den Familiaren (als Geister) in vielen Strömungen sehr wichtig. Für viele traditionelle Hexen haben Familiare eine ähnliche Funktion wie Krafttiere und Hilfsgeister bei den Schamanen. Die Familiare verbinden die Hexe mit der Unterwelt, führen sie bei Trance-Reisen in diese, spenden den Hexen Schutz, stärken ihre Magie und leiten sie an.

Im nächsten Teil des Artikels wird es um die Vorteile von Familiaren gehen und welche Bedeutung sie heute für Hexen haben können…Fortsetzung Folgt…

Familiare- die Hilfsgeister der Hexen

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 20, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: geistige führer, guides, hexen familiare, hexen geister, hexen hilfsgeister, hexen schutzgeister, krafttiere, spiritus familiares. Hinterlasse einen Kommentar

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Ich werde hier nach und nach einen Artikel über Familiare- die Hilfsgeister der Hexen veröffentlichen. Ähnlich wie in meinem Artikel über Magie, wird auch dieser Artikel in mehrere Teile aufgeteilt.

Über Familiare gibt es viele falsche Vorstellungen und Fehlinformationen, sie werden je nach Tradition ganz unterschiedlich gedeutet und ausgelegt in meinem Artikel möchte ich mich auf die klassische Bedeutung der Familiare zurückbesinnen. Ihr werdet erfahren was Familiare sind, welche Vorteile es hat Familiare zu haben (bzw. mit ihnen zusammen zu arbeiten), wie ihr eine Verbindung zu ihnen herstellen könnt, ihr diese Verbindung pflegt und auch wie euch Familiare in eurer praktischen Magie- und eurem Alltag helfen können.

Die einzelnen Teile des Artikels werden hier in den nächsten Tagen veröffentlicht. Ich wünsche euch viel Freude und Inspiration.

Neue Domain: Aus hexenkunst.net- wird hexen-kunst.net

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 18, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: heidentum blog, Hexen Blog, hexenküche hameln, hexenkunst.net, hexerei blog, magie blog, neues aus der hexenküche. Hinterlasse einen Kommentar

Ich hatte den Vertrag bei meinem Registrar meiner Domain hexenkunst.net gekündigt, leider war es mir nicht möglich, diese Domain jetzt weiterhin zu verwenden.

Die neue Domain für diesen Blog ist jetzt: http://www.hexen-kunst.net!!! Natürlich könnt ihr den Blog aber auch weiterhin über die WordPress Adresse erreichen: http://www.hexenkunst.wordpress.com.

Die alte Domain http://www.hexenkunst.net funktioniert nicht mehr!

Ein Blick auf die Magie, ganz ohne Hokus Pokus: Teil 3

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 15, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: glaubenssätze und magie, Hexenkunst, Hexerei, Magie, Magie heute, magie und glauben, moderne Magie, Zauber, zaubern.

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3. Teil: Abschluss

Die Sache mit dem Glauben:

Viele Menschen glauben daran, dass Magie nur wirkt, wenn man daran glaubt.

Wenn man diesen Glaubenssatz hat- kann es durchaus sein, dass durch Magie, dieser Glaubenssatz für jemanden persönlich wahr wird. Doch wird die Wirkung der Magie dann sehr eingeschränkt.

Je offener man für die Wirkungsweise und Möglichkeiten der Magie ist, desto überraschender können die Resultate ausfallen.

Jeder wirkt unbewusst ständig Magie, durch unsere Gefühle und Emotionen zieht unser inneres Feuer ständig Situationen und Erfahrungen an, manifestiert die Ereignisse in unserem Leben. Doch diese schöpferische Kraft wird durch unsere eigenen Glaubenssätze stark beeinflusst. Auch wenn du ganz bewusst Magie praktizierst um eine bewusste Veränderung zu bewirken, stehen dir oft deine eigenen Glaubenssätze im Weg. Erkenne negative Glaubenssätze, reinige dich von ihnen und ersetze diese durch Positve- und deine Magie wird bessere Resultate zeigen.

Erfüllt Magie einen alle Wünsche?

Viele denken das Menschen die Magie praktizieren sich alle Wünsche erfüllen können, nicht arbeiten brauchen, da sie sich Geld einfach herbeizaubern können, sich jeden Partner gefügig machen und jedes Problem durch einen Schwung mit dem Zauberstab, aus dem Weg räumen können. Doch dies ist reine Fiktion.

Magie ist Mächtig und kann Veränderungen bewirken. Doch durch Magie werden wir nicht allmächtig. Wir sind zwar selbst Schöpfer und doch sind wir in das Netz der Schöpfung mit eingewoben. Auch wenn wir bewusst Magie wirken, so wirken alle anderen Menschen durchaus auch ihre eigene ganz persönliche Magie, nur eben unbewusst, sie manifestieren ebenso, wie wir manifestieren. Manchmal werden wir einfach durch die Manifestationen von anderen Menschen ausgebremst, besonders von den Manifestationen der Menschen, mit denen wir unser Leben teilen. Alles ist miteinander verbunden und so werden wir von der unbewussten Magie anderer Menschen ebenso beeinflusst, wie wir andere Menschen durch unsere bewusste Magie beeinflussen.

Und doch legen wir oft die Grenzen und Möglichkeiten unserer Magie und unserer Zauber selbst fest, oft stehen uns unsere eigenen negativen Glaubenssätze im Weg oder wir versuchen etwas zu erreichen, das wir in Wirklichkeit gar nicht wirklich erreichen wollen, oft blockieren wir unsere Magie selbst. Und natürlich gibt es neben uns auch noch andere Wesen, Geister und Götter, die den Verlauf unserer bewussten und unbewussten Magie beeinflussen. Am Ende ist die dunkle Mutter die Herrin jeder Magie und jeden Wandels. Denn jeder Wandel entspringt aus ihr, sie ist die Weberin des schöpferischen Netzes. Auch wenn wir an diesem Netz mit weben und selbst Muster hinzufügen, sind wir am Ende doch in ihr Netz eingewoben und selbst nur eines von vielen Mustern in ihrem Schicksalsnetz.

Übung und Meisterschaft:

Wie bei allem im Leben ist auch das Wirken von Magie eine Übungssache. Mit der Zeit wird man immer besser darin, lernt aus Misserfolgen und transformiert sein eigenes Leben immer mehr. Zauber die nicht wirken, lehren einen oft Lektionen, vor allem über die blinden Flecken der Seele und unsere eigenen Grenzen. Magie kann uns aber auch dabei helfen über uns selbst hinaus zu wachsen, unsere eigene Göttlichkeit zu erkennen und uns mit der Göttlichkeit verbinden, die uns umgibt. Wir erschaffen Veränderungen, Wandel und Transformation durch unsere Magie und gleichzeitig werden wir durch die Magie verändert, transformiert und gewandelt.

