4 Kommentare zu “Hexenkunst aus einem anderen Blickwinkel, oder warum Hexen wie Unkraut sind

  1. Gut und sehr treffend geschrieben!

    Nur fehlt mir etwas die Tatsache, dass das echte Anderssein (nicht anders sein wollen und Hexe werden wollen…), das ja ein gewisses „Privileg“ ist, auch einen hohen Preis hat, den man zahlen muss: Durch das Ausgestoßensein, Alleinsein, Unverständnis, die eigenen Irrwege… Letztendlich heißt Hexenkunst ebenso, das Helle und das Dunkle zu vereinen und auch die Dunkelheit lehrt. In meinen Augen mehr als alle Freude und „Freunde“. Wenn es darauf ankommt, wirklich Hexe zu sein, muss man selbst bestehen und seine Opfer bringen, dafür leiden – das wahre Potenzial kommt erst aus der Dunkelheit. Wer dem nicht gewachsen ist, verliert sich und verirrt sich leider.

    Es ist nicht alles nur schön und ich finde wichtig, auch das zu erwähnen – aus Eigenerfahrung.

  2. Sehr schöner Artikel. Das Bild der Hexe hat sich wirklich ziemlich gewandelt, aber dennoch wird man in der Gesellschaft noch immer sehr schnell als „Esotante“, Spinner, u.ä. abgetan. Darüber frei und offen zu reden, ist noch immer nicht möglich, da man schnell noch einen Freifahrtsschein in die Psychiatrie bekommen kann, das Jugendamt kritisch guckt, die Nachbarn sowieso usw. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.

    Ich muss auch Caroline recht geben. Man ist immer noch ein Außenseiter. Und das auszuhalten ist nicht immer einfach.

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