Zauber für eine Bombay Katze:

Am Ende möchte ich hier ein Beispiel aus meiner eigenen magischen Schatzkiste heraus kramen, um zu verdeutlichen wie Magie wirken kann.

Ich liebe Katzen und mehrere Katzen leben bei uns. Ich habe besonders einen Fable für schwarze Katzen und hatte in unserer Katzenschar immer eine besondere schwarze Katze, zu der ich eine tiefe seelische Bindung hatte. Natürlich liebe ich auch die anderen Katzen, doch konnte ich diese Bindung immer nur zu einer Katze von ihnen aufbauen und auch nur zu schwarzen (obwohl ich es auch mit den anderen versucht habe).

Die erste schwarze Schöhnheit zu der ich diese tiefe Verbindung hatte, war eine Hauskatze namens Leyla. Leyla war wirklich das, was viele Menschen sich unter einer Hexenkatze vorstellen, doch leider wurde sie überfahren. Danach kam Salem in unser Leben- ein schwarzer Kater der sehr anhänglich und menschenbezogen war, zu dem ich aber nicht diese Seelen Bindung aufbauen konnte, wie ich sie zu Leyla hatte. Leider verschwand er spurlos. Doch vor seinem Verschwinden (nach seiner Kastration) hat er noch eine unserer anderen Katzen geschwängert. In dem Wurf war auch eine schwarze Katze- Aradia, die wir behalten haben. Zu Aradia konnte ich wieder diese Verbundenheit aufbauen, die ich auch zu Leyla hatte. Doch leider verschwand auch Aradia nach einigen Jahren, ebenso spurlos wie ihr Vater.

Da ich keine Tragödien mit Katzen mehr erleben wollte, habe ich mich dann entschlossen mir eine schwarze Rassekatze zu besorgen und diese dann im Haus zu halten. Beim Einlesen über die Eigenschaften von verschiedenen Katzenrassen, bei denen auch schwarze Katzen vorkommen (was nicht sehr viele Rassen sind) bin ich dann auf die Bombaykatzen gestoßen. Diese Rasse ist sehr Menschenbezogen, anhänglich, aktiv und ich habe mich gleich in diese Rasse verliebt. Bombaykatzen sind in ihrem Verhalten Hunden sehr ähnlich, denn sie binden sich stark an ihre Menschen und sind sehr sozial.

Es gibt zwei Zuchtlinien dieser Rasse- die amerikanische Linie (eine Kreuzung aus Burmakatzen und American Shorthair Katzen) und der europäischen Linie- diese sind schwarze Katzen vom Burmatyp.

Ich habe mich mit Züchtern in Verbindung gesetzt und dann kam die große Ernüchterung. Eine Katze dieser Rasse kostet mal eben 1000 Euro!!!

Auch wenn ich so viel Geld gehabt hätte, wäre ich nicht bereit gewesen so viel Geld auszugeben.

Aber der Wunsch nach dieser Katzenrasse ließ mich nicht los.

Also habe ich Magie verwendet um eine Bombaykatze anzuziehen.

Ich habe mir eine Katze dieser Rasse als Visualisation ausgemalt, meine Seelenverbindung zu ihr, Szenen wie sie in unserem Haus lebt, wie ich mit ihr Spiele, sie mich begleitet, wie sie ein Teil unseres Lebens ist, in dieses mentale Bild habe ich Kraft aus meinem inneren Feuer geleitet und mein Sehnen nach dieser Katze. Dann habe ich meine Familiare darum gebeten, mir diese Katze in mein Leben zu bringen. Also nicht viel Brimborium und Hokus Pokus.

Nach dem Zauber hat sich erst mal drei Monate nichts getan und ich fing an nach Ausweichmöglichkeiten zu suchen, ich war schon dabei mir schwarze Orientalen im Internet in den Anzeigen anzusehen.

Und dann fand ich eine Anzeige eines Züchters von Tonkanesen und Burmakatzen, der in seinem aktuellen Wurf. neben den anerkannten Farbschlägen auch drei schwarze Burmakatzen hatte und diese sehr günstig abgab. Und mir ging mein Herz auf. Denn die Bombaykatzen wurden ursprünglich aus der Burma Katze gezüchtet (durch das Einkreuzen von einer schwarzen American Shorthair) und so konnte ich eine schwarze Burmakatze sehr sehr günstig bekommen (und die schwarzen Burmakatzen werden in Europa auch European Bombay genannt und stehen den amerikanischen Bombay Linien vom Wesen in nichts nach,da ja auch die Bombay ihre Wesenszüge von der Burma Katze geerbt hat).

Ich rief den Züchter an und machte mich einige Tage später auf den Weg um meine Katze abzuholen.

Mir machte ein sehr netter Mann die Tür auf, der daran glaubte, dass Gott ihn mit den drei schwarzen Katzen in seinem Wurf gestraft hat, ich musste dabei schmunzeln und dachte mir nur- des einen Segen ist des anderen Fluch (und in Wirklichkeit war es nicht ein Fluch Gottes, sondern Genetik, der für die drei schwarzen Kitten gesorgt hat, denn der Vater der Kitten war ein Burma Kater in der Farbe Sable- ein sehr dunkles Braun, dass genetisch aber als schwarz vererbt wird). Und er war etwas verwundert, dass ich mich gerade für die schwarzen Katzen in seinem Wurf begeistert habe und nicht für die anderen Kitten in anerkannten Farbschlägen.

Und so zog meine kleine schwarze Burmakatze, Lady Dulcamara,  bei uns ein. Sie hat all meine Erwartungen übertroffen und ich habe zu ihr die gleiche Seelenbindung, wie ich sie zu Leyla und Aradia hatte.

Ein Blick auf die Magie- ganz ohne Hokus Pokus: Teil 2

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 14, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Energiearbeit, Energiemanipulation, göttliche Magie, Geister rufen, Hexen, Hexenmagie, Hexenzauber, Magie, Magie heute, Magie mit Geistern, Magie mit Gottheiten, Magier, moderne Magie, verschiedene Arten von Magie, Zauberei, Zauberer, Zauberinnen. 2 Kommentare

2. Teil: Sichtweisen auf die Magie

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Herangehensweisen:

Es gibt verschiedene Herangehensweisen Magie zu wirken, die ich hier kurz etwas erläutern möchte.

Persönliche Magie:

Die meisten modernen Zauber beziehen sich auf diese Art von Magie. Die persönliche Magie wurzelt in der eigenen Kraft und in deinem Unterbewusstsein.

Viele heutige Magier und Hexen haben ein sehr psychologisches Verständnis von Magie. Für sie wirkt Magie durch die eigene Psyche, durch ihr Unterbewusstsein.

Zauber und magische Rituale wirken sich wie eine Placebo Pille auf dich selbst aus, weil du an die Magie glaubst. Magie kann durchaus auf diese Weise wirken, aber eben nicht nur. Wenn man aus dieser Sichtweise Magie wirkt, sind die Wirkungen oder die Resultate sehr eingeschränkt. Auf dich selbst kann die Magie dann zwar sehr stark und Mächtig wirken, dich von komplexen, Ängsten und Sorgen befreien, dich auf deine Ziele fokussieren und dir helfen dir die Kraft zu verleihen, diese auch zu verwirklichen. Aber auf dein Umfeld oder Situationen wirkt sich diese Magie nicht aus (wenn sie nur durch den psychologischen Blickwinkel praktiziert wird), wenn überhaupt nur durch dein verändertes Verhalten.

Ein anderer Ansatz der persönlichen Magie ist der, das jeder Mensch in sich ein göttliches-schöpferisches Potential trägt. Dieses Potential wird von vielen als inneres Feuer, inneres Licht oder göttlicher Funke bezeichnet. Dieses innere Feuer ist die Quelle der persönlichen Magie, die eigene magische Kraft. Unbewusst zieht diese Kraft ständig Dinge, Einflüsse und Situationen in unser Umfeld, manifestiert die Veränderungen in unserem Leben und hilft unserer Seele dabei durch diese Erfahrungen zu wachsen und reifen (und dies kann die Seele auch durch negative Erfahrungen). Durch unsere Glaubenssätze, Gedanken und Emotionen prägen wir diese innere Kraft und wirken somit unbewusst auf das ein, was wir in unserem Leben manifestieren, anziehen und ernten. Und bei vielen Menschen wirken sich ihre negativen Glaubenssätze und Ängste so stark auf dieses schöpferische Potential aus, dass sie nur Negatives um sich herum manifestieren und anziehen.

Bei Zaubern richten wir diese innere Kraft auf unsere Ziele um Veränderungen zu bewirken. Die symbolischen Handlungen des Zauber stellen einen Fokus da, durch den wir unseren Kegel der Kraft leiten.

Doch damit dies effektiv funktioniert, muss man erst einen Kontakt zu der eignen Macht und ein Gefühl für dieses innere Feuer bekommen, man muss es in seinem Inneren erwecken, es reinigen und nähren und vor allem seine eigene Göttlichkeit erkennen. Man muss sich bewusst werden, dass man diese Kraft in sich trägt, das man selbst die Erfahrungen in seinem Leben erschafft und dies auch ganz bewusst tun kann (und sollte). Wenn dieses Bewusstsein in einem heran gereift ist, wird das innere Feuer zu einem Kegel der Macht*, den man auf seine Ziele richten kann. Doch diese Art der Magie hat auch seinen Preis. Man muss sich seinen Ängsten stellen, seine eigenen Glaubenssätze erkennen und sich vor allem von negativen Glaubenssätzen befreien. Denn sonnst kann dieser Kegel der Macht auch gerade das manifestieren, vor dem man sich fürchtet, oder die negativen Glaubenssätze wahr werden lassen, die man unbewusst hat. Wenn eine Hexe einen Wohlstandszauber wirkt und dabei ihre inne Kraft verwendet, aber den Glaubenssatz hat, Wohlstand nicht zu verdienen, oder das Wohlstand etwas schlechtes ist (diesen Glaubenssatz haben viele spirituelle Menschen) dann wird sie statt Wohlstand eher Armut in ihrem Leben manifestieren und anziehen. Wenn eine Hexe einen zauber wirkt um einen Partner/in in ihr Leben zu bringen, sie aber den Glaubenssatz hat, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden- dann wird sich im besten Falle nichts manifestieren. Oder aber ein Mensch wird in ihr Leben treten, der sie nicht wirklich liebt.

Erkenne dich selbst ist eines der wichtigsten Grundsätze in der Magie, vor allem wenn man durch seine eigene magische Kraft, Veränderungen bewusst erschaffen will.

Und wenn du es schaffst sich von deinen negativen Glaubenssätzen zu befreien (und das ist ein ständig fortwährender Prozess) kann dein Kegel der Macht ein mächtiges Instrument sein und dein Leben stark zum positiven verändern.

* Der Begriff Kegel der Macht wird auch verwendet um die Kraft zu beschreiben, die eine Gruppe von Hexen zusammen freisetzt und dann auf ein Ziel lenkt, hier in diesem Artikel bezieht sich das Wort aber auf einen persönlichen Kegel der Kraft, der von einer Person erschaffen wird. Doch ein Kegel der Macht von einer Hexengruppe die ein gemeinsames Ziel verfolgen, kann sehr mächtig sein.

Energiemanipulation:

Eine andere Herangehensweise der Magie ist die Energiemanipulation. Manipulation ist heute ein recht negativ belegtes Wort. Eigentlich bedeutet Manipulation nur ein bewusstes handhaben von etwas. Und aus dieser Bedeutung heraus, verstehe ich das Wort Energiemanipulation in diesem Artikel- das bewusste Handhaben von Energie.

In der modernen Esoterik wird Energiemanipulation auch gerne als Energiearbeit bezeichnet.

Wobei das Wort Energie etwas schwammig ist- denn es gibt viele verschiedene Energien, die uns umgeben. Am häufigsten bezieht sich das Wort Energie auf die Lebenskraft, die alles erfüllt, Chi, Mana, Pneuma etc… Ich habe oben geschrieben, dass Magie für mich die schöpferische Lebenskraft ist, die alles erfüllt und durchströmt. In ihrer rohsten Form ist diese Kraft/Energie die Lebenskraft die uns umgibt. Aus dieser Herangehensweise heraus ist Magie das bewusste Lenken/Manipulieren der Kraft/Macht/Energie die uns umgibt. Wir können diese Kraft verändern und leiten und auf unsere Ziele lenken und prägen.

Unsere persönliche Kraft (sieh oben bei persönlicher Magie) wirkt sich auch auf die Energien um uns herum aus. Durch unsere Gedanken und Gefühle wirken wir auf die Lebenskraft ein, die uns umgibt, ebenso wirkt diese Lebenskraft auch wieder auf uns ein- eine Wechselbeziehung. Es gibt Orte an denen negative Energie vorherrschend ist, Orte an denen die Energie sehr neutral ist und Orte an denen die Energie positiv ist. Der Aufenthalt an positiven Orten wirkt sich positiv auf uns aus, der Aufenthalt an negativen Orten wirkt sich natürlich auch negativ auf uns aus. Wenn wir lernen Energie bewusst wahrzunehmen und zu lenken, dann können wir bewusst auf die Energie einwirken die uns umgibt. Wir können aus negativen Energien positive machen (und durchaus auch andersherum). Wir können die Energie um uns herum dann bewusst so manipulieren, wie wir es für richtig und förderlich empfinden. Neben der Lebenskraft gibt es aber durchaus noch andere Energien um uns, die Kraft der Elemente, die Kraft von verschiedenen Sphären die uns umgeben (ja ich weiß das hört sich jetzt sehr esoterisch an) und auch von Geistern und Gottheiten. Diese können wir nicht so leicht manipulieren, wie die Lebenskraft. Aber wir können diese Kräfte als Kraftquellen nutzen uns von diesen Erfüllen lassen und dann auf unsere Ziele lenken.

Eine Hexe die einen Zauber für mehr Leidenschaft wirken will, lässt sich von der Kraft des Elements Feuer erfüllen und leitet diese Kraft dann in ihren Zauber. Eine Hexe die einen geliebten Menschen im Heilungsprozess unterstützen will, lässt sich von der Kraft der Göttin Hygeia erfüllen und leitet diese dann in ihren Zauber. Oder eine Hexe verändert die Energien um jemanden, den sie verhexen will ohne ihn wirklich zu schaden (warum auch immer) so, dass er von negativen Energien umgeben ist, die sich negativ auf ihn auswirken und ihm dann eine Pechsträhne bringen, bis die negativen Energien wieder positiver werden, mit der Zeit. Und wenn die Person Glück hat ist eine Hexe in seinem Umfeld, die erkennt, dass er von negativen Energien umgeben ist. Diese Hexe verwendet vielleicht Hilfsmittel wie Weihwasser, Räucherwerk und schützende Kräuter, um die Energien um ihm wieder zu reinigen.

Die symbolischen Handlungen und Hilfsmittel der Zauber, verändern die Energie und leiten sie auf das Ziel. Kräuter, Steine, Werkzeuge und Co haben auch ihre eigene Energie, die wir bei den Zaubern freisetzen und dadurch auf die Energie einwirken und diese prägen.

Kommunikative Magie:

Die dritte Herangehensweise an die Magie, die ich hier etwas erläutern will, ist die kommunikative Magie. Bei dieser Art von Magie geht es um Verbindungen und Kontakt zu Gottheiten und Geistern. Diese Form der Magie war in der Vergangenheit sehr populär. Dabei haben Hexen, Magier und Zauberer den Kontakt zu bestimmten Geistern und Gottheiten gesucht, diesen Opfergaben dargebracht und dann um die Erfüllung eines Wunsches gebeten. Diese Art der Magie hat den Vorteil, dass keine verborgenen Komplexe, Ängste und Glaubenssätze bei der Manifestation des Ziels im Wege stehen, da die Geister und Götter diese manifestieren. Doch ist man dabei auf das Wohlwollen dieser Wesen angewiesen. Und besonders bei Gottheiten erhält man meist nicht das, was man sich wünscht, sondern man erhält das, was man braucht.

Was unterscheidet Magie da von Gebeten?

Diese Magie ähnelt natürlich den klassischen Gebeten, wo man Götter oder Engel um etwas bittet. Gebete können etwas sehr kraftvolles sein und auch durchaus erhört werden.

Doch der Unterschied zu der Magie mit Hilfe von Geistern und Gottheiten ist folgender:

In einem Ritual wird der Geist oder die Gottheit angerufen, es wird ein Kontakt geschaffen, eine Kommunikation eingeleitet. Man bittet die angerufene Wesenheit dann darum, dass der Wunsch erfüllt wird. Der Zauber als symbolische Handlung, soll der Wesenheit den Wunsch verdeutlichen. Und es werden Opfergaben für die Wesenheit dargebracht (in der heutigen Magie Speiseopfer, Räucherwerk, Trankopfer), durch diese wird die Wesenheit genährt um im Leben des Praktizierenden dann die Manifestation durchzuführen. Die symbolischen Handlungen des Zaubers, sind hierbei nicht unbedingt ein Fokus durch den die eigene Kraft geleitet wird (wie in der persönlichen Magie) oder ein Instrument um Energien im eigenen Umfeld zu verändern (Energimanipulation), sondern der Zauber stellt bildlich den Wunsch dar, den die Wesenheit erfüllen soll, der Zauber ist eine Kommunikation, die Übermittlung eines Bildes (dies geht natürlich auch ohne materielle Hilfsmittel durch ein mentales Bild) an die Wesenheit.

Eine Hexe ruft vielleicht ihre Familiare an, damit diese ihr Heim schützen, ein Magier beschwört einen Engel (oder Dämonen) der Merkurspähre um bei Ebay ein besonderes Buch zu ergattern, oder eine andere Hexe verbindet sich mit den Naturgeistern in ihrem Garten, damit ihre Kräuter gut wachsen und gedeihen.

Diese Art der Magie hat eine lange Tradition, Hexen hatten immer ihre Familiare (Schutz und Hilfsgeister), Magier ihre Magistelli (Dienstgeister, die oft in Ringe und Amulette gebannt wurden), in der Nekromantie wurden die Toten angerufen, in den Grimoiren wurden Anweisungen erteilt um Engel und Dämonen zu beschwören, im Voudou werden die Loas angerufen, Schamanen hatten ihre Krafttiere und Hilfsgeister und auch heutige Hexen und Magier finden immer mehr zu dieser Art der Magie zurück. Natürlich ist diese Art der Magie auch etwas aufwendiger, da man durch regelmäßige Opfergaben und Kontakte zu den Geistern, erst ihre Freundschaft und Gunst erhalten muss (es sei denn man zwingt die Geister, wie es viele zeremonielle Magier zu tun pflegen- was aber nicht mein Stil ist).

Wobei diese drei Herangehensweisen an die Magie jeweils für sich ausgeführt werden können, aber durchaus auch vereint sehr Kraftvoll sind. Es gibt Situationen bei denen ich nur die Energien um mich herum manipuliere- beispielsweise um mein Heim energetisch zu reinigen. Dann gibt es Situationen wo ich nur meine eigene Kraft anzapfe, zum Beispiel um einen Kräutertrank mit Kraft aufzuladen, der meine innere Ausgeglichenheit fördern soll. Oder Situationen bei denen ich nur meine Familiare anrufe und sie darum bitte auf den Ausgang einer Situation einzuwirken. Oft verwende ich aber alle drei dieser Herangehensweisen. Ich verbinde mich mit meinem inneren Feuer, schüre dieses durch die Kraft der Elemente (oder anderer Kraftquellen) um dieses zu stärken, richte dann meinen Kegel der Kraft auf ein Ziel und bitte meine Familiare und Götter darum mir dabei zu helfen dieses Ziel zu erreichen. Wenn ich dann in einem Zauber materielle Hilfsmittel verwende (Kerzen, Puppen, Schnüre, Pulver und Co) dann sind diese für mich gleichzeitig ein Fokus um meine eigene Kraft auf ein Ziel zu richten, ein Mittel die Energien zu manipulieren und zu lenken und auch ein Kontaktmedium zu den Geistern.

Fortsetzung folgt…

Winter und Gemütlichkeit

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 14, 2013
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Nach den sehr milden Temperaturen in der letzten Zeit, kam der Winter jetzt doch.

Alles ist weiß, es ist kalt, graue Wolken schaffen ein fast dämmriges Licht und am Horizont scheint der Schnee mit den Wolken zu verschmelzen.

Eigentlich wollte ich heute einen langen Spaziergang machen, doch nun sitze ich doch gemütlich auf dem Sofa, lese in den Blogs denen ich sporadisch folge, in meinem Herdschrein im Wohnzimmer brennt ein Ethanolfeuer- in das ich die Reste der Räucherungen aus der letzten Zeit hineingetan habe. In meiner Räucherlampe ist eine Mischung aus Guggul, Weihrauch, Zitronen- und Rosengeranie, Vanille, Zimt und Kardamon. Der Duft der Kräuter steigt hinauf, verteilt sich im Haus, als eine Opfergabe an die guten Geister in meinem Leben und in meinem Heim.

Die letzte Zeit war sehr hektisch, voller Umbrüche und Veränderungen und ich genieße jetzt erstmal die Ruhe- denn dafür ist der Winter eigentlich da, um sich auf sich selbst und sein Inneres zu besinnen, zur Ruhe zu kommen, um Kraft zu tanken, bis im Februar die Zeit der Reinigung hereinbricht.

Ich habe mir im November einen schwarzen Spiegel gemacht, aus einem schönen Bilderrahmen und wollte die dunkle Zeit dafür nutzen, etwas mit der Spiegelschau zu experimentieren. Doch bisher bin ich nicht dazu gekommen, nach Weihnachten habe ich jede Menge Bienenwachskerzen gekauft, da diese dann in vielen Geschäften sehr günstig sind. Eigentlich wollte ich auch diese in der dunklen Zeit verwenden, zur Divination. Doch nun werde ich sie wohl zu Imbolc segnen und dann im Laufe des Jahres als Opfergabe entzünden, für den Segen der Götter und Geister in meinem Leben.

Überall scheint es zur Zeit Umbrüche zu geben, ich nehme diese Umbrüche und Veränderungen nicht nur in meinem eigenen Leben wahr, sondern auch im Leben der Menschen um mich herum. Veränderungen sind für viele Menschen schwer und doch liegt in jedem Umbruch ein großes Potential, jedes Ende ist ein Neuanfang, eine Chance der Erneuerung.

Ein Blick auf die Magie- ganz ohne Hokus Pokus: Teil 1

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 13, 2013
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Hier folgt ein Artikel über Magie, dieser ist in drei Teile aufgeteilt. In den nächsten Tagen werde ich jeweils die anderen Teile veröffentlichen.

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1. Teil: Einführung

Wir leben in einem stark technisch geprägten Zeitalter, die Naturgesetze sind durch die moderne Wissenschaft erklärbar und für die meisten Menschen der westlichen Welt liegt Magie im Bereich des unmöglichen. Magie ist für viele nur rückschrittiger Aberglaube, etwas unmögliches und höchstens ein Zeitvertreib für weltfremde Esoteriker, morbide Okkultisten oder eine exotische Erscheinungsform in anderen Kulturen. Die Welt hat anscheinend ihre Magie und ihren Zauber verloren.

Selbst in der „magischen Szene“ gibt es viele Menschen die zwar magische Rituale durchführen, aber die Wirkungsweisen nur der Psychologie zuschreiben. Für sie sind Rituale und Zauber eine Möglichkeit mit dem eigenen Unterbewusstsein zu kommunizieren. Und sich Mental auf seine Ziele zu fokussieren (und durchaus hat können Zauber auf diese weise wirken). Das Magie aber im stande ist andere Menschen zu beeinflussen oder auf Ereignisse einzuwirken, dass wird oft doch bezweifelt. Für viele die Magie aus dem psychologischen Blickwinkel sehen, wirkt Magie nur wenn man daran glaubt (man löst also bewusst einen Placebo Effekt aus).

Dann gibt es noch die wenigen Menschen die an Magie glauben, aber sehr verzehrte Vorstellungen über diese haben, sie glauben an eine Magie wie sie im Fernsehen dargestellt wird, mit Spezialeffekten und Zaubern die einen alle Wünsche durch einen Wink mit dem Finger erfüllen. Durch ein etwas Hokus Pokus und Abracadabra können sich einige wenige Auserwählte all ihre Träume erfüllen. Und natürlich gibt es auch diejenigen, die Magie als etwas böses und satanisches Sehen und darstellen, etwas sehr gefährliches, dunkles und unheimliches, schwarze Magie die einen die Seele kostet und einen letztendlich in den lodernden Flammen der Hölle enden lässt. Doch diese beiden Sichtweisen sind nur Fantasy.

Ich möchte hier etwas über meine Sicht- und Erfahrungsweisen der Magie schreiben. Es geht mir in diesem Artikel nicht darum, die Techniken aufzuführen (also verschiedene Arten des Zauberns- wie Knotenzauber, Kerzenzauber, Sigillen, Pulver, Tränke und Co) sondern an verschiedene Herangehensweisen an die Magie und auch die Wirkungsweise zu erläutern. Betonen möchte ich, dass Magie etwas sehr individuelles ist und man sich ihr auf verschiedene Arten annähern kann, dies sind nur meine persönlichen Ansichten und Erfahrungen.

Was ist Magie:

Es gibt viele verschiedene Sichtweisen und Definitionen darüber, was Magie ist. Die populärsten sind aber bestimmt jene von Alleister Crowley: „Magie ist die Kunst und Wissenschaft, Veränderungen im Einklang mit dem Willen herbeizuführen“.  Und von  Dion Fortune: „Magie ist die Wissenschaft und Kunst, willentlich Bewusstseinsveränderungen zu verursachen“.

Ich persönlich sehe Magie aus einem etwas anderen Blickwinkel. Für mich ist Magie die schöpferische Kraft die das Universum erfüllt, jene Kraft die Veränderungen und Transformationen erschafft, die schöpferische, erhaltende und zerstörende Kraft der Natur. Für mich hat diese Kraft ihre Quelle in der dunklen Göttin, aus derem Leib die Welten geboren wurden. Magie ist für mich ihre schöpferische Kraft, durch die sie die Zyklen und Gezeiten lenkt, durch die sie Leben, Tod, Wiedergeburt und Regeneration bringt.

Und ebenso wie diese schöpferische Kraft das Universum erfüllt, erfüllt diese Kraft auch uns Menschen, sie ist unser schöpferisches Potential, unser göttliches Feuer oder unser göttlicher Funke. Durch diese schöpferische Kraft, wirken wir Magie, schaffen Transformationen, Veränderungen und Wandel in unserem Leben und unserem Umfeld, doch gleichzeitig sind wir auch eingewoben in die Veränderungen, Transformationen und den Wandel, den die Göttin in der Welt webt. Wir sind eingewoben in die schöpferische Magie der Göttin und doch sind wir selbst Weber und Spinner des Wandels, durch unsere eigene Magie.

Wir wirkt Magie:

Auch hier gibt es verschiedene Erklärungsmodelle, aber die offensichtlichste Wirkungsweise ist folgende. Wenn wir Magie wirken und ein bestimmtes Ziel durch diese erreichen wollen, setzen wir eine Kette von Zufällen in Gang. Durch diese Zufälle erreichen wir das Ziel, das wir manifestieren wollten.

Wenn eine Hexe einen Zauber wirkt um ein bestimmtes Buch zu erhalten, wird dieses nicht in einer Rauchwolke vor ihr aus dem Nichts erscheinen. Sie wird das Buch in den nächsten Wochen vielleicht geschenkt bekommen oder es irgendwo finden. Ein Magier der einen Engel beschwört um Führung in einem Bereich seines Lebens zu erhalten, wird nicht plötzlich von einem drei Meter großen geflügelten Wesen in die richtige Richtung seines Lebens geschupst werden, sondern hat vielleicht einen Traum, durch den er Führung und Eingebungen erhält. Oder es verketten sich verschiedene Umstände so, dass er durch Zufälle genau dort hin geführt, wo er einen Menschen trifft, der für ihn ein Wegweiser für sein Leben wird.

Viele denken Magie wäre etwas übernatürliches, doch in Wirklichkeit ist Magie etwas sehr natürliches. Magie wirkt mit der Natur, nicht gegen sie, denn Magie ist die schöpferische Kraft in der Natur.

Zauber sind symbolische Handlungen, durch die wir unsere schöpferische-magische Kraft auf ein gewünschtes Ziel richten, Energien in unserem Umfeld verändern, oder mit Geistern und Göttern kommunizieren- um ihnen unser Ziel begreiflich zu machen. Oder auch durchaus eine Mischung aus all diesen Möglichkeiten. Dabei kommt es auf die Herangehensweise desjenigen an, der Magie praktiziert.

Fortsetzung folgt…

United Witches

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 11, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: Hexen, hexenzirkel, hilfe durch magie, magie für die erde, moderne hexen, united witches, witches united. Hinterlasse einen Kommentar

Ich finde dies ist eine wirklich gute Idee- schaut es euch selbst an:

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United Witches

Meine Katze ist schwarz- nicht meine Hexenkunst… oder der Mythos der bösen Hexe

Veröffentlicht von hekatetempel am Januar 10, 2013
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: böse hexen, böse zauber, Hexen, hexen und satan, hexen und teufel, Hexenkunst, Hexerei, moderne hexen, moderne Hexenkunst, satanische hexen, schadenszauber, schwarze hexen, schwarze magie, sind hexen böse, Wicca. Ein Kommentar

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Die moderne Hexenkunst ist ein schnell wachsender spiritueller Pfad- in Australien und Amerika ist Hexerei eine der am schnellsten wachsenden Religionen des 21. Jahrhunderts. Auch bei uns in Europa gibt es immer mehr Menschen, die sich selbst als Hexen bezeichnen.

Und diese Popularität ruft natürlich auch Widersacher hervor, die gegen die moderne „Hexenbewegung“ wettern.

Immer mehr fundamentalistische Christen beginnen sich gegen die Hexen und ihre Spiritualität auszusprechen. Dabei werden alte Bilder und Mythen wieder aufgewärmt, die schon im 15. Jahrhundert nichts als Hirngespinnste und Aberglauben waren, oder stark missverstandene Dinge.

Hexerei wird von vielen Fundamentalisten als etwas böses und satanisches dargestellt, als etwas antichristliches, verruchtes und widernatürliches. Aus ihrer Sicht verehren die modernen Hexen Satan, opfern ihm Katzen und selbst Kinder, wirken schwarze Magie um den Menschen zu schaden und ihre Seelen zu gefährden. Aus ihrer Sicht sind wir ihre Feinde und sie graben sogar Textstellen aus der Bibel wieder hervor, die den Tod von Hexen rechtfertigen (obwohl diese auf Überetzungsfehlern beruhen und sich eigentlich auf Giftmischer  und Brunnenvergifter beziehen). Sie versuchen das gleiche Feindbild wieder aufzuwärmen, dass schon im ausgehenden Mittelalter verwendet wurde um die Hexenjagd zu rechtfertigen. Und wer glaubt das die Verfolgung und die Tötung von Hexen lange zurück liegt, der irrt sich. In Indien, Afrika und vielen Teilen der arabischen Welt werden noch immer Menschen getötet, denen Magie, Hexerei, Wahrsagung oder Geisterbeschwörung vorgeworfen wird.

Doch in Wahrheit ist die heutige Hexenkunst, in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, kein satanischer Pfad, der Menschen ihre Seelen beraubt und sie zur schwarzen Magie lockt- ganz im Gegenteil.

Moderne Hexenkunst ist ein lebensbejahender spiritueller Pfad, der darauf abzielt die Praktizierenden mit dem Göttlichen in sich,  mit der Natur und den Göttern zu verbinden. Hexenkunst ist ein Pfad der Transformation, durch den Kontakt zum Göttlichen (im Inneren wie im Äußeren) wird sich die Hexe ihrer eigenen Kraft bewusst, ihrem schöpferischen Potential, ihrer Magie und nutzt diese innere Kraft, ihr eigenes Leben positiv zu verändern.

Ich möchte hier auf ein Paar Punkte eingehen, die Hexen von heutigen Fundamentalisten vorgeworfen werden:

Schwarze Magie:

Die meisten heutigen Hexen distanzieren sich stark von schwarzer Magie und Schadenszaubern, sie folgen dem Grundsatz: Tu was du willst, aber schade niemanden.

Tatsächlich lehnen viele moderne Hexen die Begriffe weiße- und schwarze Magie ab. Magie ist etwas vielfarbiges und vielfältiges, wie die Natur selbst. Denn Magie ist die schöpferische Kraft der Natur, schöpferisch und zerstörend. Diese Kraft wird von Hexen verwendet um Veränderungen in ihrem eigenen Leben in Gang zu setzen. Um das eigene Leben glücklich zu gestalten, aber auch um sich bei Bedarf zu schützen oder zu verteidigen. Ich kenne keine Hexe die ihre Zeit damit verschwendet, Menschen zu verfluchen- die ihr nichts schlimmes angetan haben.

Oft wird von Menschen einfach geglaubt, dass sie von einer bösen Hexe verwünscht wurden, um einen Sündenbock für ihre eigenen Probleme zu suchen. Und in den seltenen Fällen wo wirklich eine Hexe einen Fluch über jemanden gebracht hat, sollte sich dieser Jemand lieber Gedanken darüber machen, was er getan hat um diesen zu verdienen?

Hexen gehören einer Sekte an:

Moderne Hexenkunst ist etwas sehr individuelles, viele Hexen sind Einzelgänger und leben ihre Spiritualität alleine für sich. Auch die Hexen die einer bestimmten Tradition folgen, sind nur in kleinen Zirkeln organisiert. Es gibt keine Gurus oder spirituellen Führer. Hexenkunst zielt auf Freiheit ab, nicht auf Dogmatismus oder Abhängigkeit von Gurus. Daher ist die moderne Hexenkunst keine Sekte.  Es gibt keine festen Strukturen die für alle Verbindlich wären, Hexenkunst ist vielfältig und sehr individuell.

Hexen sind Satanisten:

Satan ist ein Wesen aus der christlichen Religion. Moderne Hexen sind Heiden und haben nichts mit der christlichen Religion zu tun. Sie verehren die heidnischen Göttinnen und Götter und nicht den Satan. Viele moderne Hexen verbinden sich zwar mit dem gehörnten Gott, dieser ist aber der Gott der Natur und des Lebens- kein christlicher Dämon.

Hexen sind Gottlos:

Dieser Vorwurf ist sehr weit von der Wahrheit entfernt. Die meisten Hexen sehen das Göttliche in der Natur, alles in der Natur ist von einer göttlichen Kraft beseelt und erfüllt, alles ist heilig. Viele Hexen suchen den Kontakt zu den alten heidnischen Göttern, vor allem zu der großen Göttin und dem gehörnten Gott. Doch einige Hexen verbinden sich mit dem Göttlichen auch in einer abstrakten Form. Als gestaltlose Energie die alles erfüllt. Hexerei ist einer der wenigen spirituellen Pfade, der das Göttliche nicht nur im Äußeren sucht, sondern auch im eigenen Inneren, der das Göttliche nicht nur als transzendent sieht, sondern auch als immanent.

Hexen beten Luzifer an:

Durchaus. Aber der Lucifer der Hexen hat nichts mit dem Luzifer der christlichen Mythologie zu tun. Lucifer bedeutet übersetzt nur Lichtbringer. Lucifer wird in einigen Hexentraditionen und auch von vielen allein praktizierenden Hexen als ein Titel des Gottes verwendet. In der Mythologie vieler Hexen hat Lucifer den Menschen das Feuer gebracht (ähnlich wie Prometheus) und das Licht der Selbsterkenntnis. Der Titel Lucifer ist ein Name, der mit dieser Symbolik des Gottes verbunden ist.

Lucifer ist für Hexen eine positive Gottheit und ist nicht gleichzusetzen mit dem Luzifer als gefallener Engel oder als christlicher Dämon- oder gar als ein anderer Name für Satan.

Doch sind natürlich nicht alle Hexen mit dieser Gottheit verbunden und viele distanzieren sich auch von diesem Namen des Gottes, wegen den negativen Assoziationen die mit ihm verbunden sind.

Lucifer ist für viele Hexen das Licht des Lebens und das Feuer der Göttin.

Hexen sind böse:

Hexen glauben nicht an das Böse oder an eine Personifikation des Bösen. Wie alle Menschen sind Hexen fehlerhaft und menschlich, sie handeln nach ihren eigenen Moralvorstellungen. Die Hexen die ich kenne, sind sehr liebevolle und großherzige Menschen.

Hexen opfern Tiere und Menschen:

Dies ist reine Fiktion. Hexen opfern ihren Göttern und Geistern Lebensmittel, Blumen, Früchte, Räucherwerk, Speisen, Getränke und vor allem ihre Zeit und Hingabe. Wenn Blutopfer gegeben werden, dann einige Tropfen des eigenen Blutes.

Hexern kommen in die Hölle:

Hexen glauben nicht an Sünde, Strafe oder die Hölle. Die meisten Hexen glauben an die Unterwelt/Anderswelt- die Welt der Geister, bzw. suchen einen Kontakt zu dieser Ebene des Seins. Diese Welt ist aber nicht die christliche Hölle, sondern eine Welt mit vielen Reichen und Sphären. Die Unterwelt wird von vielen Hexen als der dunkle und heilende Schoß der Göttin gesehen, in dem sich alles erneuert um neu ins Sein zu kommen.

Darüber hinaus glauben viele Hexen an die Wiedergeburt.

Hexen haben keine Moral:

Hexen haben keine Gesetze oder Gebote die ihnen Moralvorstellungen aufzwingen. Stattdessen leben Hexen nach ihren eigenen ganz persönlichen Moralvorstellungen.

Viele Hexen leben nach dem Grundsatz: Tue was du willst, schade niemanden. Andere Leben nach den Worten der Göttin: „Singt, feiert, tanzt, musiziert und liebt euch, alles in meiner Gegenwart, denn mein ist die Ekstase des Geistes und mein ist auch die Freude auf Erden. Denn mein Gesetz ist: Liebe zu allen Wesen.“

Liebe ist das Gesetz der Göttin. Wenn man aus Liebe handelt, handelt man nach ethischen Grundsätzen.

Hexen verkehren mit bösen Geistern und Dämonen:

Viele moderne Hexen haben keine Kontakte zu Geistern. Doch es gibt auch viele, die einen Kontakt zu Geistern suchen. Diese Geister sind aber keine Dämonen oder böse Wesen. Sondern die Geister des Landes und der Natur, die Geister von Flüssen, Quellen, Bäumen und Landschaften. Die Ahnen und die Geister von Verstorbenen die uns wohlgesonnen sind. Auch durchaus Wesen die zwischen Gottheiten und Menschen vermitteln. Viele Hexen helfen ruhelosen Seelen ihren Weg in die Unterwelt zu finden und einige Hexen verbannen negative Geistwesen. In der traditionellen Hexerei ist auch der Kontakt zu Familiaren wichtig, dass sind Hilfsgeister, die den Krafttieren von Schamanen ähneln und Hexen Führung, Hilfe und Schutz spenden. Oft erscheinen diese Geister (in Trance) in Tiergestalt.

Hexen haben Dämonen in Form von schwarzen Katzen, Raben und Kröten:

Dies ist ein sehr altes Bild, in dem durchaus ein Fünkchen Wahrheit enthalten ist. Doch in diesem Bild vermischen sich zwei verschiedene Dinge. Zum einen die Familiare der Hexen- Geister in Tiergestalt, die der Hexe Schutz, Führung und Hilfe geben (ähnlich wie die Krafttiere im Schamanismus). Zum anderen der Glaube das einige Tiere mit Hexen verbunden sind- vor allem schwarze Katzen, Kröten, Raben und andere. Diese Tiere sind im Volksglauben stark mit der Nacht und den Schwellen verbunden (wie die Hexe selbst ja auch). Viele moderne Hexen halten Haustiere (wie andere Menschen auch). Doch nur wenige Hexen benutzen ihre Tiere in der praktischen Magie. Viele heutige Hexen haben durchaus einen Fable für Katzen und ich kenne einige Hexen (mich eingeschlossen) die besonders einen Hang für schwarze Katzen haben. Doch sind diese keine Dämonen, sondern Haustiere. Viele Hexen gehen eine tiefe seelische Verbindung zu ihren Tieren ein.

Das Bild der bösen alten Hexe, die schwarze Magie wirkt und von unheimlichen Geistern und Dämonen umgeben ist, wird seit Jahrhunderten verwendet um Menschen zu diffamieren. Doch die Wahrheit hinter diesem Bild ist anders. Hexenkunst ist einer von vielen spirituellen Pfaden. Hexenkunst verbindet die Praktizierenden mit dem Göttlichen im Inneren wie im Äußeren, sie verbindet den Praktizierenden mit seiner eigenen Kraft und der Kraft die einen umgibt.

Hexen nutzen diese Kräfte um ihr leben bewusst positiv zu gestalten und zu verändern.

In einigen Vorwürfen ist ein Fünkchen Wahrheit enthalten, diese wird aber oft verzehrt und ins Negative umgedeutet, viele Hexen verehren beispielsweise den gehörnten Gott der Natur, aber nicht Satan. Viele Hexen wirken Zauber- aber keine Schadenszauber und viele Hexen halten zwar schwarze Katzen, praktizieren aber keine schwarze Hexenkunst!

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Licht der Sonnenwende

Veröffentlicht von hekatetempel am Dezember 22, 2012
Veröffentlicht in: Uncategorized. Schlagwort: inneres licht, Jul, jule, Midwinter, mittwinter, Mitwinter, Rauchnächte, seelenlicht inneres feuer, symbolik von weihnachten, Weihnachten, Winter, Wintersonnenwende, yul. yule. Hinterlasse einen Kommentar

winter solstice stonehenge

Gestern war die Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres und damit auch der kürzeste Tag des Jahres. In dieser Zeit der Dunkelheit wird das Licht wieder geboren, die Tage werden ab jetzt wieder langsam länger.

Überall erstrahlen die Lichter der Weihnachtsdekorationen, die leuchtenden Sterne, Lichterketten und der funkelnde Baumschmuck. Ich glaube die Menschen wissen noch unbewusst, dass wir in dieser dunklen Zeit, das Licht der Hoffnung ehren und uns daher mit dieser Lichtsymbolik umgeben. In früheren Zeiten war die Sonnenwende und auch die Rauhnächte, eine Zeit der Ungewissheit. Die Menschen entzündeten Feuer um die Sonne und ihre Kraft zu ehren, um ihr Kraft zu geben, damit sie nach dieser dunklen Zeit wieder erscheinen kann und ihre Kraft wieder zunimmt. Unbewusst nutzen wir noch immer diese uralte Symbolik in unserem Leben. Wir entzünden die Adventskerzen in unseren Heimen, die Kerzen und Lichter der Weihnachtsdekorationen, die Lichter auf den Weihnachtsbäumen und in den weihnachtlich geschmückten Fenstern, um Licht in unser Leben zu bringen. Noch immer ist Weihnachten eine Zeit der Hoffnung. Wir machen uns zwar keine Sorgen mehr darum, dass die Sonne nach der Sonnenwende nicht mehr aufgehen könnte, doch wir hoffen auf Liebe und darauf, dass die Dinge in unserem Leben sich zum Guten wenden. Unsere modernen Sorgen und Nöte sind ebenso lebensbedrohlich, wie die Sorge aus früheren Zeiten, dass die Sonne nicht mehr aufgehen könnte. Wir sorgen uns um unsere Arbeitsplätze, um die Gesundheit der Menschen die wir Lieben, sorgen uns um uns selbst und unsere Zukunft. Wir hoffen das unser Leben durch Licht erfüllt wir, dass unsere Wünsche unter einem guten Stern stehen und das auch in der tiefsten Dunkelheit irgendwo das Licht zu finden ist.

Wir finden dieses Licht der Hoffnung aber nicht in der äußeren Welt, nicht im Schein des Mondes, der Sonne oder der Sterne, auch nicht in den Lichtern der Kerzen, der Laternen und Lichterketten- all diese sind nur Symbole. Wir finden das Licht der Hoffnung in unserem Inneren, in unserem göttlichen Feuer, das in unserem Herzen scheint. Wenn wir mit diesem heiligen Feuer in uns in Kontakt kommen, wissen wir das wir das Potential in uns haben unser Leben zu beeinflussen und aus negativen etwas positives zu erschaffen, aus Dunkelheit- Licht, aus Leid- Freude und aus Angst- Hoffnung. Dieses Licht ist unser göttlicher Funke, unsere schöpferische Kraft, durch die wir unser Leben bewusst gestalten können. Wenn unser göttliches Feuer hell scheint, können wir zu einem Licht in der Dunkelheit werden und selbst in der finstersten Nacht des Jahres, strahlen wie ein Stern in der Dunkelheit.

johfra_hermes

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